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Liebe Leserinnen und Leser,


nach fast drei Monaten im Ausnahmezustand kehrt zaghaft wieder so etwas wie Alltag ein: Treffen in überschaubaren Gruppen sind möglich, Restaurants und Museen öffnen wieder. Dennoch – auch wenn die befürchtete zweite Welle nicht kommen sollte – die Folgen der Pandemie werden wir noch lange spüren.

So machte unser Vorstandsvorsitzender Karsten Henze kürzlich im  „Check-in Kultur- und Kreativwirtschaft“ deutlich, dass die Politik dafür sensibilisiert werden müsse, dass viele Unternehmen erst mit einer gewissen Zeitverzögerung von der Krise getroffen werden. Eine Innovationsprämie, die KMU unterstützt, wenn Sie Designleistungen in Anspruch nehmen, könne wichtige Impulse für die Branche setzen. Dabei machte Henze Mut, trotz der akuten wirtschaftlichen Schwierigkeiten auch die Chancen zu erkennen, die die Situation eröffne. Gerade Designer hätten es jetzt in der Hand, Innovationen für die Zeit nach der Pandemie voranzutreiben. Wir freuen uns sehr, dass viele unserer Mitglieder entschlossen diesen Weg gehen. Einige Beispiele hierfür finden Sie in unseren Mitglieder-News.  

Im letzten IDZ virtual Meetup in der vergangenen Woche ging es im ersten Teil des Webinars unseres Mitglieds Manuela Teinert „Handeln im Krisenmodus: Notwendige Medizin für Ihr Unternehmen“ darum, was Betriebe tun können, die von der außergewöhnlichen Situation in besonderem Maße betroffen sind. Im zweiten Teil am 11. Juni wird es um Strategien zum Umgang mit dieser Herausforderung gehen. Wir freuen uns über rege Teilnahme! 

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich, und seien Sie herzlich gegrüßt von Ihrem 
IDZ-Team!

Florian Adler, geschäftsführender Gesellschafter von adlerschmidt. Foto: adlerschmidt

IDZ-Mitglied des Monats: adlerschmidt 
Ein Interview mit Florian Adler

adlerschmidt ist ein Büro für Corporate Design und Informationsgestaltung, das 1989 von Florian Adler und Hans-Peter Schmidt gegründet wurde. Neben zahlreichen Markenbildern gestaltet das Büro Ausstellungen, digitale Applikationen sowie Leit- und Orientierungssysteme für öffentliche und private Institutionen. Seit 2014 ist adlerschmidt verantwortlich für das Corporate Design der Bundesregierung. Florian Adler unterrichtet außerdem als Honorarprofessor Kommunikationsdesign an der HTW Berlin. adlerschmidt ist seit rund 25 Jahren Mitglied, und auch sonst eng mit dem IDZ verbunden. So hat das Büro jüngst den Relaunch der Website des Bundespreises Ecodesign umgesetzt.

1. Würden Sie uns die Agentur adlerschmidt kurz vorstellen?
Mit unseren zwölf Kolleginnen und Kollegen gestalten wir Identität, Information und Orientierung für Organisationen, Marken und Orte. Wir verfolgen bewusst diesen breiten Ansatz, weil Orientierungsfähigkeit in der analogen und digitalen Unternehmenskommunikation eine genau so große Rolle spielt wie Corporate Design in einem Wegeleitsystem. Dabei arbeiten wir gern methodisch und mit Empathie für die Nutzer.

2. Was war die bisher beste Erfahrung in Ihrem Berufsleben? Worauf sind Sie im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen besonders stolz? 
Hervorgehend aus unserer Zusammenarbeit im DIN-Ausschuss zur Leserlichkeit von Schriften entstand in einem zweijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojekt gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband ein Online-Leitfaden zu inklusivem Kommunikationsdesign: www.leserlich.info. Mit der daraus resultierenden Neugestaltung der Website und des Mitgliedermagazins des DBSV wollten wir beweisen, dass barrierefreie Gestaltung auch für »Normalsichtige« attraktiv sein kann. Aus dem intensiven Austausch mit Menschen, die durch ihre Seheinschränkung – und nicht selten auch durch uns Designer – einen behinderten Blick auf unsere visuell bestimmte Kommunikation haben, konnten wir enorm viel lernen. Zu nachhaltigem Design gehört für uns seitdem immer auch die Frage der Inklusion.

3. Was hat Sie bewogen, Mitglied im IDZ zu werden, und bis heute zu bleiben?
Schon als Student war ich beeindruckt von der ernsthaften Auseinandersetzung im IDZ darüber, was Design ist und sein sollte. Die designübergreifende Ausrichtung und das Scharnier zu Wirtschaft und Politik sorgen für Horizonterweiterung. Hinzu kommt die Fokussierung auf nutzerorientierte und nachhaltige Gestaltung. UX Design Awards und der Bundespreis Ecodesign sind dafür herausragende Beispiele innerhalb unserer fragwürdigen Designpreisindustrie. Und nicht zuletzt trifft man im IDZ auch nette Menschen.

4. Was inspiriert Sie zurzeit? 
Friedrich von Borries regt an und auf mit seiner hochaktuellen politischen Designtheorie »Weltentwerfen«, wo er pointiert unterscheidet zwischen entwerfendem und unterwerfendem Design. Dabei bezieht er sich u. a. auf Otl Aichers »die welt als entwurf«, das man auch nach 25 Jahren wieder mit Gewinn lesen kann. Außerdem: »Design als Rhetorik«, herausgegeben von Gesche Joost und Arne Scheuermann, ein brillanter Band über die Wirkung von Design unter dem Aspekt der klassischen Rhetorik sowie, dazu passend, das E-Journal »Sprache für die Form« unter www.designrhetorik.de.

Alle Beiträge unserer Anfang dieses Jahres gestarteten „Mitglied des Monats"-Reihe finden Sie auf der IDZ-Website!

Ein voller Erfolg: das EDC-"Train the Trainers"-Programm im Mai . 

EcoDesign Circle 4.0
Online-Workshop / REGIOSTARS Award-Nominierung

Anfang Mai fand unser digitales Partner-Meeting und der dreitägige Workshop “Train-the-Trainers” statt. Über 40 Teilnehmer aus dem Ostseeraum nahmen an dem Online-Workshop teil. Nach inspirierendem Austausch und weiteren Feedbackschleifen mit den Teilnehmern machen wir uns nun an die Weiterentwicklung, um den “Train-the-Trainer”-Workshop noch vor Ende des Jahres auch in Deutschland anbieten zu können.

Das EcoDesign Circle Projekt wird dieses Jahr am REGIOSTARS Award in der Kategorie “Sustainable Growth” teilnehmen. Der Award zeichnet 2020 zum 13. Mal die innovativsten Projekte Europas aus. Wir freuen uns über alle, die sich kurz Zeit nehmen, um auf https://regiostarsawards.eu/ an der Abstimmung teilzunehmen!

Aktuelle Projektentwicklungen und inspirierende Beispiele, die zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen können, werden regelmäßig auf unseren sozialen Kanälen veröffentlicht.

Twitter: EcoDesignCircle
Facebook: EcoDesign Circle 4.0 – Gruppe

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an: ecodesign-circle@idz.de.

Rückblick auf die #UXDA19-Jurysitzung im vergangenen Jahr. Foto: IDZ – Sebastian Schiefner 

UX Design Awards 2020
Beginn der Nominierungsphase

Unter den Einreichungen aus rund 34 Nationen wählt die Jury derzeit eine limitierte Anzahl herausragender Projekte zum Wettbewerb um die UX Design Awards aus. Das Nominierungsergebnis wird voraussichtlich Mitte Juni verkündet.

Wir wünschen allen Teilnehmenden an den #UXDA20 viel Erfolg in der Nominierungsphase!

Screenshot des IDZ virtual Meetups vom 28. Mai. Foto: IDZ

IDZ Virtual Meetups
Programmausblick

Im kommenden IDZ virtual Meetup am 4. Juni präsentieren gleich drei Mitglieder Ihre Neuigkeiten, Angebote und Einblicke.  

Christian Kahl, Creative Director Christian bei der in Wiesbaden und Berlin ansässigen Fuenfwerken Design AG, stellt das Masken Start-up „Mamuna“ vor. Masken sind zu unseren täglichen Begleitern geworden und werden es wahrscheinlich noch eine ganze Weile bleiben. Kein Wunder, dass viele hier das große Geschäft wittern und Masken zu Wucherpreisen und von oft fragwürdiger Qualität anbieten. Mamuna hat eine Möglichkeit gefunden, wie man die Kultur- und Kreativwirtschaft mit günstigen Einwegmasken versorgen und dabei diejenigen unterstützen kann, die gerade unsere Hilfe besonders brauchen. 
 
IDZ-Coach Andreas Viedt erklärt in wenigen Sätzen, was er am 18. Juni im Webinar „Wertschätzende Kommunikation als wertschöpfende Tätigkeit“ vorhat.
 
Prof. Matthias Ries von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim gibt aus Anlass zur aktuellen Situation einen kurzen Impulsvortrag zum Thema "Design in Crisis". Dabei beleuchtet er sowohl historische Entwicklungen, als auch aktuelle Entwürfe, welche die doppeldeutige Frage nach dem Design in der Krise zu beantworten suchen.

Fahrplan der kommenden IDZ virtual Meetups (immer donnerstags um 10 Uhr!): 

  • 4. Juni: Kurzimpuls von Fuenfwerken: Christian Kahl stellt das Masken Start-up „Mamuna“ vor, Andreas Viedt sein für den 18.6. geplantes Webinar, Matthias Ries hält einen Kurzvortrag „Design in Crisis“, Ihre Anmeldung
  • 11. Juni. Webinar mit Manuela Teinert (nachhaltig unternehmen): Strategien & Lösungen für die Akquise (tbc), Teil 2, Ihre Anmeldung
  • 18. Juni:  Webinar mit IDZ-Coach Andreas Viedt, Ihre Anmeldung

Alle IDZ-Mitglieder sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Der Link zum Zoom-Meeting wurde bereits in der Members-Only-Mail verschickt. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung, eine spontane Teilnahme ist aber auch möglich! 

Deutscher Werkbund Berlin: Werkbundsiedlungen sind europäisches Kulturerbe 
Seit dem 31. März 2020 gehören die Werkbundsiedlungen in Deutschland, Polen, der Tschechische Republik und in Österreich offiziell zum Europäischen Kulturerbe. Der Deutsche Werkbund unter Vorsitz von Christian Böhm begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission: „Wir freuen uns über die Anerkennung, die der Werkbund durch das Kulturerbe-Siegel für die Werkbundsiedlungen erfährt und sehen dies als Ansporn, auch weiterhin unseren Beitrag zu einer guten, sozial gerechten, von den Ideen der Chancengleichheit und Zukunftsfähigkeit getragenen Gestaltung unserer Umwelt zu leisten“.

Christof Flötotto: Kids Design Award 2020
Angehende Designer und Berufseinsteiger können sich noch bis zum 30. Juni für den »Kids Design Award« bewerben. Der Nachwuchsförderpreis der Koelnmesse prämiert herausragende und zukunftsweisende Konzepte und Entwürfe für Kinderausstattung und Kindermöbel.

IONDESIGN: Design Sprint Face Shield
Das Team von IONDESIGN hat aus dem Homeoffice trotz ungewohnter Umstände in wenigen Wochen ein marktfähiges Gesichtsschutzschild entwickelt. Das Face Shield besteht zu 80% aus recyceltem PET und wird im Stanzverfahren hergestellt. Es ist keine Montage verschiedener Teile erforderlich. Die Stabilität ergibt sich aus den Faltkurven des Materials. Das einteilige Design macht die Produktion schnell und einfach. Bei hohen Stückzahlen ist die Herstellung sehr günstig. Haben Sie Interesse oder Fragen? Die Entwickler freuen sich über eine E-Mail!

Plex GmbH: Sanitary Space 2025
Die von Plex gestartete Initiative Sanitary Space 2025 lotet aus, wie sich in Zukunft Miteinander gestalten lässt, ohne auf Ausbildung, Arbeit und private Kontakte zu verzichten. Die Plattform gibt Unternehmen Gelegenheit, Produkte und Lösungen vorzustellen, die einen gesunden Aufenthalt in Räumen und Gebäuden ermöglichen: Sind sanitäre Einrichtungen an Schulen, Ämtern, der Arbeitsstelle für die kommende Zeit gerüstet? Lassen sich Pflegebereiche so ausstatten, dass sie sich noch besser als bisher rein halten lassen? Müssen Sauberkeit von Oberflächen, Einbauten und Ausstattungen auch im Wohn- und Hotelbereich neu gedacht werden? Firmen wie TOTO, WimTec, JAB Anstoetz, DAW (Caparol), Wilsonart (Resopal), Airsteril und Buzil haben bereits zugesagt, das Projekt zu unterstützen.  

Esther Schaefer: Online-Ideenwerkstatt 
Alles auf Distanz – alles distanziert? Am 17. Juni vermittelt Kommunikationsdesignerin und Prozess-Moderatorin Esther Schaefer im Workshop „Online-Meeting-Moderation für Einsteiger/innen”, was Nähe, Kreativität und Produktivität in Online-Arbeitsbesprechungen und -Workshops ermöglicht. In Ihrer Ideenwerkstatt bietet sie sowohl Online-Workshops zu spezifischen Anliegen wie auch Online-Trainings rund um Kreativität, Design Thinking, Moderation und Positionierung an. 

Stiehl/Over/Gehrmann: Otl Aicher Hygiene-Piktogramme
Otl Aicher setzte mit seinen für die Olympischen Spiele in München 1972 entwickelten Piktogrammen im wahrsten Sinne des Wortes Zeichen. Sie gelten als Meilensteine der Designgeschichte und sind zum festen Bestandteil unserer täglichen Kommunikation geworden. Stiehl/Over/Gehrmann hat für dieses System kostenlos nutzbare Piktogramme zur Darstellung von Hygiene-Verhaltensregeln entwickelt. Die Hygiene-Piktogramme können ab sofort zur kostenfreien einjährigen Nutzung bestellt werden.

Vitra Design Museum: Chair Times | Stühle in ihrer Zeit – von 1800 bis heute
Das Vitra Design Museum stellt  «Chair Times» – einen Film, der die vielseitige Welt der Stühle dokumentiert – kostenlos zur Verfügung. «Chair Times» beschreibt einen Parcours durch ein Meer von Stühlen. Im Mittelpunkt stehen 125 Objekte aus der Sammlung des Vitra Design Museums. Nach ihrem Entstehungsjahr geordnet, veranschaulichen sie die Entwicklung von 1807 bis zu den allerneuesten Entwürfen direkt aus dem 3D-Drucker und bilden eine Zeitleiste zum modernen Sitzdesign. 

wirDesign: Brand Management System wirHub 
Mit dem wirHub hat wirDesign inhouse ein Brand Management System entwickelt, in dem sämtliches Wissen sowie alle Daten und Informationen zu ihrer Marke bereitgestellt werden. Es bietet intelligente Werkzeuge, die Designern, Entwicklern und Marketingverantwortlichen ihre tägliche Arbeit erleichtern. Als eine der führenden Markenagenturen Deutschlands ist wirDesign häufig tief in Prozesse der Markenentwicklung und des Markenmanagements involviert. Mit dieser Erfahrung haben sie mit dem wirHub ein maßgeschneidertes und nutzerzentriertes Tool entwickelt, um Kunden bei ihrer Markenarbeit noch stärker zu unterstützen.

Liebe IDZ-Mitglieder: Schicken Sie uns Ihre News – wir weisen an dieser Stelle gern darauf hin!
Akademie der Künste
„John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“

Vom 02. Juni bis 23. August 2020 zeigt die Akadmie der Künste die Ausstellung „John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“. John Heartfield (1891–1968) gehört zu den innovativsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine politischen Fotomontagen wurden zu Ikonen im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Bis heute sind sie von europäischem Rang und haben nichts von ihrer Sprengkraft eingebüßt. Die Ausstellung zeigt die vielen Facetten seiner Kunst von der Montage und Buchgestaltung über die Bühnenausstattung bis hin zur Fotografie und zum Trickfilm.

Berlinische Galerie
„Umbo. Fotograf. Werke 1926 – 1956“

Bis zum 20. Juli 2020 zeigt die Berlinische Galerie die Ausstellung „Umbo. Fotograf. Werke 1926 – 1956“. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo (Otto Umbehr, 1902 – 1980) maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelnde Medienmetropole Berlin.

Bröhan-Museum
Hans Baluschek: »‘Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.‘«

Seit dem 12. Mai 2020 ist das Bröhan-Museum wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Die Ausstellung „‘Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.‘ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag“ einen umfassenden Überblick seines Werkes und spannt dabei einen Bogen vom Kaiserreich bis in die Jahre der Weimarer Republik. Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn interessierten die Folgen der Industrialisierung, die Lebensumstände des Proletariats, Armut, Hunger und Verwahrlosung in den unteren Gesellschaftsschichten einer großen Stadt.

Gemäldegalerie
Raffael in Berlin

Anlässlich des Raffael-Jubiläums 2020 vereint die Gemäldegalerie noch bis zum 14. Juni 2020 in der Kabinettausstellung „Die Madonnen der Gemäldegalerie“ fünf Madonnenbilder aus ihrem Bestand, die durch Leihgaben der National Gallery in London und des Berliner Kupferstichkabinetts begleitet werden.

Gropius Bau
Lee Mingwei: 禮 Li, Geschenke und Rituale

Im Mittelpunkt von Lee Mingweis künstlerischer Praxis stehen Rituale des Schenkens und Beschenktwerdens. Bis zum 12. Juli 2020 zeigt der Gropius Bau eine Einzelausstellung des Künstlers, die seine Performances und Installationen der letzten drei Jahrzehnte präsentiert und Kunst als transformatives Geschenk untersucht.

Haus am Lützowplatz
Timm Ulrichs: Ich, Gott & die Welt.
Die Laufzeit der Ausstellung „Timm Ulrichs: Ich, Gott & die Welt.“ im Haus am Lützowplatz, wurde bis zum 2. August verlängert. Sie würdigt einen der wichtigsten und seit 1959/60 wirkenden deutschen Konzeptkünstler. Nach einer Corona-bedingten Zwangspause füllt sich die Schau, die mit einem leeren Ausstellungsraum begonnen hatte, nun wieder je Tag um ein Werk. Bei der Finissage ist die Ausstellung für einen Tag komplett.

Kunstbibliothek
Marken:Zeichen: Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek

Die – auch als virtueller 360°-Rundgang erlebbare – Ausstellung Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek in der Kunstbibliothek stellt das Werk des Grafischen Ateliers Stankowski + Duschek sowie Stankowskis Vorläuferbüros in rund 300 Exponaten vor. Ein breites Spektrum an Skizzen, Varianten, ausgeführten Entwürfen und einer Vielzahl daraus resultierender Drucksachen von Anzeigen bis Firmenschriften zeichnet den Arbeitsprozess des Kommunikationsdesigners vor dem routinierten Einsatz des Computers anschaulich nach. Parallel dazu zeigt die Kunstbibliothek die besten Plastiktragetaschen der 1960er- bis 1980er-Jahre aus der Sammlung Sadecki in ihrem Schaufenster.
 

PalaisPopulaire
Christo and Jeanne-Claude: Projects 1963–2020

Die zweite Einzelausstellung des PalaisPopulaire präsentiert bis zum 17. August das weltweit wohl bekannteste künstlerische Duo unserer Zeit: Christo und Jeanne-Claude. Besonders eindrucksvoll und für viele Berliner und Besucher bis heute unvergesslich ist wohl die Verhüllung des Reichstags, die sich jetzt zum fünfundzwanzigsten Mal jährt. Wider Erwarten ist die Ausstellung nun auch ein Nachruf auf den an diesem Wochenende verstorbenen Christo.  

Gent 
Design Museum Gent: Kleureyck – 
Van Eyck’s Colours in Design
Zu Ehren des Van-Eyck-Jahres in Gent zeigt das Design Museum mit "Van Eyck’s Colours in Design" seit März 2020 eine große Ausstellung über den innovativen und vielfältigen Einsatz von Farbe. Die Ausstellung geht von den beispiellosen Farbtönen von Jan van Eyck aus und veranschaulicht die Bedeutung der Farbe für zeitgenössische Designer.

Potsdam 
Museum Barberini:  Monet. Orte

Noch bis zum 19. Juli 2020 präsentiert das Museum Barberini die Ausstellung Monet. Orte. Die in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisierte Werkschau ist eine der umfangreichsten Retrospektiven, die dem Künstler jemals an einem deutschen Museum gewidmet worden ist. Anhand von über 100 Arbeiten spürt sie den Orten nach, aus denen Monet Inspiration für seine impressionistische Freilichtmalerei bezog – von Paris und den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny bis zu Reisezielen wie London oder Venedig. 

Online
Adobe:
 Webinare für Architekten
Am 4. und 16. Juni bietet Adobe eine kostenlose Webinar-Reihe für Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten an. Pro Folge werden 45 Minuten lang typische Workflows mit Photoshop, Illustrator, InDesign und Acrobat aus der Architektur-Praxis vorgestellt – von der Idee bis zum fertigen, präsentierfähigen Konzept im PDF-Format.

Online
Digital Design Museum

Das Londoner Design Museum bietet zurzeit ein vielfältiges und inspirierendes digitales Programm: Tauchen Sie ein in die Geschichte des Design, besuchen Sie virtuell die Ateliers führender Designer und nehmen an Workshops für alle Altersgruppen teil!

Online 
Dezeen Virtual Design Festival

Noch bis zum 30. Juni bietet Dezeen's Virtual Design Festival ein fortlaufendes Programm mit Online-Gesprächen, Vorträgen, Filmen, Produkteinführungen und mehr. Beteiligt ist neben vielen anderen auch das Forward Festival, dessen erstes Berliner Gastspiel auf den 23. Oktober verschoben wurde.  

Online
Filmfestival "We are one"

Als Ersatz für die vielen in diesem Jahr ausfallenden Festivals haben sich eine Reihe großer internationaler Filmfeste zusammengetan und veranstalten noch bis zum 7. Juni das "We are one"-Festival auf Youtube. Gezeigt werden neben Spielfilm-Premieren auch Kurzfilme, Dokumentationen, Musik, Comedy und Panel-Diskussionen, alles gratis und ohne Werbeeinblendungen. Die Veranstalter zeigen damit Solidarität in der Corona-Krise und rufen zu Spenden für die WHO und lokale Organisationen auf.

Online
OMR Digital Masterclasses 2020

Am 17. & 18. Juni laden die OMR zu den Digital Masterclasses. Geboten werden  Workshops, in denen die OMR gemeinsam mit ihren Partnern über unterschiedliche Marketingdisziplinen berichten: neues Wissen, Insights, Netzwerk, Inspiration und tolle Erlebnisse. Die Bewerbung zur Teilnahme läuft noch bis zum 10. Juni.
 
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