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Zukunftswerk über die Verlegung des Festivals der Utopien ins Jahr 2021, über die Gemeinwohl-Ökonomie, die Circular Economy, die Frage "Geld oder Leben!", über einen Perspektivwechsel mit Folgen, über das Thema Achtsamkeit, eine Einladung zum Nachhaltigkeitsstammtisch, den Filmtipp zum Wochenende, sowie mit einem Interview mit Eva Maurer über faire Mode
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Photo by Zukunftswerk

Festival der Utopien

"Ist das Reich der Vorstellung revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus." G.W.F. Hegel

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden*innen, Partner*innen und Freund*innen,

in unseren Gedanken hatten wir uns das Festival der Utopien schon in den schönsten Farben ausgemalt. Bereichernde Vorträge und Workshops, tolle Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit, gute Musik, gesundes Essen und einen spannender Markt der Möglichkeiten begeistern zahlreiche Besucher*innen. Antje von Dewitz, Christian Felber, Professor Stefan Lessenich und zahlreiche andere Referent*innen stellen ihre Ideen für einen nachhaltige Zukunft vor. Neue Gedanken für ein gedeihliches Zusammenleben entstehen.

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir beschlossen, das Festival der Utopien nicht im Jahre 2020 durchzuführen. Wir verlegen die Veranstaltung auf den 18./19. Juni 2021. Um Ihnen einen kleinen Eindruck der Themen des Festivals zu verschaffen, haben wir in diesem Newsletter einige Beiträge zusammengefasst. Sicherlich ist dies nur ein kleiner Ersatz. Dennoch hoffen wir, dass Ihnen unser Newsletter Lust auf das Festival der Utopien 2021 macht. Lassen Sie Ihre Vorstellungen von einer nachhaltigen Zukunft beflügeln. Wir wünschen Ihnen viel Freunde damit!

Herzliche Grüße

Matthias Reichhart
Partner

Gemeinwohl-Ökonomie - Ein Wirtschaftsmodell der Zukunft

Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie bewegt uns beruflich und privat. So ist es nur verständlich, dass der Verein Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e. V. eine tragende Rolle beim Festival der Utopien spielen sollte. Workshops und Vorträge informieren zu diesem alternativen Wirtschaftssystem, das bereits in mehr als 2.000 Unternehmen und einigen Kommunen zum Einsatz kommt. Wie können wir Wirtschaft gestalten und dabei die ökologischen und ethischen Belange im Blick haben? Christian Felber, einer der Initiatoren dieses Modells einer ethischen Wirtschaft, erklärt die Gemeinwohl-Ökonomie in seinem Vortrag.

 
Zum Vortrag
Logo Gemeinwohl-Ökonomie
Circular Economy

Laut dem Ressourcenbericht 2016 des Umweltbundesamts haben die deutschen Bürger*innen derzeit einen Rohstoff-Bedarf pro Kopf von etwa 16,2 Tonnen jährlich – bei steigender Tendenz. Global betrachtet dürfte ein Mensch aber nur 4,0 Tonnen jährlich an Rohstoffen verbrauchen. Bei anhaltendem Bevölkerungswachstum müsste dieser Verbrauch auf ca. 2,5 Tonnen schrumpfen. Dabei sind Verbräuche zur Ressourcengewinnung und der Logistik noch nicht berücksichtigt!

Wenn wir also unseren nachfolgenden Generationen einen ähnlichen Lebensstandard wie heute wünschen, so müssen wir die Transformation zu einer auf Kreisläufen fußenden Wirtschaft schaffen. Anderenfalls wird bereits die übernächste Generation auf viele Rohstoffe verzichten müssen. Wie Circular Economy funktioniert, erklärt Jörn Wiedemann vom Terra Institute in seinem Gastbeitrag.
 
 
Blog Circular Economy
Blanca Pohl: "Geld oder Leben! (?)"
 
Stell Dir vor, du bist auf der Straße unterwegs, plötzlich wirst du mit einer Waffe und dem Schrei: „Geld oder Leben!“ bedroht. Wie wirst Du entscheiden?
 
Wahrscheinlich müssen wir nicht lange nachdenken, entscheiden uns instinktiv für das Leben und geben gern das Geld, das wir bei uns haben. Und das vermutlich selbst dann, wenn es sehr viel Geld wäre.

Wie sieht es aber in unserem täglichen Leben aus - in der Art, wie wir wirtschaften, konsumieren, was für uns Erfolg ist und wie wir unseren Selbstwert definieren? Entscheiden wir uns da auch für das Leben? mehr lesen
 
"Geld oder Leben! (?)"

Perspektivwechsel mit Folgen

Viele Unternehmen leisten Widerstand gegen die dringenden ökologischen Fragen. Sie betrachten sie als eine Bedrohung ihres Geschäftsmodells. Welch ein Irrtum! Tatsächlich ist es für Unternehmen eine enorme Chance, wenn sie diese Herausforderungen annehmen und ihr Handeln konsequent nach den Belangen der Natur ausrichten. Denn dann entstehen Produkte und Dienstleistungen, die wirklich nachhaltig, weil tragfähig für alle sind; dann entstehen Organisationen, die effizienter, resilienter und flexibler agieren. All das können wir von der Natur lernen. Doch vor allem können wir lernen, dass alles mit allem verbunden ist und dass in diesen Verbindungen das eigentliche Potenzial unseres Wirtschaftens liegt. Gabriel Fehrenbach berichtet zu den Chancen eines Perspektivwechsels.

Zum Perspektivwechsel
Photo by Gabriel Fehrenbach
Julia Philipp über ihre Arbeit und das Festival der Utopien.
Julia Philipp mit Werkstatt Leben

Um entspannt und gelassen in die Zukunft zu blicken, hat Julia Philipp mit Werkstatt Leben ihr Angebot auf Telefon und Online-Medien umgestellt. Eine besondere Zeit braucht neue Wege, um uns Menschen gesund zu halten, zu stabilisieren und mit guten Gedanken nach vorne blicken zu lassen. Julia Philipp kommt aus dem Gesundheitswesen und sieht für jegliche Art von Tun die Gesundheit als Basis an.

Mit Achtsamkeitsworkshops schult sie das Bewusstsein für sich selbst. Achtsamkeit stabilisiert die Gesundheit und führt zu Gelassenheit, innerer Ruhe und Zuversicht. Coachings und Workshops zur ganzheitlichen, nachhaltigen Zukunftsentwicklung sind ein weiterer Bestandteil ihres Angebots. Für Fragen rund um das Thema Gesundheit können Sie sie gerne auch telefonisch unter 0176 244 33 607 erreichen. 

Da Julia auch beim Festival der Utopien dabei sein wird, hat unser Werkstudent Niclas Weisl ein kurzes Video-Interview mit ihr geführt (siehe oben).

Mehr dazu finden Sie hier.
Zum Video
Digitaler Nachhaltigkeitsstammtisch

Da wir unsere Treffen "Essen mit Freunden" zur Zeit leider nicht veranstalten können, kam die Idee eines digitalen Austausches auf. Mit dem neuen Format "Digitaler Nachhaltigkeitsstammtisch" möchten wir Sie einladen, mit uns über aktuelle Themen rund um Umwelt- und Klimaschutz zu sprechen und zu diskutieren.

Bei der aller ersten Ausgabe dieses Formats dürfen wir ganz herzlich Jan Grabow begrüßen. Jan ist Geschäftsführer und Co-Founder von Nomoo Eis. Er wird uns unter anderem Einblicke in seinen Alltag als Gründer geben. Außerdem werden wir darüber sprechen, welche Nachhaltigkeitsziele sein Unternehmen verfolgt und wieso eine "CO2-Emissionsberechnung der Lieferkette" ein Unternehmen resistenter machen kann. In der Manier eines Stammtisches möchten wir nach dem Impuls von Jan mit Ihnen über dieses Thema weiter diskutieren.

Der Zoom Call wird am Donnerstag, den 28.05.2020 von 15:30 Uhr bis 16:45 Uhr stattfinden.

Interesse? Melden Sie sich gerne hier an. 
 
Zum Nachhaltigkeitsstammtisch
Photo by Markus Spiske on Unsplash
Filmtipp: Fair Traiders

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen, sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei Unternehmer*innen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: Sie vereinen faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der Marktwirtschaft und zeigen, dass es möglich ist, Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten. Im inspirierenden Film "Fair Traders" zeigt der renommierte Regisseur Nino Jacusso die Philosophie und Arbeit dieser drei Akteur*innen und macht ihre Arbeit emotional miterlebbar - engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.

Hier geht's zum Trailer
 
Fair Traders Trailer
Photo by Fair Traders
Eva Maurer Mode - Biokleidung muss nicht teuer sein!

Da die Aussteller*innen des Festivals der Utopien Sie dieses Jahr noch nicht beglücken dürfen, stellen wir Ihnen eine der Aussteller*innen des kommenden Festivals in unserem Newsletter vor. Eva Maurer erzählt über ihren Laden "Eva Maurer Mode", darüber, was wir auf dem Festival von ihr erwarten dürfen und warum Biokleidung nicht teuer sein muss.

Hier geht's zum Blogbeitrag!
 
Zum Interview
Zukunftswerk eG
Ludwigstraße 63
Peißenberg 82380
Germany

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