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Juli 2016
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Die Gemeinwohl-Ökonomie kommt nach Amerika!



Liebe InteressentInnen, UnterstützerInnen, Mitglieder und Aktive der Gemeinwohl-Ökonomie!

Wer bestimmt das vorherrschende Wirtschaftsmodell? Wer gibt die Richtung in der Wirtschaft vor? Sind es China oder Indien als aufstrebende Wirtschaftsregionen oder gar Ecuador, dass mit "Buen Vivir" das gute Leben als Leitkonzept in die Verfassung aufgenommen hat? Oder Bhutan mit dem Bruttonationalglück? Noch nicht! Noch bestimmt der Dollar die Richtung. Wer also nachhaltig im hegemonialen kapitalistischem Wirtschaftssystem etwas ändern möchte, der kommt nicht umhin neue Ideen in angelsächsischen Ländern wie den USA oder Großbritannien zu säen. Genau deshalb wird die Gemeinwohl-Ökonomie zu Herbstbeginn durch die USA touren. Dort, wo der Kapitalismus seinen stärksten Rückhalt hat, gärt es heute heftig unter der Oberfläche. "Change everything" ist das Motto unter dem Christian Felber die englische Version des Buches "Gemeinwohl-Ökonomie" bekannt machen und die GWÖ-Bewegung als praxisrelevante und international anerkannte Alternative in den USA vorstellen wird.

Der USA Tourplan ist in den nächsten Wochen unter diesem Link abrufbar >>

Crowdfunding Kampagne bis 15. Juli verlängert - nur mehr 3.000 Euro zum Ziel!

Zur Finanzierung der USA-Tour läuft seit Anfang Juni eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Knapp € 3.000,- fehlen auf die erste Funding-Schwelle in der Höhe von € 25.000.-. Nur wenn dieser Betrag erreicht wird, steht das Geld für die Kampagne zur Verfügung ("All or nothing campain"). Alles, was über 35.000 Euro Crowdfunding Einnahmen hinaus geht, fließt direkt zurück in die Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung und ihre Weiterentwicklung. Die Kampagne läuft noch bis zum 15. Juli 2016. Tolle "Dankeschöns" gibt es für Ihre Unterstützungsbeiträge - DANKE, wenn wir es mit Ihrer Unterstützung über die Schwelle schaffen!

Zur Crowdfunding-Kampagne - GWÖ kommt nach Amerika >>
Inhaltsübersicht:
Delegiertenversammlung in Barcelona - GWÖ wächst zusammen >>
CSR-Berichte: Umwelt- und Wirtschafts-NGO's für verbindliche Kriterien >>
Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg mit Gemeinwohl-Ökonomie >>
Going local events - Gemeinwohl-Bilanz fit machen für nationale Umsetzung >>
Aufruf zur nachhaltigen Transformation der Wirtchaftswissenschaft >>
Die Gemeinwohl-Ökonomie in den Medien >>
Mit Ethik zum Erfolg - Angebote und Termine >>

  Auf dem Weg zu einem ethischen Wirtschaftsmodell  


Delegiertenversammlung in Barcelona - GWÖ wächst zusammen

 
Viel Schwung und mehr Abstimmung in der internationalen Weiterentwicklung, das bringt die diesjährige Delegiertenversammlung in Barcelona. Die Eröffnung fand in der Aula der Universität Barcelona statt. Als Gäste sprachen sich der Vizebürgermeister von Barcelona, als auch ein hochrangiger Vertreter der katalonischen Regierung für die Umsetzung der Gemeinwohl-Ökonomie in Katalonien aus.


Video: Die Eröffnung der Delegiertenversammlung in Barcelona, Mai 2016, Sprache: Spanisch >>


CSR-Berichte: Umwelt- und Wirtschafts-NGO's für verbindliche Kriterien

 
ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung, die Gemeinwohl-Ökonomie und SERI (Sustainable Europe Research Institute) fordern ehrgeizige Umsetzung der NFI-Richtlinie (EU-Richtlinie über nichtfinanzielle Berichterstattung) in österreichisches Recht. Österreich solle sich dabei als Gemeinwohl-Vorreiter in Europa positionieren. In einer gemeinsamen Presseaussendung machten die drei Bewegungen klar, dass die EU-Richtlinie großes Potential hat die Wirtschaft nachhaltig und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

Zur Aussendung und zu den Forderungen im Detail >>


Koalitionsvertrag in Baden-Würtemberg mit Gemeinwohl-Ökonomie

 
Die Gemeinwohl-Ökonomie und Gemeinwohl-Bilanz haben es in den Koalitionsvertrag der Regierung in Baden-Württemberg geschafft. Aus Seite 15 heißt es im Wortlaut: „Die Koalitionspartner begrüßen neue Formen des Wirtschaftens wie Gemeinwohlökonomien, weil sie als soziale Innovationen die Bürgergesellschaft stärken können.“ Weiters auf Seite 14: „Mit einem Pilotprojekt Gemeinwohlbilanz wollen wir bei einem Unternehmen mit Landesbeteiligung dessen Wertschöpfung umfassend und transparent darstellen. Diese Erkenntnisse wird das Land privatwirtschaftlichen Betrieben, die dies wünschen, zur Verfügung stellen und so Unternehmen fördern, die ihr wirtschaftliches Handeln mit Hilfe einer Gemeinwohlbilanz neu ausrichten möchten.“

Zum Koalitionsvertrag der Landesregierung Baden Württemberg >>


Going-Local: Gemeinwohl-Bilanz fit machen für nationale Umsetzung

 

Going-Local München am 1. Juli 2016 in der Sparda Bank München, 11.000 Euro wurden vor Ort für eine politische Campaignerin zusammengelegt.

Mit "Going Local - Veranstaltungen" laden wir nun aktiv UnternehmerInnen, VertreterInnen aus der Politik und Interessierte ein, nächste praktische Schritte zu setzen, damit die Gemeinwohl-Bilanz in die nationalen Umsetzungsgesetze der EU-Richtlinie für nichtfinanzielle Berichte aufgenommen wird. Am 1. Juli fand in der Sparda Bank München die erste Going-Local Veranstaltung statt. Dort kamen von den Anwesenden spontan € 11.000,- für die Finanzierung einer politischen CampaignerIn zustande. Wir danken den spontanen SpenderInnen und freuen uns auf weitere Beiträge, um im Idealfall eine feste Anstellung für ein Jahr bieten zu können. Auch in Österreich ist über den Gründungsverein eine "Going-Local-Veranstaltung" in Vorbereitung. Details folgen im Herbst-Newsletter.

Aufruf zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaftswissenschaft

 
Während 135 ÖkonomInnen in einer Petition die Herausnahme der Gemeinwohl-Ökonomie aus österreichischen Schulbüchern fordern, gesellt sich auf der anderen Seite ein Aufruf dazu, der den nachhaltigen transformativen Wandel der Wirtschaftswissenschaft einfordert. Nicht also das festhalten an starren Bildern, sondern die Potentiale der Wirtschaftswissenschaften ausschöpfen, indem sie sich den gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen anpasst. Prof. Dr. Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie) und Prof. Dr. Reinhard Pfriem (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) fordern einen neuen Vertrag zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. 30 namhafte WissenschafterInnen haben den Aufruf bereits unterzeichnet. Es tut sich also was - die Zeit ist reif für eine Diskussion über eine Ökonomie die den Bedürfnissen der Zeit in Theorie und Praxis gerecht wird.

Aufruf - Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung >>


  Die Gemeinwohl-Ökonomie in den Medien  


  Mit Ethik zum Erfolg -
Angebote und Termine  


Kooperation mit Cusanus Hochschule - Plurale Ökonomie u. Philosophie

 

Gemeinsam denken -Vizepräsident Prof. Dr. Harald Schwaetzer zum Selbstverständnis der Cusanus Hochschule.

Neue Wege werden auch in der Bildung gegangen. In Bernkastel- Kues, Deutschland, hat sich eine staatlich anerkannte Hochschule gegründet, mit der die GWÖ viele Werte teilt. Während die GWÖ an der Reform der Praxis arbeitet, arbeitet die Hochschule an den Voraussetzungen in Theorie, Forschung und Bildung. Und da das eine ohne das andere wenig Sinn macht, haben Christian Felber und Silja Graupe, Mitbegründerin der Hochschule, die Grundsteine für eine Kooperation gelegt.

Das Besondere der Hochschule

Mit ihrem Bildungsideal liegt die Hochschule quer zum Mainstream. Die Studierenden werden zum eigenständigen denken ermutigt und Wert auf Persönlichkeitsbildung gelegt. Statt der Vorbereitung auf herkömmliche Jobs geht es um die Vermittlung von wirtschaftlichen Handlungsmöglichkeiten mit sozialer Verantwortung. Dementsprechend werden Pflichtpraktika an gemeinwohlorientieren Unternehmen gesucht. Angeboten werden Bachelor und Master Studiengänge für Ökonomie und Philosophie, die in Blockseminaren abgehalten werden und auch für österreichische Studierende offen sind. Weiters besteht das Interesse an praxisnahen Forschungskooperationen.

Praktikumsstellen bei GWÖ-Unternehmen und Forschungskooperationen gesucht.
  • Kennt Ihr jemanden in Eurem Umfeld, Kinder, Verwandte, Bekannte, die ein besonderes Studium suchen?
  • Praktikumsplätze anbieten – Ist Euer Unternehmen groß genug, um einen Praktikumsplatz anbieten zu können?
  • Beteiligung an Forschungsprojekten – Habt Ihr Forschungsideen oder möchtet Ihr von den Forschungsaktivitäten der Hochschule für Eure Praxis profitieren?

Kontakt und Information zum Studium
E-Mail: info@cusanus-hochschule.de, http://www.cusanus-hochschule.de
Praktika und Forschung: Mag. Sabine Gruber, mail@sabine-gruber.at, Mobil: 0699 19209528

ATTAC Sommerakademie - Globalisierung und Flucht
13. Juli - 17. Juli 2016, Schrems (Niederösterreich)

 
Die 15. Attac SommerAkademie stellt das derzeit allgegenwärtige Thema Flucht in den Mittelpunkt. Solidarisch den Zusammenhängen von Wirtschaft,  Flucht und Migration auf der Spur sein. Lokale Strategien im Umgang mit der aktuellen Situation diskutieren und globale Lösungsansätze aufzeigen. Abgesehen von konkreten Hilfsmöglichkeiten stellen wir die Systemfrage und zeigen konkrete Wege zum Systemwandel auf. Zur Sommerakademie sind alle herzlich eingeladen, die sich informieren, diskutieren, netzwerken oder Attac näher kennenlernen möchten.

Sommeruniversität "The Economy of the Future"
27. Juli - 14. August 2016, Wien


In diesem Sommer findet in Wien zum dritten Mal die 2,5 wöchige Summer School, Alternative Economic and Monetary Systems -  The Eonomy of the Future (AMES) statt. Heuer beteiligen sich viele neue Akteure an der Planung des intensiven und spannenden Programms rund um die Alternativen zum aktuellen Wirtschaftssystem. Laufend werden Unternehmen als UnterstützerInnen gesucht, die interessierten Studierenden eine Teilnahme an der Summer School in Form eines Stipendiums ermöglichen. Für Nicht-StudentInnen sind sowohl der Besuch einzelner Veranstaltungstage als auch die Abendveranstaltungen möglich.
Impressum:
Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
Garnisongasse 7/17, 1090 Wien
ZVR-Zahl: 6682197
www.ecogood.org
    

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