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Zukunftswerk über die Zukunftsaktie des Landkeises München, das "Festival der Utopien" im Juni 2020, den Nachhaltigkeitsschnelltest von Niclas Weisl, das Buch "Drawdown" von Paul Hawken, unserer Seminar "Nachhaltigkeit trifft Achtsamkeit", ein Interview mit Andreas Hormuth von einem der ersten klimaneutralen Weingüter Deutschlands, sowie mit Falko Müller, dem Neuzugang bei Zukunftswerk.
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Was uns diesen Sommer umtreibt!

,Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden, Partner und Freunde,

wir können kaum glauben, was in den letzten Wochen so alles passiert ist. Das Volksbegehren zum Artenschutz in Bayern ist ohne Änderungen durchgegangen. Das Thema Klimaschutz hat für die Europawahl eine entscheidende Rolle gespielt und Städte wie Konstanz und Erlangen rufen den Klimanotstand aus. Das ist sicher zu einem Gutteil auch dem Einfluss der bewundernswerten Jugendlichen von #FridaysForFuture zu verdanken. Doch wenn gleich ein ganzes Land - Großbritannien - unter dem Druck der neuen Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion den Klimanotstand ausruft, so ist das mehr als bemerkenswert. Es scheint, als würden sich nachhaltiges Verhalten und Klimaschutz in der Bevölkerung, der Wirtschaft, aber auch in der Politik, langsam, aber sicher etablieren.

Zum Klimaschutz wird auch der Landkreis München beitragen und diskutiert dazu eine Zukunftsaktie. Wie diese funktionieren wird, darüber berichten wir in diesem Newsletter. Ebenso dürfen wir über unser Herzensprojekt "Festival der Utopien" erzählen, das wir für Juni 2020 geplant haben. Als kleine Zugabe stellt Ihnen unser Stipendiat Niclas Weisl seinen Nachhaltigkeitstest zur Verfügung. Im Buch "Drawdown", das wir Ihnen zur Lektüre empfehlen, geht es ebenfalls um Klimaschutz, genau genommen um 100 existierende Ansätze zur Verringerung von klimaschädlichen Gasen.

Und zu guter letzt stellen wir Ihnen mit dem Weingut Hormuth wieder ein wunderbares Unternehmen aus dem Kreis unserer Kunden vor, ebenso wie unseren neuen Kollegen Falko Müller, mit dem wir seit dem Frühjahr 2019 zusammenwirken dürfen und schon viel Freude mit einer Reihe schöner Projekte haben.

Zum Abschluss wünschen wir Ihnen noch einen tollen Sommer, ein Menge Zeit für draußen und schöne Begegnungen!

Herzliche Grüße

Matthias Reichhart
Partner

Bild: Wolfgang Dirscherl auf pixelio.de

Zukunftsaktie des Landkreises München macht Klimaschutz regional sichtbar

Klimaschutzprojekte, mit denen Treibhausgase ausgeglichen werden können, finden meist in sich entwickelnden Ländern statt. Wasserkraft-, Waldschutz- oder Wiederaufforstungsprojekte, um nur einige zu nennen, verhindern, dass dort mehr CO2 ausgestoßen wird. Zusätzlich sollen Treibhausgase aus der Atmosphäre gezogen und gebunden werden. Diese Maßnahmen schützen nicht nur das Klima, sondern unterstützen auch die lokale Bevölkerung. Für die Menschen in Deutschland oder Europa liegen die Projekte nur leider weit außerhalb der Wahrnehmung.

Der Landkreis München hat nun ein sehr schönes Konzept erarbeitet, das nicht nur globale Klimagerechtigkeit zum Ziel hat, sondern auch lokal klimawirksame Projekte im Landkreis fördern soll. Das Konzept wurde im Umweltausschuss und im Kreisausschuss des Landkreises bereits einstimmig befürwortet, was hoffen lässt, dass der Landkreis München es womöglich bald umsetzen wird.

Wie das Konzept funktioniert, lesen Sie hier in unserem Blog.
Zum Artikel
Festival der Utopien - werde Teil der Veränderung

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig Lebende.“

Dieses Zitat von Hans Carl von Carlowitz (1645 – 1714) scheint in der Gegenwart noch immer wie eine Utopie.

Mit dem „Festival der Utopien“ in der Herzogsägmühle im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau möchten wir die Menschen aus der Region dazu anregen, über eine nachhaltige Gesellschaft nach zu denken. Wir laden am 19. und 20. Juni 2020 dazu ein, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorführungen und Konzerte in der Herzogsägmühle zu veranstalten und zu besuchen.

Zur Auftakt- und Informationsveranstaltung haben wir zahlreiche Akteure gewonnen, darunter u.a. die Evangelisch-Lutherische Kirche Bayern, den Deutschen Alpenverein München und Oberland, die Alpenschutzkommission CIPRA Deutschland, die Energiewende Oberland und natürlich unsere Gastgeber von der Herzogsägmühle. Nach der Vorstellung der Idee und anregenden Beiträgen sind wir gespannt, wie das Festival in den nächsten Monaten wachsen wird.

In den nächsten Monaten werden wir nochmals ausführlich über die Fortschritte berichten. Sollten Sie Freude daran haben, beim Festival mitzuwirken, melden Sie sich bitte bei unserem Kollegen Matthias Reichhart.
Wie nachhaltig ist Ihr Unternehmen? - Ein Schnelltest

Haben Sie sich auch schon gefragt, welche Auswirkungen Ihr Unternehmen auf die Umwelt hat und wo Verbesserungspotenzial besteht? Unser junger Kollege Niclas Weisl hat einen kurzen Schnelltest entwickelt, der Ihnen einen ersten Überblick verschaffen kann. Zum Schnelltest geht es hier.

Foto: S. Hofschlaeger auf www.pixelio.de
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Buchtipp: Paul Hawken - Drawdown - der Plan
Wie wir die Erderwärmung umkehren können

Klimaerwärmung heißt, dass wir auf eine Zivilisationskrise unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern. Und wir haben keinen Plan, wie wir das verhindern können. Oder etwa doch? Das Buch "Drawdown", herausgegeben von Paul Hawken, beschreibt 100 existierende Ansätze der Verringerung von Treibhausgasen, die das Klimaproblem lösen können, wenn man sie vernetzt. Verblüffendes wird dabei deutlich und eine gut begründete Hoffnung entsteht: Es ist möglich, bis 2050 die Klimawende zu erreichen und die Erderwärmung zurückzudrehen. Drawdown - ein Buch über das gleichnamige Projekt, über ideenreiche Menschen, clevere Technologien und die Möglichkeit, die Dinge endlich anzupacken. Ein Zukunftsbuch!

Foto: Güthersloher Verlagshaus
Nachhaltigkeit trifft Achtsamkeit
 
Nachhaltigkeit und Achtsamkeit gewinnen in unserer Gesellschaft stark an Bedeutung. Auch in Unternehmen werden diese Themen immer wichtiger. Zukunftswerk bietet hierzu drei Seminartermine an.

Durch unser Seminar „Nachhaltigkeit gelingt mit Achtsamkeit“ am 10./11. Oktober lernen die Teilnehmer den achtsameren Umgang mit sich selbst und ihren Mitarbeitern. Wir vermitteln Fähigkeiten und Kenntnisse, um Ihr Unternehmen durch ausgewählte Maßnahmen nachhaltiger auf zu stellen. Das Seminar beinhaltet Achtsamkeitsübungen, Kurzvorträge und intensive Workshop-Arbeit und findet beim Moarwirt in Hechenberg, einem Biohotel in Oberbayern statt. Nähere Informationen erhalten Sie von unserer Kollegin Martina Raschke unter: martina.raschke@zukunftswerk.org.

Foto: Gabriela Neumeier auf pixelio.de
 
 Gespräch mit Andreas Hormuth vom Weingut Alfons Hormuth

Seit 2012 arbeiten wir für viele tolle Unternehmen. Das Engagement und die Leidenschaft unserer Kunden für eine nachhaltige Unternehmensführung beeindruckt uns immer wieder. Eines dieser großartigen Unternehmen ist das Weingut Alfons Hormuth. Wir haben uns mit Inhaber Andreas Hortmuth aus dem kleinen Ort Sankt Martin in Rheinland-Pfalz unterhalten, welche Beweggründe es für ihn für Klimaschutz gibt und warum Nachhaltigkeit eben nicht nur "Bio" ist.

Lesen Sie das vollständige Interview mit Andreas Hormuth hier auf unserem Blog.
 
Zum Interview
Foto: Weingut Alfon Hormuth

Vier Fragen an Falko Müller

Zukunftswerk: Falko, welche verschlungenen Wege haben Dich aus der schwäbischen Provinz nach Starnberg zu Zukunftswerk geführt?
Falko Müller: Von meiner Geburtsstadt Biberach im schönen Oberschwaben bin ich nach dem Abitur über Stuttgart und Düsseldorf nach Berlin gekommen, wo ich 15 Jahre gelebt und gearbeitet habe, vor allem als Journalist und Campaigner. Vor 6 Jahren bin ich dann nach München gezogen und habe dort für die Landeshauptstadt München eine große Klimaschutzkampagne entwickelt. Seit Ende letzten Jahres bin ich freier Berater, lebe in München, nutze aber jede Gelegenheit ins schöne Starnberg zu kommen und mit Zukunftswerk spannende Projekte zu realisieren.
 
Zukunftswerk: Welche Aufgaben übernimmst Du nun in Starnberg?
Falko Müller: Mein Fokus liegt auf der Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen, dazu zähle ich auch Kampagnen. Weitere Schwerpunkte liegen im Aufbau von Stakeholdernetzwerken und in der Konzeption von Projekten im kommunalen Bereich.
 
Zukunftswerk: Was schätzt Du an Deiner Arbeit und was magst Du daran nicht so gern?
Falko Müller: Was ich schätze: dass sie abwechslungsreich ist und immer wieder neue Herausforderungen bietet. Vor allem aber, dass es Arbeit mit Sinn ist, und nicht nur, um Geld zu verdienen.
Was ich nicht so gern mag: ich bin eher ungeduldig. Manchmal geht es in Projekten eben nicht so schnell, wie man sich das vorstellt, aber ich kann mittlerweile ganz gut damit umgehen.
 
Zukunftswerk: Wenn Du drei Wünsche für die Zukunft frei hättest, welche wären das?
Falko Müller: Das ist eine sehr schwere Frage… Na gut:
1.  Dass eine bessere Welt tatsächlich möglich ist (und ich sie noch erlebe).
2.  Viele spannende Projekte mit Zukunftswerk und dass wir damit unseren Teil zu dieser besseren Welt beitragen.
3. Drei weitere Wünsche - da kommen dann irgendwann auch die persönlichen Wünsche wie Gesundheit, ewige Jugend, einen Badesee vor der Tür etc. ;-)

Zukunftswerk eG
Ludwigstraße 63
Peißenberg 82380
Germany

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