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Zukunftswerk eG mit dem Münchner Klimaherbst, Ideen für nachhaltige Unternehmen, Gesprächen mit Walter Huber und Martina Raschke, mit dem Verein Zukunftswerk Klimaschutz e.V., der Veranstaltung #unteilbar, dem Video (R)Evolution und anderen spannenden Themen.
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Herbstgrüße aus Starnberg und Wien


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden, Partner und Freunde,

wir hoffen, Sie hatten einen schönen Sommer und genießen nun einen sonnigen Oktober. Viel ist passiert seit unserem letzten Newsletter, darunter auch ein paar Dinge, die uns Mut machen. Wir glauben, es ist an der Zeit, Stellung zu beziehen und sich noch klarer als bisher für Solidarität und Gerechtigkeit zu positionieren. Das tun auch wir, nicht nur in diesem Newsletter, sondern jeden Tag - gemeinsam mit unseren Kund*innen und Partner*innen. Danke, dass wir viele gute Dinge gemeinsam mit Ihnen tun und erleben dürfen. Wir wünschen Ihnen einen großartigen Herbst.
 

Herzliche Grüße
Zukunftswerk eG

Alexander Rossner
Mitglied des Vorstands

Energie für die Wende

Soeben hat der 12. Münchner Klimaherbst mit einer fulminanten Auftaktveranstaltung im Alten Rathaus begonnen. Wir freuen uns auf 100 Veranstaltungen, die bis zum 1. November 2018 in München rund um die Themen Klima, Klimaschutz und Klimawandel stattfinden.

Der diesjährige Klimaherbst begann nur drei Tage nach der Veröffentlichung des IPCC-Sonderberichts über 1,5 °C globale Erwärmung, der radikale Veränderungen unserer Wirtschafts- und Lebensweisen anmahnt, wenn wir unsere Zukunft nicht verheizen wollen.

Der diesjährige Klimaherbst begann aber auch nur wenige Tage nach erbitterten Protesten im Hambacher Wald, die eine Wende in der Klimaschutzbewegung in Deutschland markieren könnten - gegen den erklärten Widerstand von Unternehmen wie RWE, aber auch gegen den erklärten Widerstand vieler Politiker*innen, die auch heute noch nicht verstanden zu haben scheinen, wie ernst es um das Klima wirklich steht.

Der Klimaherbst macht Mut und gibt Anleitungen, wie wir alle wirksam gegen Klimawandel eintreten können. Schauen Sie vorbei, das diesjährige Programm ist bunt und attraktiv.

Lohnt sich Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen? Ja, 10 Gründe dafür!

Unternehmen wie die Sparda-Bank München, die Outdoormarke Vaude oder der Energieanbieter Polarstern Energie - alle drei übrigens Unterstützer der Gemeinwohl-Ökonomie - machen es vor: Sie setzen auf Nachhaltigkeit als Unternehmensmodell. Ein derart verantwortungsvolles Handeln entwickelt sich zum Trend, den kein Unternehmen mehr verpassen darf.

Dennoch werden wir von Unternehmen immer wieder gefragt, ob sich Nachhaltigkeit für sie auch lohnt. Auf unserem Blog finden Sie zehn Gründe, die dafür sprechen, Nachhaltigkeitsthemen in Ihrem Unternehmen jetzt anzupacken.

Bild: Ralf Luethy

Gespräch mit Walter Huber, Stadtwerke Bad Tölz

Wir haben das Privileg, mit wunderbaren Unternehmen und Menschen arbeiten zu dürfen. Darunter befinden sich auch die Stadtwerke Bad Tölz, mit deren Geschäftsführer Walter Huber wir vor kurzem sprachen.

Die Stadtwerke mit insgesamt 78 Mitarbeitern sind ein ökologischer und sozialer Arbeitgeber mit dem Ziel, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Das kommt in erster Linie durch die Versorgung der Region mit Ökostrom und klimaneutralem Erdgas zum Ausdruck.

Die größtmögliche Freiheit im Team und bei der Arbeit, die Förderung von Eigenverantwortung als Ziel der Mitarbeiterführung, und auch das immer noch gelebte (vermutlich: alkoholfreie) Feierabendbier machen die Stadtwerke zudem zu einem attraktiven Arbeitgeber in der Region. Es spricht für sich, dass viele Mitarbeiter*innen aufgrund der Empfehlung anderer Mitarbeiter*innen angeworben werden. Walter Huber stellt fest, dass das Thema Nachhaltigkeit vor allem für jüngere Mitarbeiter*innen eine zunehmend wichtiger werdende Rolle bei der Arbeitgeberauswahl spielt.

Huber hat eine ebenso klare wie überzeugende Auffassung von Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit bedeutet für ihn nicht Verzicht, sondern den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und allen Ressourcen. Huber wünscht sich mehr politische Unterstützung von Bund und Land, um die Mammutaufgabe Energiewende bis 2030 bewältigen zu können. Wichtig für die Energiewende im Speziellen, und dem bewussteren Handeln im Allgemeinen, ist das Zusammenwirken aller, so Walter Huber.

Bild: Walter Huber

Vier Fragen an ... Martina Raschke

Hier stellen wir Ihnen nach und nach in jeweils vier Fragen und Antworten unsere geschätzten Kolleg*innen vor. Den Anfang macht Martina Raschke, Partnerin und Beirätin von Zukunftswerk, die bei uns die Beratung zu sozialer Nachhaltigkeit leitet.

Frage: Wer ist Martina Raschke?
Antwort: Eine kreative „Menschen-Arbeiterin“, Begleiterin bei der Veränderung von Menschen und Unternehmen, Mediatorin und achtsame Nachhaltigkeitsberaterin.

Frage: Wenn Du jemandem in zwei Sätzen erklären müsstest, was Zukunftswerk für Dich bedeutet, wie sähe das dann aus?
Antwort: Zukunftswerk ist eine Beratung, die Raum schafft für Neues, Altes, zu Entwickelndes und für Menschen, die sich auf den Weg machen wollen, ohne vorher auf die Aktion der Anderen zu warten. Zukunftswerk bedeutet für mich: Miteinander – voneinander – füreinander.

Frage: An welchen Projekten arbeitest Du derzeit?
Antwort: Ich arbeite im Moment an meinem Lieblingsthema, den Leitbild- und Kulturprozessen verschiedener Unternehmen. Ferner spreche ich mit Unternehmen, die sich im Bereich soziale Nachhaltigkeit entwickeln wollen, über deren Möglichkeiten, das zu tun.

Frage: Was schätzt Du am meisten bei Zukunftswerk?
Antwort: Das gute und vertrauensvolle Miteinander aller Kolleg*innen und Kund*innen, die gegenseitige Förderung und Unterstützung, den ideenreichen Austausch zu nachhaltiger Entwicklung sowie die Möglichkeit, mit Anstand und den richtigen Dingen Geld verdienen zu können.

Bild: Ralf Luethy

Zukunftswerk Klimaschutz e.V. als gemeinnützig anerkannt

Seit Mitte August liegt das Schreiben des Finanzamts Fürstenfeldbruck über die Anerkennung des Vereins Zukunftswerk Klimaschutz e.V. als gemeinnützig vor. Nun kann es also endlich losgehen. Vereinsvorstand und Mitglieder werden im letzten Quartal 2018 das künftige Programm des Vereins erarbeiten und die Schwerpunkte der Tätigkeit im kommenden Jahr beschließen.

Wenn Sie Mitglied des Vereins werden möchten, schauen Sie doch einmal auf der Website des Vereins vorbei.

#unteilbar, #WhatDoYouFightFor und Essen mit Freunden

Am 13. Oktober 2018 findet ab 12.00 Uhr auf dem Alexanderplatz in Berlin die Demonstration #unteilbar statt, die sich für eine offene und freie Gesellschaft stark macht, die auf Solidarität setzt und Ausgrenzung ablehnt. Wir glauben, das ist eine der wichtigsten der zahlreichen Demonstrationen, die in den letzten Wochen stattgefunden haben und noch stattfinden werden. Zukunftswerk unterstützt die Ziele von #unteilbar. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des Aufrufes.

Das wirft die bereits eingangs gestellte Frage auf, wofür wir alle kämpfen. Wenn Sie gerade fünf Minuten Zeit haben und hierzu etwas Inspiration wünschen, schauen Sie sich bitte das Video (R)Evolution - #WhatDoYouFightFor von Lillian Rosa und Futurzwei an.

Zukunftswerk lädt jeden Monat zu einem Essen mit Freunden ein. Essen mit Freunden ist ein kleines Gesprächsformat, zu dem wir nette Menschen einladen und bei Tisch zu einem bestimmten Thema sprechen. Das nächste 
Essen mit Freunden am Donnerstag, 8. November 2018, 12.00 Uhr, widmen wir der von Lillian Rosa gestellten Frage: "What Do You Fight For?" Wir laden Sie herzlich zu einem konspirativen Ideen- und Gedankenaustausch hierzu ins Restaurant Al Gallo Nero in Starnberg ein. Das Restaurant ist am Bahnhofplatz 6, schräg gegenüber dem S-Bahnhof Starnberg. Wenn Sie beim nächsten Essen mit Freunden dabei sein möchten, schreiben Sie uns bitte bis zum 5. November 2018 eine E-Mail. Wir freuen uns auf Sie. Sehr!



Sie können sich hier von der Liste der Empfänger des Zukunftswerk-Newsletters austragen.