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Zeitreisen durch Gärten finde ich besonders spannend - wie sehr verändern sie sich? Wie ändert sich die Nutzung, wie die Raumwirkung, wie die Bepflanzung, wie die Tierwelt über die Jahre und Jahrzehnte? Für öffentliche Gärten und Parks habe ich mittlerweile viele 'Befunde' - ich sammle historische Ansichtskarten die ich meinen Fotos gegenüberstellen kann. Als Beispiel für Privatgärten habe ich aber nur unseren - die Zeitspanne zwischen den S/W- und den Farbfotos beträgt immerhin auch schon ungefähr 50 Jahre. Ich vergleiche die alte Ansicht jeweils mit 3 rezenten durch die Jahreszeiten. Auch diese gehören für mich in eine Zeitreise.
 
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4 Ansichten 1 - 1960er und 2010er
Das Haus steht ganz hintem am Grundstück. Wir haben also ein sehr sehr grossen Vorgarten. Zu sehen auch das Gerüst des Weingartenpfirsichs, das nach dessen Tod weiter als 'Check - Ist alles Sicher?' Basis für Vögel vor dem Entern der Vogeltränke dient.
Bild links unten: danke an ElwinR

Der Garten kam 1965 als aufgelassener Gemüseacker in die Familie. Alles war platt und verunkrautet. Aber - zwei alte Walnüsse lockten meine Eltern, vor allem meine Mutter. Hier sind sie, rechts, hinter dem Haus zu sehen. So sie nicht verdeckt sind ;). Ein gutes Drittel des Gartens war eine Dauerwiese (=Futterwiese) von ca. 1000 m²die vom Bauern gemäht wurde - die Ränder noch mit der Sense!
4 Ansichten - das alte Haus und das neue
Rechts unten ist ein etwas anderer Standpunkt zu sehen - aber so ist Heptacodium in voller Herbstpracht sichtbar.

Nach ca. 15 Jahren umfingen die neuen Gehölze schon Räume - auch wenn sie noch nicht ausgewachsen waren. Die stärksten Veränderungen finden, so meine Beobachtungen, in der Jugendphase von Gärten statt – wenn sie mit Gehölzen gestaltet werden (jungen, nicht Grosspflanzen). Trotzdem war der Garten noch immer vor allem von grossen leeren Flächen bestimmt.
4 Ansichten neben Haus
Hinter den alten Obstbäumen pflanzten meine Eltern einen Windschutz. Wir davor noch einen, so pfeift's hier!

4 Ansichten - Durchblicke 1960er und 2010er
Rechts unten ist noch das Gitter für den Winterjasmin sichtbar - ein Fundstück, entsorgt in der Au. Der Winterjasmin hält die Mauer im Sommer komplett kühl.
Alter Fliederbaum mit weissen Blüten
Der Flieder, der am S/W in der Collage darüber im Bild links oben gerade die Traufhöhe erreicht (rechts vom Durchgang), ist mittlerweile zwei mal so hoch. Jedes Jahr verströmt er aus 'doppelten' weissen Blüten überwältigenden Duft.

Der Garten ist mittlerweile eine Lebenswelt an der Grenze - zwischen Wiese und Wald, Fluss und Acker, geschoren und wild. Teile der grossen Flächen kurzgehaltener Wiese wichen extensiven Beeten, Hecken, einem ‚Wäudl‘, auch einem Gemüsegärtlein. Weite Bereiche pflegen wir extensiv (auch letzteres). Daher ist die Fauna üppig und vielfältig. Für uns ist das ganz essentiell für das Gartenerlebnis. Ein Garten ohne Geräusche und Töne der Insekten und Vögel etc. ist für mich kein Garten. Aber das ist eine andere Geschichte.

4 Ansichten eines alten Gartens
In dieser Collage zu sehen:
+ oben: die lange Wiese (die frühere Dauer-/Futterwiese) in beiden Blickrichtungen. Bis auf ein paar Haseln ist der komplette Baum-/Strauchbestand nach 1992 gepflanzt. Die Rose ('Astra Desmond') ist ein Geschenk einer geschätzten Gartenfreundin, der Deckchair ein Geschenk einer alten Dame aus dem Ort.
+ links unten: die 50-jährige Birne, dahinter Eiben und Wilsons Berberitze, gepflanzt Anfang der 2000er, und wieder dahinter die Grossbäume aus den 1960ern, die in der allerersten Ansicht noch so klein sind.
+ rechts unten: die jüngste Nuss haben wir in den 80ern gepflanzt. Heute würde ich den Zwiesel entfernen ;). Die Forsythienhecke entstand aus den Absenkern der einen Forsythie meiner Eltern. 15m Frühlingsherold. Und einer der ganz wenigen Pflanzen im Garten die (ausser Schutz bieten) keinen Nutzen für die Fauna hat.

50 Jahre, das heisst natürlich auch Abschied nehmen, wie von diesen Zitterpappeln, die der Wind gepflanzt hatte. Voriges Jahr war die Gefahr schon zu gross dass Stürme sie in die Stromleitungen an der Grundgrenze werfen. Wir mussten sie fällen lassen.
Zitterpappeln im Herbst
Sie waren mit Schlingknöterich und Waldrebe umfangen. Was für ein Bild das war....

aber - das Leben geht weiter.
Tiere im Naturgarten

herzliche Zeit-Reise-Grüsse
Brigitte Rieser eh

HOMEPAGE 'bedüddelt'
Diesen Sommer habe ich einige Unterseiten meiner Homepage umgestaltet. Wichtigste Änderung war der Update meiner
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