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Hermann & Irene Schirmacher - July 2020

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Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,4
(K)ein Happy End...
Franklin erzählte begeistert von seinem Traum auf einem abgelegenen Grundstück von uns an der Küste von Ecuador. Vor ca. 20 Jahren sollte hier auf dem 200 ha großem Areal eine neue Antennenfarm für Kurzwellen entstehen. Da kam das Internet die Smartphones, WhatsApp, Facebook, YouTube usw., und niemand braucht Kurzwelle.
Franklin hingegen plante ein Rehabilitationszentrum für gefährdete Jugendliche und Drogenabhängige. Als Pastor hatte er diese Idee, Menschen zu helfen. Anfang Jahr hatten wir uns auf den Verkauf des Grundstücks geeinigt. Dann kam Corona. Auf seinem Facebook Profil erschien ein für mich provokantes Bild von jemand mit der Bibel in der Hand als das Allheilmittel gegen Corona. Es überkam mich ein beklemmendes Gefühl. Das kann man doch so nicht sagen, oder? Nein die Bibel heilt keine Corona Kranken!
Die Nachrichten auf seinem Profil verstummten am 25. März. Er starb an COVID 19. Hatte er sich geirrt? Bestimmt nicht! Das eher provokante Bild deutete darauf hin, dass Corona nicht das Ende ist. Er hatte keine Angst vor dem Leben und auch nicht vor der Krankheit oder dem Sterben. Denn in Aussagen, die wir in der Bibel finden, dürfen wir uns auf ein Neues Leben in einer neuen Schöpfung freuen, wo keine Krankheit uns zusetzt, keine Erderwärmung uns bedroht. Die Bibel, Gottes Wort spricht davon, dass es eine Wiederherstellung aller Beziehungen geben wird. Keine Soziale Distanzierung. Es beginnt hier und heute und endet nicht, Also kein Happy End, sondern ein Happy Anfang. Die Welt hält den Atem und steht still und Gott fängt erst gerade an.
Vor vier Jahren erschütterte ein Erdbeben die Küste von Ecuador. Über 800 Menschen verloren ihr Leben. Carlos überlebte und verlor sein Haus und sein rechtes Bein. Er hatte Fußball über alles geliebt und war ein lebensfroher Mensch. Mit Krücken konnte er den Ball nur noch kicken. Er kam in Kontakt mit einer christlichen Gemeinde und wurde Christ.
Viele Geschwister aus der lokalen Kirchengemeinde in Portoviejo unterstützten die Familie.  Durch die Hilfe von Freunden und Spendern konnten wir eine Prothese anfertigen lassen und er lernte wieder neu auf eigenen Beinen zu stehen.  Mit einem kleinen Geschäft mit gebrauchten Kleidern und sonstigen Sachen hielt er seine kleine Familie über Wasser. Wir bauten für sie ein kleines Häuschen. Er war immer wieder bei uns in Quito zur Behandlung im Hospital Vozandes.
Zuletzt brauchte er eine dringende Operation. Dann kam COVID 19 hinzu, es ging sehr schnell und er landete auf der Intensivstation. Am Wochenende starb er und hinterlässt seine junge Frau Katy, seinen 10-jährigen Sohn Gregory und die kleine Schwester Samara 3 Jahre.
Wie zerbrechlich unser Leben ist, lernen wir immer wieder in unserem Alltag. Wie tief dieser Virus unser Leben verändert, ist nicht zu glauben. Umso deutlicher erscheint die Botschaft der Hoffnung aus Gottes Wort. Das Leuchten der Sterne wird erst so richtig sichtbar in einer dunklen Nacht. Es gibt eine Hoffnung auf ein Leben ohne Krankheit und Leid, wenn Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft. Bis dahin verbreiten wir diese Hoffnung, tun was wir können und wollen die notleidende und trauernde Familie unterstützen. Bist du dabei?
Auch unser Krankenhaus hier in Quito liegt auf der Intensivstation. Heftige finanzielle Einbrüche plagen uns. Patienten bleiben weg aus Angst nur das absolut notwendigste zu tun. Eine Umstellung auf Telemedizin und Hausbesuch wird ab Mitte August geplant.
Viele Mitarbeiter wurden auf Kurzarbeit geschickt, ihre Wochenstunden und Lohn entsprechend reduziert. Einzelne steckten sich mit dem Virus an. Angst breitet sich aus. Die Warteliste in den Krankenhäusern in Quito ist gestiegen. Der Bürgermeister sagte: “Es ist ein schlechter Moment sich anzustecken, es gibt keine freien Betten“. Die Ärzte, die gern nur auf wissenschaftlicher Evidenz basierter Behandlung setzen, finden gerade in diesen Tagen eine weitere wichtige Komponente und suchen Rat beim Krankenhauspastor.
Die Welt hält den Atem und Gott legt erst richtig los. 
Bei meiner jetzigen Reise nach Quito war vieles anders. Ohne negativen PCR Corona Test durfte ich die Reise nicht antreten. Es war komplizierter, länger und weniger Menschen unterwegs.
Der Taxifahrer hat einen Vorhang zwischen Fahrgastraum und Fahrer eingerichtet. Auf der Straße sind alle Menschen mit Masken. Auf dem Bau, beim Autofahren, beim Einkaufen, im Freien, überall. Niemand protestiert dagegen. Die Angst in der Bevölkerung in Quito sitzt allen tief in den Knochen. Eine Erkrankung eines Familienmitglieds kann nicht nur den Tod bedeuten, weil es keine Maschinen mehr gibt, sondern den wirtschaftliche Totalbankrott.
Pflasterarbeiten auf dem Hof, bei Normalbetrieb nicht möglich.
Unser Betrieb als Mission ist auf Grund der Pandemie fast zum Stillstand gekommen. Die Hoffnung, dass nach wenigen Wochen alles wieder wie beim Alten sein wird, ist ein Trugschluss. Events finden nicht statt, Schulungen fallen aus. Trainingskurse fallen aus. Wir kommen an dem Punkt, wo kein Konzept mehr heilig ist, kein Programm das nicht hinterfragt wird. Neue Gelegenheiten entstehen. Plötzlich wird der Kontakt-Missionar zum einem Digitalen Missionar. Die Plattformen, wie WhatsApp, Facebook und Zoom werden zu täglichem Brot, um Menschen zu ermutigen.
Natürlich kann man mit eine Zoom Andacht keine Wasserprojekte durchführen. Geht im Moment auch kaum, da Indianer Dörfer im Hochland bei den Quitschuas sowie im Tiefland ihre Dörfer abgeriegelt haben. Erst langsam öffnen sie sich wieder.
Klicke hier oder auf dem rechten Bild um das Video zu sehen.
Unser Partner Pan de Vida hat in den letzten Wochen über 6000 Lebensmittelpakete an besonders bedürftige Familien verteilt. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, es gibt keine Arbeitslosenversicherung oder Kurzarbeit, die da greift. Durch die DMG interpersonal in Deutschland kann man für dieses Projekt spenden. Wenn du sonst eine Möglichkeit suchst etwas von dem Abzugeben das du hast, dann darfst du dich gerne mit uns in Verbindung setzen. Gott kann, jetzt erst recht.
Zwangsläufig kommen mir die Gedanken in den Sinn, von dem was Johannes auf den letzten Blättern der Bibel in kräftigen Farben und eindrücklichen Bildern beschreibt. Es mag eine schreckliche Realität für viele Menschen von heute und auch für morgen sein. Aber es ist eine Botschaft der Hoffnung. Da geht es um mehr als nur um das Überleben heute und als nur um eine Ration Lebensmittel für zwei Wochen. Es geht um das Morgen. Johannes sieht da Bilder von Bedrängnis, von Elend, Krieg und Leid, aber auch eine Vision: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; ... Ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen ... Gott, wird bei den Menschen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.“
Happy Beginn
Irene produziert weiter Sendungen für Radio Segenswelle aus Detmold. Hier an dieser Stelle gibt es jeden Tag eine neue Kinderstunde in Plauttdietsch. Die Programme werden über Internet ausgestrahlt, aber auch durch einige lokale Radiostationen in verschiedene Länder.
Mehr Informationen über Radio Segenswelle gibt es unter diesem Link.
Danke liebe Freunde für eure Gebete und Freundschaft.
Gebets–. und Dankesanliegen:
- Betet für viele Möglichkeiten Hoffnung an die Menschen weiterzugeben.
- Wir beten für die Erteilung der Radiofrequenzkonzession für Radio HCJB als eigenstaendige Organisation.
- Irene ist dankbar für die Radio Sendungen die sie zusammenstellen konnte.
- Wir bitten um Bewahrung für Hermann während dieser besonderen Zeit in Quito.
- Wir sind dankbar für Tamara die einen Meilenstein im Studium geschafft hat.
- Wir freuen uns mit Tabea die eingeschult wird. Dann sind alle Kinder von Matthias u Yvonne in der Schule
- Betet für Johannes u Wiebke, für ihr Studium und  weitere Schritte.
- Betet für Thomas, wartet auf eine Zusage für einen Aufenhalt in Krelingen.
- Betet für die Schwangerschaft von Christa und anstehende Geburt in Kanada.
- Betet für Bewahrung für Ramon beim Fliegen.
Datenschutz und Spenden:
Eure Adressdaten werden von mir und der DMG vertraulich behandelt und nur für die Kommunikation mit Euch verwendet. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben. Ihr könnt jederzeit fragen, was von Euch gespeichert ist und diese Daten ändern oder löschen lassen.

Diesen Dienst konnten wir bisher nur durch die treue Unterstützung von vielen Freunden tun. Unsere Gemeinde Bechterdissen unterstützt uns mit einem Drittel des Spendenbedarfs. Dafür sind wir sehr dankbar.
Wir würden uns freuen, wenn wir Dich/Euch für diese Arbeit als Sponsoren oder Partner gewinnen könnten.

Das Konto der DMG lautet:
Deutschland: DMG interpersonal e.V.
Volksbank Kraichgau IBAN: DE02672922000000269204
BIC: GENODE61WIE
Zweck: 10653 Schirmacher
Spendenbescheinigung wird selbstverständlich ausgestellt.
 
Bei Überweisungen oder Daueraufträgen den Vermerk 10653 Schirmacher nicht vergessen. Spenden aus der Schweiz werden über die SMG an die DMG weitergeleitet.

Schweiz: Schweizerische Missions-Gemeinschaft
SMG: PC (Kto-Inhaber SMG) Nr 80-42881-3 Vermerk:
DMG Schirmacher

Eine Spendenbescheinigung wird selbstverständlich ausgestellt.

Für Gemeindeglieder der Mennonitengemeinde Bechterdissen:
MG Bechterdissen: Sparkasse Lemgo:
IBAN: DE60482501100005075684 BIC: WELADED1LEM
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