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Akademie der Muße

 

IMPULS
von Nikolaus Birkl

Innehalten


Die Akademie der Muße hat soeben wieder „Tage des Innehaltens“ in Südtirol abgeschlossen. Der diesjährige Retreat war der zehnte derartige Rückzugszeitraum, den die Akademie der Muße in den Anfangstagen des September anbietet. Daneben gibt es noch Tage des Innehaltens im Mai und Juli eines jeden Jahres und in 2019 sogar auch in der letzten Septemberwoche. Diese Retreats erfreuen sich großer Beliebtheit, – warum eigentlich? Und was bedeutet „Innehalten“?
 
Das Wort Innehalten ist verwandt mit „Einhalten“ und meint Sich-Einhalt-Gebieten, Unterbrechen, Aussetzen, Verweilen, Haltmachen, Stehenbleiben; das Deutsche Nachrichten-Korpus Wortschatz nennt 24 Synonyme. Es geht um die Unterbrechung des ununterbrochenen Voranstrebens im täglichen Leben, in dem die Zukunft uns wie ein unwiderstehlicher Magnet immer weiterzieht. Was wir jetzt tun, tun wir oft, um damit dann etwas Bestimmtes zu erreichen. Der energetische Motor in uns will zu einem in der Zukunft liegenden Ziel, das bei seinem Erreichen durch ein neues Ziel abgelöst wird. So ist immer die Zukunft (obwohl sie immer unsicher ist und bleibt) das handlungsleitende Motiv: Voran! Voran! Und wir denken immer darüber nach, wie wir optimal dorthin kommen.
 
Innehalten unterbricht diesen Mechanismus, es hält ihn an und wendet sich der Gegenwart zu. Wir bleiben stehen, treten einen Schritt zurück, atmen durch und können damit „das, was ist“ wahrnehmen. Wir wissen aus der Neurobiologie, dass wir Menschen nicht wahrnehmen und denken gleichzeitig können. Wir nehmen entweder mit unseren Sinnen wahr oder wir denken und reflektieren über das Wahrgenommene, beides gleichzeitig ist uns nicht möglich. „Denken frisst Wahrnehmung“.
 
Lesen Sie hier weiter.
 

INTERVIEW zum Thema "Innehalten"

 

mit Katharina Schulze
Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

von Nikolaus Birkl
 
Liebe Katharina Schulze, Karl Valentin sagte: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Sie gelten als ein Garant für Fröhlichkeit in der oft rauen und ruppigen Welt der Tagespolitik. Entspringt Ihre Fröhlichkeit einer solchen inneren Gelassenheit?

Das Leben ist doch zu kurz für ein langes Gesicht! Und ja, die Politik ist ohne Frage ein hektisches Geschäft. Umso wichtiger finde ich es, dass man in sich ruht, sich seiner Werte und Positionen bewusst ist. „Du kriegst die Welt nicht besser gemeckert, du musst sie besser machen“ ist mein politischer Kompass.
 
Man sieht Sie eigentlich immer hoch motiviert und konzentriert voll in action. Können Sie auch innehalten?
 
Ja. Aber nur kurz.
 
Was bedeutet „Innehalten“ für Sie?
 
Meine Definition von Innehalten: Keine Termine und am Ammersee sitzen.
 
Wann oder bei welchem Anlass setzen Sie – oder würden Sie – einen Punkt setzen und einen (kurzen?) schöpferischen Break einlegen?
 
Wenn ich müde bin. Und natürlich, wenn ich Ziele erreicht habe: bei Wahlerfolgen, parlamentarischen Erfolgen, in der Sommer- und Winterpause. Dann heißt es durchschnaufen, die Seele baumeln lassen und dann weitermachen.
 
Verraten Sie uns, wie Sie Ihr persönliches Innehalten gestalten?
 
Lesen Sie hier das komplette Interview.

Katharina Elisabeth Schulze ist seit 2017 eine der beiden Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und seit der letzten Wahl in Bayern – zusammen mit Ludwig Hartmann – Oppositionsführerin im Bayerischen Landtag. Geboren wurde sie am 1985 in Freiburg im Breisgau und wuchs in Herrsching am Ammersee auf. Schulze studierte an der LMU Interkulturelle Kommunikation, Politikwissenschaft und Psychologie und schloss ihr Studium 2011 mit dem Titel Magister artium der Politikwissenschaft ab. Sie trat 2008 der Grünen Jugend bei, engagierte sich insbesondere im Umwelt- und Klimaschutz.

Foto: Dennis Williamson

DAS NÄCHSTE MAL

Interview zum Thema „Glück“
mit Helmut Schleich

Helmut Schleich, 1967 in Schongau in Oberbayern geboren, ist einer der bekanntesten Kabarettisten Deutschlands. Bereits 1983 als Jugendlicher gründete er zusammen mit Christian Springer und Andreas Rüttenauer die Kabarettgruppe Fernrohr. Seit 1998 tritt Helmut Schleich als Solokünstler auf. Seine Programme wurden u.a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Salzburger Stier und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.

Seit 2011 hat er eine eigene Kabarettsendung im Bayerischen Fernsehen. In „SchleichFernsehen“ setzt er sich einmal im Monat satirisch und parodistisch mit dem aktuellen politischen Geschehen auseinander. Ferner ist er jeden Freitag auf Bayern 2 in der „Radiowelt“ in der Kolumne „Ende der Welt“ zu hören. Beim Singspiel des traditionellen Starkbieranstichs auf dem Nockherberg verkörperte Schleich Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier, unvergleichlich aber ist er in seiner Paraderolle als Franz Josef Strauß. Helmut Schleich tourt mit seinen Kabarettprogrammen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Foto: Katharina Ziedek
 

und freuen Sie sich auf nachstehende Veranstaltung, unseren....

Salon im Café Luitpold in München am 30.10.2019
mit Helmut Schleich, Kabarettist


An diesem nächsten Salon-Abend sind Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl im Gespräch mit dem berühmten Fernsehstar. Der gebürtige Schongauer ist einer der gefragtesten Kabarettisten der deutschen Kleinkunstszene. Schon als Kind glänzte er als Imitator seiner Verwandten und Lehrer. In seiner Paraderolle als Franz Josef Strauß kann er sich über alles und jedes richtig aufregen. Besonders über das derzeitige Führungspersonal der bayrischen und Berliner Politik, aber auch andere Personen des öffentlichen Lebens entgehen nicht seinem satirischen Blick.

Wie steht es da mit seiner Gelassenheit? Ist Kabarett vielleicht eine Möglichkeit, den Ärger des Alltags zu verarbeiten und zu mehr Gelassenheit zu kommen?

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind. Um Anmeldung bitten wir unter info@cafe-luitpold.de. Weitere Programminformationen finden Sie unter www.cafe-luitpold.de/salon-luitpold-kultur-unter-palmen.html
 

WEITERE ANGEBOTE


Neben unseren offenen Veranstaltungen bieten wir für Firmen und sonstige Institutionen individuelle, auf deren Situation und Bedarf zugeschnittene Seminare, Retreats, Workshops und Vorträge an, wie zum Beispiel:
  • firmeninterne Seminare und Inhouse-Schulungen zu Themen wie "Führen in Achtsamkeit", "Achtsamkeit als Führungsinstrument", "Selbststeuerung in Stress-Umgebungen", "Gelassenheit und Konflikte", "Beziehungskompetenz für Führungskräfte" u. a.
     
  • individuell für eine (auch kleine) Gruppe (oder Einzelpersonen) geplante und organisierte Retreats in ruhiger Umgebung und/oder Schulungen am Arbeitsplatz
     
  • Seminare und Vorträge im Rahmen von Kongressen und sonstigen Veranstaltungen sowie für andere Anbieter
     
  • Vorträge, z. B. "Achtsames Führen"
     
  • Veranstaltungen zu unseren Seminarthemen in Kliniken und Wellness-Hotels
Diese individuellen Angebote können thematisch entsprechend modifiziert auch von Gruppen und Personen ohne Führungsaufgaben gebucht werden.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.
 

WAS UNS WICHTIG IST

Innehalten und Klimawandel als Chance begreifen –
aber schnell

von Gina Ahrend

Die Gletscher schmelzen, der Permafrost taut auf. Extremwetterlagen nehmen dramatisch zu. Jeden Tag neue Hiobsbotschaften zum Klimawandel! Da fiel mir ein Interview mit Uwe Schneidewind im Juli im Bayerischen Rundfunk auf. Professor Dr. Uwe Schneidewind ist Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Professor für "Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (Schumpeter School of Business and Economics) der Bergischen Universität Wuppertal sowie Mitglied in unterschiedlichen wissenschaftlichen und politischen Gremien. Er sprach sich dafür aus, die akute Situation als eine unendliche Chance zu begreifen, den bald zehn Milliarden Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, obwohl unser Planet und seine Ressourcen begrenzt sind. Die kulturelle Weiterentwicklung bedeute nicht unbedingt Verzicht, sondern kann ein Gewinn an Lebensqualität sein. Jedes einzelne positive Beispiel schaffe Luft und Lust auf den gesellschaftlichen Veränderungsprozess. Es gälte, kulturellen Wandel, kluge Politik, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden, damit der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt noch gelingen kann.

Den Ansatz, den Klimawandel als Chance zu begreifen und Fortschritte und positive Beispiele und Entwicklungen – und seien sie noch so klein – in den Fokus zu stellen, finden wir berückend. Allerdings müsste deutlich mehr Tempo ins Geschehen!

(siehe auch „Die große Transformation – Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, erschienen bei S. Fischer)
 

RÜCKBLICKE

Tage des Innehaltens
vom 08.05. - 12.05.2019 in Schloss Rechtenthal


Ein Erfahrungsbericht von Philipp Hauner

„Retreat für Führungskräfte“ – die Unterzeile zu den „Tagen des Innehaltens“ stimmt mich nachdenklich: Ist das was für mich? Passe ich in dieses Setting? Oder werde ich mich eher in die Rolle des distanzierten, neutralen Beobachters begeben? Ich bin schließlich keine Führungskraft, sondern Journalist. Und in dieser Funktion wurde ich auch von Nikolaus Birkl zum Retreat eingeladen.....
 
Szenenwechsel: Ich sitze mit Nikolaus und Gina Ahrend in einer Raststätte am Brenner, wir bestellen. Kaffee und Tee, während draußen Nikolaus’ Tesla am Supercharger Strom tankt. Noch zirka 20 Minuten - dann geht es weiter Richtung Südtirol. Die neue Form der Mobilität – zwingt sie uns, wenn auch natürlich ungewollt, zum langsamer werden? In Zeiten der Effizienzsteigerung und Beschleunigung wirkt zumindest der E-Ladevorgang wie ein Anachronismus. Von vielen belächelt oder kritisiert, passt er doch irgendwie wunderbar zu einem Seminar des Innehaltens, denke ich. Wenngleich ich zugeben muss, dass ich es beeindruckend finde, wie schnell das E-Auto von 0 auf 100 kommt – da fühlt man sich fast wie in einem Flieger auf der Startbahn...
 
Die Autogespräche kreisen dann um die spanische Esskultur, Umweltschutz, das Wiener Wohnmodell - und ehe man sich’s versieht, durchfahren wir schon den sonnengelben Torbogen von Schloss Rechtenthal und biegen in den Innenhof ein. „Der Zielort wurde erreicht“ – Tramin in Südtirol. Wir beziehen unsere Zimmer und treffen uns mit Anselm Bilgri im fensterlosen Souterrain, das mit seinem weißen Gewölbe an die stille Atmosphäre einer Kapelle erinnert. Hier unten werden wir die nächsten Tage gemeinsam meditieren, jetzt richten wir die quadratischen Sitzmatten für alle Teilnehmer aus. Und ich falte mir eine Decke auf meiner Matte so hoch zusammen, dass ich im Kniesitz darauf Platz nehmen kann – meine bewährte Haltung während der Meditation.
 
Im angrenzenden Wintergarten (ja das geht, denn das Schloss steht mitten in einem steilen Weinberg!) versammeln sich immer mehr Teilnehmer – bis die Vorstellungsrunde beginnen kann. Wir sind ein kleiner Kreis aus sechs Männern und einer Frau (danke Gina, dass du bisschen Diversity in die Gruppe gebracht hast!). Es wird deutlich, dass viele Teilnehmer Führungspositionen im klassischen Mittelstand innehaben und auch zum wiederholten Male hier sind – einige sogar schon zum fünften oder sechsten Mal. Und noch eins wird mir recht schnell klar: Das hier ist keine zugeknöpfte Anzugträger-Truppe, hier geht es legère und vertrauensvoll zu – die ersten Lacher sorgen bereits für lockere, heitere Stimmung. Meine Sorge, mitten unter vielleicht unnahbare Dax-Vorstände zu geraten, war also völlig unbegründet. Und so beschließe ich mich für die kommenden drei Tage zu öffnen und nicht die Rolle des distanzierten Beobachters einzunehmen....
 
Lesen Sie hier den kompletten Bericht.

 
Unsere nächsten offenen "Tage des Innehaltens" finden statt am 06.05. - 10.05.2020 in Schloss Rechtenthal (Südtirol).

 
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier
 

Salon im Café Luitpold in München am 29.05.2019
mit Prof. Dr. Michael von Brück

An diesem Abend war Michael von Brück unser Gast beim Diskurs für eine gelassene Lebensführung im Rahmen des Salon Luitpold im gleichnamigen Münchner Traditionscafé in der Brienner Straße. Prof. von Brück, emeritierter Professor der Münchner Evangelischen Fakultät an der LMU, gilt als einer der profundesten Kenner der hinduistischen und buddhistischen Traditionen. So konnte er aus seinem reichen Fundus – u.a. ist er Zen-Meister – schöpfen.

Vier Haltungen sind es, die uns die Lebensphilosophie des Fernen Ostens zum Thema des Abends beisteuert: Liebe als Haltung und als Handlung, Freude und Gelassenheit. Religionen kommen und gehen, Kulturen verändern sich, es bleibt die Suche nach dem Wesentlichen des menschlichen Lebens. Dem Impuls von Michael von Brück und dem Podiumsgespräch schloss sich eine lebendige Diskussion mit der zahlreichen Zuhörerschaft an. Der ganze Abend kann auf Youtube angesehen werden.
 

Symposion "Wut" am 15.07.2019

Wie immer begannen wir um 19 Uhr in der Tiroler Stube des Conti-Restaurants mit einer kurzen Vorstellungsrunde und dem Abendessen. Vierzehn Personen waren anwesend – fast genau die Zahl, die in der Antike für die Symposien in den Speiseräumen der Privathäuser vorgesehen war. Dann, gegen acht Uhr, nach dem Moment der Stille, hielt Anselm Bilgri seinen einführenden Impuls zum Thema „Wut“.

Gegen den Uhrzeigersinn waren die Teilnehmer eingeladen, ihre Sicht der Dinge darzulegen. Wie ein bunter Strauß von Blumen fügten sich die Gedanken zusammen. Wut ist etwas anderes als Ärger oder Zorn. Wut ist nicht nur negativ besetzt; angesichts gesellschaftlicher Verhältnisse oder politischer Entwicklungen kann jeden echte Wut „packen“. Der Ausdruck Wutbürger brachte es sogar zum Wort des Jahres. Bei etlichen Teilnehmern ergab sich die Frage, ob Wut und die Tugend der Gelassenheit in Einklang zu bringen sei, wie es etwa schon die stoische Philosophie und das Christentum forderten. Nach dem offiziellen Ende des Symposions wurde noch eifrig über diese Fragen diskutiert.
Symposion "Begeisterung" am 16.09.2019

11 vom Thema „begeisterte“ Teilnehmer waren dieses Mal zusammengekommen, um über Begeisterung zu sprechen. Nach dem gemeinsamen Essen und dem bei jeder Veranstaltung der Akademie der Muße obligatorischen Moment der Stille hielt Anselm Bilgri ein kurzes Einführungsreferat zum Thema und dann ging es wie schon beim antiken Symposion üblich los mit den Statements der Anwesenden. Ein bunter Strauß von Meinungen wurde da gebunden, der ein Kaleidoskop dessen entwarf, was man mit dem Begriff Begeisterung alles verbinden kann. Das reicht vom Enthusiasmus des antiken Dionysoskultes bis zur Begeisterung für eine Sache oder eine Person, die zu ungeahnten Engagements führen kann. Aber auch die Warnung, dass Begeisterung zu einem Tunnelblick und zur vom Zen abgelehnten Anhaftung führen kann, wurde ausgesprochen mit der reizvollen Bemerkung: Ich kann mich für Begeisterung nicht so begeistern. Im Großen und Ganzen wurde Begeisterung grundsätzlich poaitiv gesehen. Auf jeden Fall verließen die Teilnehmer die Veranstaltung frohgestimmt und äußerten ihre Begeisterung über das Format „Symposion“.

Das nächste Mal treffen wir uns am 18.11.2019. Anmeldungen bitte unter info@akademie-der-musse.de oder direkt auf unserer Homepage.


VERANSTALTUNGEN

 

25.09. – 29.09.2019          Tage des Innehaltens (Retreat für Führungskräfte)
                                           Referenten: Anselm Bilgri, Dr. Nikolaus Birkl, Martin Kiem
                                           Preis: 2.142 €* (ohne Unterkunft und Verpflegung); bei
                                           wiederholter Teilnahme abzgl. 214,20 €* pro Folge-Seminar,
                                           mind. jedoch 1.190 €*
                                           Ort: Schloss Rechtenthal, Tramin (Südtirol, Italien)
                                          „exklusiv von einem Unternehmen gebucht“

30.10.2019                         Salon Luitpold
                                           "Diskurse für eine gelassene Lebensführung"
                                           mit Helmut Schleich, Kabarettist
                                           Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl
                                           Ort: Palmengarten des Café Luitpold, München
                                           Beginn: 20 Uhr
                                          
Eintritt frei

18.11.2019                         Symposion
                                           Thema: "Weisheit"
                                           Preis: 25 €*
                                           (zzgl. Essen und Getränke à la carte)
                                           Ort: Conti Restaurant, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
                                           Beginn: 19 Uhr

13.01.2020                         Symposion
                                           Thema: "Entscheidung"
                                           Preis: 25 €*
                                           (zzgl. Essen und Getränke à la carte)
                                           Ort: Conti Restaurant, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
                                           Beginn: 19 Uhr

03.03.2020                         Salon Luitpold
                                           "Diskurse für eine gelassene Lebensführung"
                                           mit Dr. phil. Christoph Quarch, Philosoph
                                           Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl
                                           Ort: Palmengarten des Café Luitpold, München
                                           Beginn: 20 Uhr
                                          
Eintritt frei

06.05. – 10.05.2020          Tage des Innehaltens (Retreat für Führungskräfte)
                                           Referenten: Anselm Bilgri, Dr. Nikolaus Birkl, Martin Kiem
                                           Preis: 2.142 €* (ohne Unterkunft und Verpflegung); bei
                                           wiederholter Teilnahme abzgl. 214,20 €* pro Folge-Seminar,
                                           mind. jedoch 1.190 €*
                                           Ort: Schloss Rechtenthal, Tramin (Südtirol, Italien)


*alle Preise inkl. 19 % MwSt.
 
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GEDICHT


Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte

von Jorge Luis Borges
 
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr
entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr Bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Lesen Sie hier weiter.


BUCH-TIPP

„Stille – Ein Wegweiser“ von Erling Kagge
 
In diesem Buch schreibt einer der größten Abenteurer unserer Zeit, der Norweger Erling Kagge über die Wiederentdeckung der Stille als ein Gut, das heute rar ist und immer wichtiger wird. Der heute 56jährige Autor hat als Erster alle drei Pole erreicht, nämlich den Südpol, den Nordpol und den Mount Everest. Er hat dabei die Stille entdeckt und erfahren.
 
Er schreibt: „Die Natur sprach zu mir, in dem sie sich als Stille präsentierte. Je stiller es wurde, desto mehr hörte ich ... eine ohrenbetäubende Stille.“ In 33 kurzen Erzählungen und Berichten aus seinen Reisen und Erlebnissen stellt er 33 Wegweiser zur Stille auf und hilft dem Leser, „seinen eigenen Südpol zu finden“, denn „Stille ist überall.“
 
Ich habe dieses Buch mit Genuss, mit Hingabe, aber auch mit Sehnsucht gelesen, – wunderbar!
 
„Stille – Ein Wegweiser“ ist bei Insel erschienen, ISBN 978-3-458-17724-I, es kostet gebunden 14 € und ist auch als Taschenbuch und Hörbuch erhältlich.
 
von Nikolaus Birkl



IMPRESSUM

Akademie der Muße

Feldstraße 12a
82166 Gräfelfing

Tel. +49 89 87130008
oder +49 172 8202315
http://www.akademie-der-musse.de


Fotografie

Gina Ahrend

Jürgen Müller (Hamburg)

Redaktion

Gina Ahrend
Evi-Maria Hammer

 

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