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Akademie der Muße

 

IMPULSE

Glück


von Anselm Bilgri

Im Deutschen hat das Wort Glück zwei Bedeutungen: der glückliche Zufall (im lateinischen fortuna) und das Glücksgefühl, das man durch eine richtige Lebenseinstellung glaubt, erreichen zu können (griechisch eudaimonia, lateinisch vita beata). In unserem modernen Sprachgebrauch wird für diese zweite Definition wohl eher zutreffen: es geht um ein gelingendes, erfüllendes und damit glückendes Leben.

Für die Philosophen der Antike ging es vor allem darum: Wie kann ich glücklich werden? Wie kann ich ein erfülltes Leben leben? Wie kann ich ein sinnvolles Leben führen? Wie kann ich zufrieden und gelassen werden?

Dies gelingt nur im Bemühen um innere Entspanntheit und Seelenruhe. Bei den Stoikern kann man glücklich werden, indem man vernünftig, d.h. ohne große Gemütsschwankungen gemäß der Natur lebt: „Damit wir können, was wir wollen, müssen wir wollen, was wir können.“  Die Jünger Epikurs versuchen durch Zufriedenheit mit dem, was das Leben bietet, ein genügsames aber lustvolles Leben zu führen. Man lebt ganz in der Gegenwart und sorgt sich nicht um die sowieso ungewisse Zukunft: Carpe diem! (Pflücke den Tag!)

Beides gilt auch heute noch: Wenn das Glück in der Erreichung aller selbstgesetzten Zwecke, in der Befriedigung aller eigenen Bedürfnisse besteht, dann kann man auf zweierlei Weise versuchen, es zu erlangen. Man versucht, entweder möglichst viel Befriedigung oder möglichst wenig Bedürfnisse zu haben. Die Neuzeit ist den ersten Weg gegangen: Beherrschung der Natur, um unsere immer neuen Bedürfnisse befriedigen zu können. Die Alten haben von vorneherein den alternativen Weg gewählt: nicht die Natur den eigenen Zwecken, sondern diese jener anzupassen. Der kürzeste Weg zum Glück besteht nach ihnen darin, sich nur solche Ziele zu setzen, bei denen kein Zweifel besteht, dass man sie selber jederzeit aus eigener Kraft verwirklichen kann.

Der Glücksforscher Tal Ben Shahar verweist für ein glückliches Leben auf die von ihm so bezeichnete BFS- Methode (Bedeutung, Freude, Stärken). Man soll sich folgende drei Fragen stellen, dann erhält man Antworten für ein glückliches Leben:

B - Frage: Was bedeutet mir etwas? Was gibt meinem Leben einen Sinn?
F - Frage: Was macht mir Freude, Spaß? Was tue ich gern?
S - Frage: Was sind meine Stärken? Worin bin ich gut?

Schon Epikur findet, dass man vor allem durch das Pflegen von Freundschaften ein glückliches Leben führen kann.
 


von Nikolaus Birkl
 
„Ich denke, der Sinn unseres Lebens besteht darin, glücklich zu sein. ... Ich weiß nicht, ob sich im Universum mit seinen zahllosen Galaxien, Sternen und Planeten noch ein tieferer Sinn verbirgt oder nicht, doch dieses ist klar, dass es unsere Aufgabe als Menschen auf dieser Erde ist, die Grundlagen für ein glückliches Leben zu schaffen. Darum müssen wir herausfinden, was uns das größtmögliche Maß an Glück verschafft."* Soweit der Dalai Lama unter der Überschrift „Der Sinn unseres Lebens“.
 
Wenn wir aus systemischer Sicht unser Leben als ein Sein auf dem fortschreitenden Strahl der Zeit verstehen, als ein Fließen im Fluss des Lebens, dann ist Veränderung der Normalzustand: „Alles fließt“ und „Du kannst nicht zweimal in denselben Fluss steigen“, sagte Heraklit um 500 vor Christus. Nichts bleibt uns daher auf Dauer, nicht einmal unser Leben, wie können wir uns dann das Glück erschließen?
 
Sicher werden wir scheitern, wenn wir versuchen, unser Glück in der Attraktivität des Habens und Besitzens zu finden, denn dort erhalten wir letztlich Spielzeuge, die – wie Eltern wissen – schnell an Reiz und glückbringender Befriedigung verlieren. Immer Neues, immer mehr Besitz führt in ein ständiges Vergleichen und in ein „Haben-Müssen“, es ist wie bei einem Eimer mit einem Loch im Boden: wir können noch so viel hineinfüllen, es ist nie genug Substanz vorhanden, – ein Weg ins Unglück und nicht ins Glück!
 
Der Schlüssel zum Glück liegt im Sein, im „Ich bin!“. Wenn wir innehalten, uns dem Augenblick zuwenden und ihn als solchen akzeptieren können, sind wir glücklich. Wenn ich erkenne, dass die Situation meines Lebens eben genau so ist, wie sie ist, kann ich mich mir selbst zuwenden und Ruhe finden. Das ist kein Fatalismus, selbstverständlich kann und soll ich die Zukunft gestalten und verändern, beobachten, reflektieren und entscheiden, – aber aus einer Haltung heraus, die zunächst einmal akzeptiert hat, dass die augenblickliche Situation so ist, wie sie ist. Das beinhaltet auch die Akzeptanz, dass ich selbst so bin, wie ich bin. Ich höre dann auf, anders sein zu wollen, und spüre, dass – wie es im Zen heißt – der Weg genau unter meinen Füßen ist. Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, nein – im Hier und Jetzt.

Daher lautet die kürzeste und alle Seiten des Lebens umfassende Definition von Glück: „Was ist, darf sein.“
 
*Zitat v. d. Website S. H. des Dalai Lama (zitiert bei Dalai Lama/Michael von Brück, Wagnis und Verzicht, München 2019, S. 224)
 

 


INTERVIEW zum Thema "Glück"

 

mit Helmut Schleich
Kabarettist

von Gina Ahrend
 
Was bedeutet für Sie Glück?

Es gibt ja unzählige Definitionen von Glück.
Von der „Abwesenheit von Pech“ bis zu „Glück ist, Zeit zu haben“. Mir persönlich gefällt folgender Satz ganz besonders gut:
Glück ist, wenn man mit Personen, mit denen man nichts zu tun haben will, auch wirklich nichts zu tun hat.
Genau!

Wann haben Sie mal richtig „Schwein gehabt“?

Das war, als einmal während eines Gewitters so ca. drei Meter neben mir ein Blitz eingeschlagen hat. Ein unfassbarer Knall, aber sonst ist nichts passiert. Das war definitiv knapp und ich hab’ glaub’ ich, ziemlich „Schwein gehabt“.

Was ist das größte Glück, das Ihnen bis jetzt im Leben widerfahren ist?

Klare Frage, Kurze Antwort: Meine drei Kinder.

„Das Glück ist mit den Dummen“ – Können Sie dem Spruch etwas abgewinnen?

Der Spruch geht so in die Richtung mit den dümmsten Bauern und den größten Kartoffeln. Und dass das stimmt, weiß man ja. Auch helle Köpfe haben Glück, klar. Sie brauchen’s aber vielleicht nicht so oft, weil sie vorausschauender denken…

Jeder Mensch empfindet Glück anders, oder tragen Geld und Macht zum Glück bei?

Geld wohl schon, wenn auch nicht zwangsläufig. Aber wenn ich frei von materiellen Sorgen bin, ist das schon eine wichtige Komponente zum glücklich sein. In unserer Gesellschaft fällt man leider tief, wenn man nichts hat.
Auch Macht kann glücklich machen, glaube ich. Wer Macht ernst nimmt, trägt mit der Macht unendlich viel Verantwortung. Und das kann schon schön sein, wenn man Dinge zum Wohle der Welt beeinflussen kann.
Wahrscheinlich können auch Despoten glücklich sein, zumindest so lange, wie sie die Macht nicht verlieren. Danach wendet sich deren Glück ja zumeist schnell.
 
Lesen Sie hier das komplette Interview.
 

Und werfen Sie hier einen Blick in unseren letzten Salon-Abend mit Helmut Schleich im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Diskurse für eine gelassene Lebensführung" im Café Luitpold am 30.10.2019.
 

Helmut Schleich, 1967 in Schongau in Oberbayern geboren, ist einer der bekanntesten Kabarettisten Deutschlands. Bereits 1983 als Jugendlicher gründete er zusammen mit Christian Springer und Andreas Rüttenauer die Kabarettgruppe Fernrohr. Seit 1998 tritt Helmut Schleich als Solokünstler auf. Seine Programme wurden u.a. mit dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Salzburger Stier und dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.

Seit 2011 hat er eine eigene Kabarettsendung im Bayerischen Fernsehen. In „SchleichFernsehen“ setzt er sich einmal im Monat satirisch und parodistisch mit dem aktuellen politischen Geschehen auseinander. Ferner ist er jeden Freitag auf Bayern 2 in der „Radiowelt“ in der Kolumne „Ende der Welt“ zu hören. Beim Singspiel des traditionellen Starkbieranstichs auf dem Nockherberg verkörperte Schleich Kurt Beck und Frank-Walter Steinmeier, unvergleichlich aber ist er in seiner Paraderolle als Franz Josef Strauß. Helmut Schleich tourt mit seinen Kabarettprogrammen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Foto: Katharina Ziedek

DAS NÄCHSTE MAL

Interview zum Thema „Begeisterung“
mit Nassima Sahraoui

Nassima Sahraoui ist eine Philosophin aus Frankfurt am Main. Sie war Fellow an der Universität Hamburg, am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und lehrte am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe Universität Frankfurt sowie Gesellschaftstheorie und Ethik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Politischen Theorie, an den Schnittstellen zwischen Philosophie und Literatur, der Philosophie der Geschichte und Geschichte der Philosophie, Kritischen Theorie und Dekonstruktion und bei Autoren wie Hannah Arendt, Walter Benjamin, Jacques Derrida und Martin Heidegger.

Nassima Sahraoui ist Autorin und Mitautorin mehrerer Bücher und Gründungsmitglied zweier internationaler Workshop-Reihen: eine zum Begriff der Gewalt Violence in Literature and Philosophy und die andere zu Walter Benjamins Philosophie und hat mit zahlreichen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern kooperiert. Sie ist regelmäßig zu Vorträgen auf Konferenzen und Symposien rund um den Globus eingeladen. Demnächst erscheint ihr Buch Dynamis. Eine materialistische Philosophie der Differenz (Bielefeld 2020). Zudem arbeitet sie an einem interdisziplinären Projekt über Formen und Figuren des Widerstandes.

Ihr neues Buch "Dynamis" wird am 27.03.2020 im Transcript-Verlag erscheinen.

 

und freuen Sie sich auf nachstehende Veranstaltung, unseren....

Salon im Café Luitpold in München am 05.03.2020
mit Dr. phil. Christoph Quarch


Christoph Quarch, Jahrgang 1964, ist Philosoph und evangelischer Theologe. Sein Schwerpunkt liegt auf der philosophischen Praxis. Wie kann unser Leben gelingen? Diese Frage der alten Griechen nach dem „glückenden“ Leben treibt auch ihn um. Wie können die klassischen Tugenden für unsere Zeit neu formuliert werden?

Quarch ist erfolgreicher Publizist und ein gefragter Gesprächspartner in vielen Rundfunkanstalten. Er möchte diese Themen der sinnorientierten Führungskunst auch in die Unternehmen tragen. Christoph Quarch ist damit ein ausgewiesener Fachmann für unseren Diskurs für eine gelassene Lebensführung.


Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind. Um Anmeldung bitten wir unter info@cafe-luitpold.de. Weitere Programminformationen finden Sie unter www.cafe-luitpold.de/salon-luitpold-kultur-unter-palmen.html
 

Foto: www.renovas.it

WAS UNS ERWARTET

Tage des Innehaltens
vom 06.05. - 10.05.2020 in Schloss Rechtenthal


„Wer bin ich – und wenn ja, wie viele“ – ein genialer Buchtitel, der zu einem geflügelten Wort geworden ist und eine Frage, die man sich immer öfter stellt, angesichts der vielen unterschiedlichen Alltagsanforderungen und des übervollen Terminkalenders. Oftmals findet man selbst im Urlaub nicht die Ruhe und Muße, die Körper, Geist und Seele brauchen.

Unsere „Tage des Innehaltens“ bedeuten, sich selbst Zeit zu schenken. Es geht um das Wieder- und Neuentdecken der inneren Kräfte und Ressourcen, die durch Alltag und Stress überlagert sind, so dass wir nur noch funktionieren. Innehalten bedeutet auch, sich einzulassen auf ein Abenteuer, denn es heißt, das momentane Leben zu unterbrechen, um ein mögliches Leben zu erspüren und zu imaginieren.

Die Referenten Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl spannen den weiten Bogen von Meditation und Spiritualität über ein benediktinisches Führungsverständnis bis zu systemischem Denken und Führen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben Wissensvermittlung in Form von Impulsvorträgen, Einübung, Reflexion und regelmäßige Zeiten der Meditation* und Stille. Darüber hinaus werden Ausflüge zu attraktiven Zielen in der Umgebung geboten sowie Waldbaden-Führungen mit Monika Engl, einer Kollegin von Martin Kiem.

Unsere „Tage des Innehaltens“ – eine harmonische Mischung aus Meditation und Stille, Zeiten für sich alleine und in Gemeinschaft, Wissensvermittlung, Erleben und Neues entdecken und wohltuender Naturerfahrung.

Lassen Sie sich doch von ein paar Erfahrungsberichten ehemaliger Teilnehmer inspirieren:
Erfahrungsbericht von Philipp Hauner
Erfahrungsbericht von Gina Ahrend

 

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier

 
Die darauf folgenden "Tage des Innehaltens" finden statt vom 02.09. - 06.09.2020 in Schloss Rechtenthal (Südtirol).
 

WAS UNS WICHTIG IST

Spaltung überall - es geht auch anders

von Gina Ahrend

Ständig lesen und hören wir von „Spaltung“. Es tun sich tiefe Spalten auf zwischen Nord- und Südeuropa oder West- und Osteuropa, zwischen USA und Europa, zwischen den Briten und dem Rest der EU, den Brexiteers und den Remainers, den Generationen, dem Bildungsbürgertum und den „Abgehängten“, den Fleischessern und den Veganern, den Radfahrern und den Autofahrern, den Klimaschützern und den Klimawandelverleugnern, usw. usw. Wie kommt es, dass jede andere Meinung und Weltsicht plötzlich gleich „spaltet“?

Genauso einen Hype im Sprachgebrauch hat das Wort „Hass“. Man kann etwas ablehnen, nicht mögen, nicht gut heißen. Aber muss man es deswegen gleich „hassen“? Bevor wir solche Begriffe und Abgrenzungen gebrauchen, sollten wir uns das gut überlegen. Mit einer anderen Wortwahl pflegen wir eine andere Debattenkultur – und mitunter sind auch die Argumente der Gegenseite durchaus überlegenswert. Wer Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, rückt meist von radikalen Positionen ab. Dann hat man vielleicht immer noch eine andere Meinung, aber dazwischen ist eine Wortbrücke und keine Gletscherspalte.
 

Georg Reider ist jetzt Pfarrer
der Evangelisch-lutherischen Gemeinde Verona-Gardone

 
von Nikolaus Birkl

Dr. Georg Reider begann im Jahr 2010 mit uns, Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl, mit den „Tagen des Innehaltens“, einem Retreat für Unternehmer, Führungskräfte und andere Menschen mit gesellschaftlicher Verantwortung, und war einer der drei Gründungsgesellschafter der Akademie der Muße im Jahr 2013. Damals war er katholischer Priester und Franziskaner in Kaltern/Südtirol. In den Folgejahren trat Georg Reider aus persönlichen Gründen und aus theologischer Überzeugung aus dem Franziskanerorden und der katholischen Kirche aus und in die Evangelisch-lutherische Kirche ein. 
 
Am 28. April 2018 wurde Georg Reider von der Evangelisch-lutherischen Kirche in Italien (ELKI) in Rom zum evangelisch-lutherischen Pfarrer ordiniert und geweiht. Es war eine sehr feierliche Zeremonie, an der – zu seiner Überraschung – auch wir teilnahmen. In diesen acht Jahren war Georg Reider unser Mitgesellschafter und gestaltete eindrucksvoll unsere Tage des Innehaltens und sonstigen Angebote auch als Referent mit. Mit der Übernahme einer halbjährigen Vertretung der Pfarrerstelle in Venedig gab Georg Reider seine Referententätigkeit bei der Akademie der Muße und seine Gesellschafterstellung auf, wofür wir großes Verständnis haben, was wir aber dennoch sehr bedauern.
 
Im Jahr 2019 wurde Georg Reider nun für die nächsten Jahre zum Pfarrer der Evangelisch-lutherischen Gemeinde Verona-Gardone gewählt und bestellt; das Pfarrgebiet umfasst die Provinzen Verona, Brescia und Mantua und damit auch den südlichen Bereich des Gardasees. Die Pfarrstelle selbst liegt in der Ortschaft Bussolengo zwischen Verona und dem Gardasee.
 
Wir wünschen unserem langjährigen Freund und Mitgesellschafter Georg Reider von Herzen Gottes Segen, eine glückliche und einfühlsame Hand sowie reichhaltige Früchte seiner ungewöhnlichen und kontemplativen Spiritualität. Uns wünschen wir, dass uns die enge Verbindung zu ihm, seine Freundschaft und gelegentlich auch seine Mitwirkung bei einem unserer Seminare erhalten bleibt.


VERANSTALTUNGEN

 
05.03.2020                         Salon Luitpold
                                           "Diskurse für eine gelassene Lebensführung"
                                           mit Dr. phil. Christoph Quarch, Philosoph
                                           Anselm Bilgri und Dr. Nikolaus Birkl
                                           Ort: Palmengarten des Café Luitpold, München
                                           Beginn: 20 Uhr
                                          
Eintritt frei

16.03.2020                         Symposion
                                           Thema: "Entscheidung"
                                           Preis: 25 €*
                                           (zzgl. Essen und Getränke à la carte)
                                           Ort: Conti Restaurant, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
                                           Beginn: 19 Uhr

06.05. – 10.05.2020          Tage des Innehaltens (Retreat für Führungskräfte)
                                           Referenten: Anselm Bilgri, Dr. Nikolaus Birkl, Martin Kiem
                                           Preis: 2.142 €* (ohne Unterkunft und Verpflegung); bei
                                           wiederholter Teilnahme abzgl. 214,20 €* pro Folge-Seminar,
                                           mind. jedoch 1.190 €*
                                           Ort: Schloss Rechtenthal, Tramin (Südtirol, Italien)

18.05.2020                         Symposion
                                           Preis: 25 €*
                                           (zzgl. Essen und Getränke à la carte)
                                           Ort: Conti Restaurant, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
                                           Beginn: 19 Uhr

13.07.2020                         Symposion
                                           Preis: 25 €*
                                           (zzgl. Essen und Getränke à la carte)
                                           Ort: Conti Restaurant, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
                                           Beginn: 19 Uhr

02.09. – 06.09.2019          Tage des Innehaltens (Retreat für Führungskräfte)
                                           Referenten: Anselm Bilgri, Dr. Nikolaus Birkl, Martin Kiem
                                           Preis: 2.142 €* (ohne Unterkunft und Verpflegung); bei
                                           wiederholter Teilnahme abzgl. 214,20 €* pro Folge-Seminar,
                                           mind. jedoch 1.190 €*
                                           Ort: Schloss Rechtenthal, Tramin (Südtirol, Italien)


*alle Preise inkl. 19 % MwSt.
 
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WAS UNS FREUT


Scientists for Future - geballtes Wissen für die Zukunft

Im März 2019 stellten sich zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die Seite der jugendlichen „Fridays for Future“-Aktivistinnen und -Aktivisten und unterzeichneten eine Petition, in der sie Unterstützung für die demonstrierenden Schülerinnen und Schüler forderten. Die einhellige Analyse lautete, dass die momentanen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz bei weitem nicht ausreichen.

Zu den Unterzeichnern zählen die Meeresbiologin Antje Boetius, der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, der Politologe Claus Leggewie, die March-for-Science-Organisatorin Tanja Gabriele Baudson, der Mediziner Eckart von Hirschhausen, der Physiker Ranga Yogeshwar und der Meteorologe Sven Plöger. Mittlerweile haben über 26.000 Wissenschaftler und Forscherinnen unterzeichnet und damit einen großen Beitrag zur Glaubwürdigkeit der FFF-Bewegung in der Öffentlichkeit beigetragen, indem sie ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Wissensgebieten und Analysen mit einbringen. Ausgezeichnet wurde Scientists for Future mit dem Bundesnachhaltigkeitspreis 2019, neben etlichen anderen bewundernswerten Initiativen.
 
https://www.scientists4future.org/stellungnahme/
https://www.scientists4future.org/
 
Foto: Victor Garcia on Unsplash


NACHWORT

von Evi Hammer

„Seien Sie einfach glücklich!"
 
"Was ist, darf sein." lautet der Schlüssel zum Glück, sagt Nikolaus Birkl in seinem Impuls.

In der Meditation lernen wir, alles so anzunehmen, wie es ist. Wir achten bewusst auf unseren Atem und/oder nehmen achtsam unsere Körperempfindungen wahr. Wir beobachten wertfrei unsere Gedanken und Gefühle, und unser Verstand kommt zur Ruhe.

Aus dieser inneren Haltung und Entspannung heraus können Sie nun Ihre Gedanken und vor allem Ihre Gefühle auf etwas Positives ausrichten. Wie würden Sie sich gerne fühlen? Welche Erfahrungen möchten Sie machen? Welchen Menschen möchten Sie begegnen? Unsere Gedanken und Gefühle formen und gestalten unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Leider produziert unser Verstand tagein tagaus aus der Macht der Gewohnheit immer wieder die gleichen, häufig destruktiven und negativen Gedanken-Spiralen. Bei vielen von uns läuft schon vor dem Aufstehen ein Film im Kopf ab über das, was es zu tun und zu erledigen gilt. Dinge, auf die man sich freut, sind eher seltener. Doch das Gefühl, mit dem wir den Tag beginnen, begleitet uns meist den ganzen Tag und bestimmt unsere Erfahrungen, die wir machen.

Nutzen Sie diese Chance! Mithilfe des in der Meditation erlernten "Gewahrseins" können wir mehrmals am Tag innehalten und bewusst entscheiden, was wir denken und fühlen wollen. Und was wir bereits morgens in Liebe, Dankbarkeit und Mitgefühl aussähen, wird wachsen, gedeihen und viele Früchte tragen!

Es erfordert allerdings ein gewisses Maß an Übung und Training. Wie wir alle wissen, kostet es etwas Mühe, neue Gewohnheiten zu etablieren.

Es lohnt sich! Entscheiden Sie selbst! Es gibt immer etwas, über das wir glücklich sein können!



IMPRESSUM

Akademie der Muße

Feldstraße 12a
82166 Gräfelfing

Tel. +49 89 87130008
oder +49 172 8202315
http://www.akademie-der-musse.de


Fotografie

Gina Ahrend


Redaktion

Gina Ahrend
Evi-Maria Hammer

 

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