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News vom Bohrplatz im Sittertobel, 26. Juli 2013

Statusbericht Geothermieprojekt:
Freitag, 26. Juli 2013

Die Situation auf dem Bohrplatz stabilisiert sich weiter. Die Erdbeben nehmen in der Häufigkeit und Stärke weiterhin ab, wie es die Experten aufgrund des normalisierten Drucks im Bohrloch und der Nachbebensequenzen erwartet haben.

Nach wie vor analysieren externe wie interne Spezialisten die Ereignisse und die entsprechenden Auswirkungen. Am Freitag haben die Projektverantwortlichen zusammen mit einer Gruppe von Spezialisten – unter anderem Geophysiker, Bohrstellengeologen, Bauherrenberater, Vertreter des Bundesamts für Energie, des Schweizerischen Erdbebendiensts, des Amts für Umwelt und Energie des Kantons St.Gallen – den aktuellen Wissensstand diskutiert.

Um eine fundierte und aussagekräftige Entscheidungs-Grundlage für das weitere Vorgehen zu erhalten, sind in allen Bereichen umfangreiche Zusatzabklärungen nötig und in Auftrag gegeben worden.

Die Stadt St.Gallen ist sich der grossen Verantwortung bewusst, in der sie durch die umfassend veränderte Ausgangslage nun zusätzlich steht. Ziel muss es darum sein, trotz grossem Zeit- und Erwartungsdruck eine möglichst aussagekräftige und verbindliche Grundlage für den Entscheid über das weitere Vorgehen zu schaffen. Die Verantwortlichen sind darum ausserordentlich dankbar, dass Bevölkerung, Politik und Medien mit sehr besonnenen Reaktionen die fundierte Analyse der komplexen Situation überhaupt ermöglichen.

Auf Grund der noch notwendigen Abklärungen ist es aktuell auch nicht möglich, Aussagen zum weiteren Projektverlauf zu machen. Über die Situation, die Schwerpunkte der Abklärungen und erste Erkenntnisse der durchgeführten Analysen wollen die Projektverantwortlichen anlässlich einer Medienkonferenz am nächsten Dienstag um 10.00 Uhr informieren. Es sind dann keinerlei Entscheide zum weiteren Vorgehen zu erwarten.

Reaktionen aus der Bevölkerung
Die Ereignisse haben viele Menschen bewegt. Mitteilungen von besorgten Personen sind eingegangen, welche die Stadt St.Gallen ernst nimmt. Gleichzeitig erhielten die Verantwortlichen viel Zuspruch, das Projekt weiter zu verfolgen. Die Verantwortlichen danken der Bevölkerung für das Verständnis, dass die detaillierte Situationsanalyse einige Zeit in Anspruch nimmt und für die Geduld.

Bis Freitag, 26. Juli 2013, sind bei den Sankt Galler Stadtwerken 120 Schadensmeldungen eingegangen. Erste Termine für die Begutachtung von Schäden durch Experten wurden bereits vereinbart. Da die Anzahl der Anrufe rückläufig ist, wird die Hotline nun wieder zu den üblichen Zeiten bedient: Montag – Freitag 8.00 Uhr bis 11.45 Uhr und 13.15 Uhr bis 17.00 Uhr. 
 

Bildquelle: Stadt St.Gallen

Webcam mit Bildern vom Bohrplatz
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