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Heja Walter!

So, der Alltag hat uns wieder :-) Wie waren deine Osterfeiertage? Gab's viel Süsses oder hat es sich in Grenzen gehalten?

Wir haben nur ein "richtiges" Osteressen gemacht dieses Jahr, und zwar an Karfreitag. Dabei habe ich Fischpatties mit Sesamkruste und Tahin-Joghurt-Dip gemacht. Meine Familie und ich waren begeistert vom Resultat.

Das Rezept dazu gibt es demnächst auf meinem Blog!

So, genug geplaudert... Jetzt geht's zum Thema des heutigen E-Mail-Updates: Zucker!!

Aus meiner Leserumfrage mit 458 Teilnehmern hat sich nämlich ergeben, dass der Punkt "ich verspüre ständig Heisshunger auf Süsses" mit 14.2% aller Antworten am meisten Stimmen bekommen hat - dicht gefolgt von "Eigentlich weiss ich, wie man abnimmt, aber es funktioniert bei mir nicht" mit 12.7 % und  "Abnehmen ist kein Problem, aber langfristig dranbleiben und das Gewicht zu halten ist unheimlich schwer" mit 11.6 % aller Stimmen.

Deswegen schreibe ich heute also übers Thema Zucker.
 

Häufige Fehler beim Reduzieren von Süssem und bewährte Strategien, wie du es trotzdem schaffst


Das Problem mit dem Heisshunger auf Süsses oder vielleicht anders gesagt, dem Weglassen des Süssen ist vielschichtiger, als du im ersten Moment vielleicht denkst.

Hier kommen meine Gedanken dazu:
  • Süsses ist oft seit der Kindheit eng verknüpft mit Gefühlen wie Belohnung oder Trost. Deswegen "brauchen" wir in Krisensituationen oder wenn es besonders schön ist etwas Süsses.
  • Hunger auf Süsses kann entstehen, wenn deinem Körper Nährstoffe wie zum Beispiel Mineralien fehlen.
  • Zucker aktiviert das Suchtzentrum im Hirn, macht also abhängig.
  • Je öfter du Süsses isst, desto schwieriger kommst du davon los, weil du dich auf der Zucker-Insulin-Achterbahn befindest.
  • Auch stärkehaltige Nahrungsmittel und Obst erhöhen deinen Zuckerspiegel und somit auch deine Lust auf Süsses.
  • Eine ungünstige Zusammensetzung deiner Darmflora oder ein Darmpilz können die Ursache für ständigen Hunger auf Süssigkeiten sein. 
  • Zucker ist auch für schlanke Menschen schädlich! Denn Zucker schädigt den Darm, fördert Entzündungen, schwächt das Immunsystem, und erhöht Blutfette, Stress und Krebsrisiko bei allen Menschen, auch bei den Schlanken.
Du siehst, es ist nicht einfach eine simple Angelegenheit und wahrscheinlich weisst du auch bereits einiges darüber, sonst würdest du den Zucker ja gar nicht weglassen wollen.
 

Die richtige Einstellung versetzt Berge


Doch das Weglassen ist eben gar nicht so einfach. Meiner Erfahrung nach haben häufige Fehler beim Weglassen des Zuckers gar nicht unbedingt mit dem Essen zu tun, sondern mit den sogenannten "weichen Faktoren" wie Einstellung und Herangehensweise:
  1. Du holst dir die Motivation, den Zucker zu reduzieren einzig und allein aus dem Willen, abzunehmen. Doch wie oben beschrieben gibt es auch ganz viele gesundheitliche Gründe, weswegen sich der Zuckerverzicht lohnt!
  2. Der emotionale Faktor wird unterschätzt und es fehlt dir eine Strategie, um mit schwierigen Lebenssituationen anders umzugehen, als bei Problemen Schokolade und andere Süssigkeiten zu essen.
  3. Du lässt es zu, dass dein Umfeld - Familie, Freunde und Arbeitskollegen - dich manipuliert oder sabotiert.
  4. Die Strategie "weg von" ist sehr viel kräfteraubender als die Strategie "hin zu". Du nimmst dir vor "weniger Süsses" zu essen, statt "mehr hochwertiges Gemüse, Eiweiss und gutes Fett".
  5. Du siehst das Ganze als Quälerei und Verzicht an und nicht als das, was es eigentlich ist: ein Liebesdienst an deinen Körper, um ihn bei seiner Arbeit optimal zu unterstützen!
 

Ein paar bewährte Tipps von mir


Natürlich kommst du nur mit der richtigen Einstellung auch nicht ans Ziel. Du brauchst konkrete Tipps und Strategien? Hier ein paar bewährte Tipps, wie du es schaffen kannst:
  • Trinke viel stilles Wasser (35ml pro Kilogramm Körpergewicht)
  • Lege den Fokus auf das, was du essen kannst, nicht das, was du weglassen "musst".
  • Iss genügend hochwertiges Fett, denn dieses signalisiert deinem Hirn, dass du satt bist.
  • Lass deine Finger von zu viel Obst. 2 bis maximal 3 Portionen am Tag solltest du nicht überschreiten.
  • Koche selber und verzichte auf Fertigprodukte und raffinierte Lebensmittel wie Weissmehl, Reiswaffeln oder Cornflakes.
  • Verzichte auf künstlich gesüsste Produkte wie Kaugummi, Bonbons, Zero Getränke oder light Joghurts.
  • Schreibe dir einen Wochen-Menu Plan. Gut geplant ist halb gewonnen :-)
  • Schlafe mindestens 7-8 Stunden und nimm dir Zeit für Aktivitäten, die dich entspannen und Stress abbauen.
  • Nimm das Thema ernst genug, sonst wird es mit der Motivation nicht lange anhalten.
  • Such dir einen Verbündeten oder Gleichgesinnten. Zu zweit oder sogar in der Gruppe geht es viel leichter!
Ich hoffe, ich habe dich nicht erschlagen mit Informationen und Tipps, aber wie du bestimmt merkst, liegt mir dieses Thema sehr am Herzen - weil ich aus meiner Erfahrung in der Praxis überzeugt bin, dass das Weglassen des Zuckers der Erfolgsfaktor Nummer eins ist für mehr Wohlbefinden, Energie und Gesundheit.

Und um die Wichtigkeit des Themas noch zu unterstreichen und dir Gelegenheit zu geben, mir deine Fragen zu stellen, biete ich nächste Woche ein kostenloses live Webinar an:

Mittwoch, 15.4.2015
19:00 Uhr, bequem zu Hause an deinem Computer oder Tablet

Voll auf Zucker? Meine Erfolgsstrategien, vom Heisshunger auf Süsses wegzukommen.
Anmelden kannst du dich hier

Melde dich ruhig auch an, wenn du nicht live dabei sein kannst, alle Angemeldeten erhalten nach dem Webinar einen Link zur Aufzeichnung. Live dabei zu sein ist aber definitiv besser, da du dann auch Fragen stellen kannst!

So oder so, ich freue mich, von deinen Erfahrungen im Umgang mit Zucker zu hören. Antworte mir gerne, wenn du dazu etwas zu erzählen hast! 

Bis bald, Deine


Julia Gruber



 
Aus dem Archiv:


Meine top 10 Frühstückszutaten ohne Zucker
 
Gratis Webinar am 15.4.2015



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