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Zukunftswerk zum Klimaschutz-Webinar für die EMM, über unseren Neuzugang Eva Schmider, Klimaschutz mit dem Bergwaldprojekt, Utopien für Realisten und das Interview mit Werner Koch vom BOGK
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... auferstanden aus den Ruinen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden*innen, Partner*innen und Freund*innen,

im Hinduismus gibt es die Gottheit Shiva. Diese(r) verkörpert die Zerstörung, aber auch Schöpfung und Neubeginn. Wenn wir nach der Pandemie vieles Althergebrachtes zerstört vorfinden, ist es an der Zeit, an einer neuen besseren Zukunft zu arbeiten. Rutger Bregmann stellt in seinem Buch "Utopien für Realisten" hierzu spannende Ideen vor. Auch wir möchten an einer öko-sozialen und gemeinwohl-orientierten Gesellschaft mitarbeiten. So freut es uns, dass das Zukunftswerk mit Eva Schmieder eine neue Mitstreiterin gewonnen hat.
Am liebsten erzählen wir von unseren Vorstellungen im persönlichen Dialog. Da dies gerade nicht möglich ist, bieten wir unsere Themen auch virtuell an. So auch für die Europäische Metropolregion München mit dem Webinar "Klimaschutz leicht gemacht - Nachhaltigkeit durch CO2-Emissionsausgleich". So einen virtuellen Vortrag durften wir auch für die Mitglieder des Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. halten. Nun hat sich der Verband aufgemacht, klimaneutral zu werden. Ein guter Grund, um den BOGK nun vorzustellen.

Neues kann nur entstehen, wenn das Alte einstürzt. Das hat auch schon Friedrich Schiller erkannt. So wünsche ich viel Spaß beim Lesen des Newsletters und schließe mit einem Zitat des Dichters: 

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.

Herzliche Grüße

Matthias Reichhart
Partner
Photo by Simon Abrams on Unsplash
Europäische Metropolregion München:
Webinar "Klimaschutz leicht gemacht - Nachhaltigkeit durch CO2-Emissionsausgleich"


Die Klimakrise ist durch die Corona-Pandemie etwas in den Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Daher möchten wir, gemeinsam mit der EMM, den Fokus wieder ein Stück weit auf dieses Thema lenken. In unserem gemeinsamen Webinar am 25.02.2021 von 15.30 bis 16.30 Uhr wird aufgezeigt, wie Sie als Unternehmen und kommunale Verwaltungen Ihren CO2-Fußabdruck ermitteln und Ihre CO2-Emissionen senken können. Die Europäische Metropolregion München dient hier seit seit Jahren als gutes Beispiel. Die Verwaltung ist klimaneutral und liefert einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie können sich hier anmelden.
 
Jetzt anmelden!
Photo by Simon Abrams on Unsplash
Neuzugang beim Zukunftswerk - Eva Schmider

Zukunftswerk: Die Zukunftswerker*innen dürfen sich über eine neue Kollegin freuen. Eva Schmieder heißt unser Neuzugang und kümmert sich hauptsächlich um die Berechnung von CO2-Fußabdrücken. Eva was ist passiert, dass Du beim Zukunftswerk gelandet bist?

Eva Schmider: Bevor ich meinen Master „Sustainable Management“ beende, habe ich mir seit September 2019 das Ziel gesetzt, noch eine Vielzahl an praktischen Erfahrungen zu sammeln. Durch meinen letzten Arbeitgeber bin ich im Rahmen eines Rechercheauftrags auf Zukunftswerk gestoßen. Neben der räumlichen Nähe hat mich vor allem die Mission und Vision von Zukunftswerk sehr angesprochen. Während eines Telefonats mit Alexander war mir dann schnell klar, dass ich gerne Teil von so einem offenen und herzlichen Team sein möchte.

Zukunftswerk: Immer mehr Unternehmen denken über eine nachhaltige Unternehmensführung nach. Welche drei Maßnahmen würdest Du einem Unternehmen empfehlen, welches sich ganz neu dieser Art der Unternehmensleitung verschreiben möchte?

Eva Schmider : 1. „Sich beraten lassen“. Diese Maßnahme halte ich für besonders wichtig! Nicht weil ich für mein Berufsfeld werben möchte, sondern weil das Thema viel zu dringlich ist, als das man es in die Marketingabteilung weiterreicht.
 2. „Nicht zu viel auf einmal“. Ich glaube jeder Kunde/ jede Kundin verzeiht es einem Unternehmen, wenn es sich nicht über Nacht zum Ökokonzern transformiert. Lieber dort ansetzen, wo es möglich ist und sich mit dem Geschäftsfeld vereinbaren lässt.
 3. „Authentizität“: Wer mit dem Image „Nachhaltigkeit“ wirbt, sollte es auch wirklich leben. Das beginnt mit dem Geschäftsführer/der Geschäftsführerin und endet beim Lieferanten/ der Lieferantin.

Zukunftswerk: Du arbeitest derzeit auch noch an Deiner Masterarbeit. Über welches Thema schreibst Du?

Eva Schmider: Ich analysiere „die volkswirtschaftliche Bedeutung des Waldes“, indem ich die Möglichkeiten einer Inwertsetzung von Ökosystemdienstleistungen prüfe.
 
Zukunftswerk: Du bist ja nun wieder an den Ammersee gezogen. Welchen Geheimtipp kannst Du unseren Lesern für ihre Freizeitgestaltung in dieser Region geben?

Eva Schmider: Es gibt echt nichts Schöneres, als abends bei einem Sundowner in der bayerischen Brandung in Herrsching der untergehenden Sonne zuzusehen. Außer vielleicht die Berge – aber die sind dann nicht am Ammersee.

 
Photo by Unsplash
Bergwald aufforsten und Klima schützen!

In Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V. bieten wir unseren Kunden auch lokalen Waldschutz als Klimaschutzmaßnahme an. Hierbei handelt es sich um ein Koppelungsprojekt:
Wir verbinden den CO2-Emissionsausgleich durch Emissionsrechte des Valdivia-Biomasseprojekts mit einer Zuwendung an das Bergwaldprojekt für Aufforstungs- und Waldumbaumaßnahmen im Forstbetrieb Schliersee in den bayerischen Voralpen. Die Kosten für den CO2-Emissionsausgleich mit diesem Klimaschutzprojekt teilen sich hälftig auf in die Kosten für das Emissionsrecht und die Zuwendung an das Bergwaldprojekt.

Seit 2006 arbeitet das Bergwaldprojekt im Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten. Das Bergwaldprojekt baut dort Steige und pflegt den Wald in der Schutzwaldsanierung. Hochsitze werden zur Unterstützung der Regiejagd errichtet. Nur so kann gewährleistet werden, dass ein standortheimischer, stabiler und gemischter Schutzwald aufwächst.
Kunden, die sich für dieses Klimaschutzprojekt entscheiden, erhalten somit eine Stilllegungsbescheinigung über CO2-Emissionsrechte dieses Klimaschutzprojekts sowie eine Bescheinigung des Bergwaldprojekts über den Erhalt der Zuwendung.

Nähere Informationen finden Sie
hier.
Zum Bergwaldprojekt

Unser Buchtipp im Februar:
Utopien für Realisten: Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen


Was sind heute die großen Ideen? Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen: Noch vor 100 Jahren hätte niemand für möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie wirklich existieren würde.
Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges? Der niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns nichts Besseres vorstellen können.» Wir müssen es wagen, das Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Bregman macht deutlich, warum das bedingungslose Grundeinkommen eine echte Option ist und inwiefern die 15-Stunden-Woche eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeit sein kann. «Alternativlos» ist für Bregman keine Option, sogar die Armut kann abgeschafft werden, wie er am Beispiel einer kanadischen Stadt zeigt. Bregmans Visionen sind inspirierend, seine Energie ist mitreißend; er zeigt: Utopien können schneller Realität werden, als wir denken.

Zum Buch
Photo by randomhouse

Interview mit Werner Koch vom Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. (BOGK)

Menschen mit Weitblick, Unternehmen, welche für mehr stehen als Shareholder Value und Verbände, die sich um die Herausforderungen der Zukunft kümmern – es freut uns immer wieder für solche Organisationen zu arbeiten.
So dürfen wir den Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie e. V. (BOGK) seit kurzem zu unseren Kunden zählen. Warum sich der Verband für die Klimaneutralität entschieden hat und welche Aufgaben in der Zukunft warten, darüber haben wir uns mit Werner Koch unterhalten.

 

Zum Interview
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Zukunftswerk eG
Ludwigstraße 63
Peißenberg 82380
Germany

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