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Förderungen und Hilfsmaßnahmen für Clubs und Veranstalter*innen
Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen, aufgepasst!
Wir möchten euch darauf hinweisen, dass es neben Fixkostenzuschuss und Härtefallfonds auch die Förderung der Stadt Wien (MA 7) (Einreichschluss 15.10.) und des Bundes (Einreichschluss 31.10.) gibt.
Außerdem gibt es Updates zu weiteren Hilfsmaßnahmen.

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FÖRDERUNGEN DER STADT WIEN
Förderung der Stadt Wien, MA 7
Wer: Gefördert werden Musikinstitutionen, Ensembles, Orchester, Chöre und Projekte wie Konzertveranstaltungen und Festivals auf hohem künstlerischen Niveau. In den letzten Jahren waren das Basstrace, Chelsea,  czirp czirp, Das Werk, Fluc + Fluc Wanne, Hyperreality, Rhiz, RRRIOT, Sounds Queer?, Struma+Iodine, Viennese Soulfood und Waves Vienna u.a.. Alle geförderten Projekte findet ihr hier.
Wofür: Seit 2018 legt die Stadt Wien Kultur verstärkten Fokus auf die Clubkultur und möchte diese weiter unterstützen.
Was: Einzelvorhaben im Rahmen der Einzelförderung und Jahrestätigkeiten im Rahmen einer Gesamtförderung. Eine Gesamtförderung kann für ein Jahr oder nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachreferat für mehrere Jahre vergeben werden.
Wie: Online-Antrag über die MA 7. Einreichschluss: 15. Oktober 2020.
Link: Stadt Wien, MA7

3 Millionen für Wiener Clubs
Wer: Wiener Clubs.
Wofür: Um die Musik-Clubkultur in Wien während der andauernden Corona-Krise zu unterstützen, wird es ab 15. November eine neue Förderung geben.
Was: Gefördert werden die Konzeption und Durchführung von Covid-kompatiblen Programmen, Projekten oder Veranstaltungen. Die Entscheidung über eine Förderung wird von einer Jury getroffen, die nach einem noch näher zu definierenden Kriterienkatalog ihre Auswahl nach dem Wettbewerbsprinzip trifft. Die maximale Fördersumme beträgt 30.000,– Euro pro Projekt.
Wie: Online-Antrag über die Wirtschaftsagentur.
Dazu gibt es schon bald detaillierte Infos.


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FÖRDERUNGEN DES BUNDES
Jahresprogrammförderung für Konzertveranstalter*innen und Musiktheater
Wer:
Förderung von österreichischen Konzertveranstalter*innen, die auf eine mehrjährige kontinuierliche Tätigkeit verweisen können.
Was: Teilfinanzierung des künstlerischen Programms.
Wie: Online-Antrag sowie postalisch über das Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport. Einreichschluss: 31. Oktober für Programme des Folgejahres.
Link: BMKÖS – Jahresprogrammförderung

Projektkostenzuschuss für Konzertveranstalter*innen, Orchester, Musikensembles und Musiktheater
Wer:
Förderung von österreichischen Konzertveranstalter*innen, Orchestern, Musikensembles und Musiktheatern
Was: Teilfinanzierung des künstlerischen Programms.
Wie: Online-Antrag sowie postalisch über das Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport. Einreichschluss: 31. Oktober für Projekte im nächsten Kalenderjahr bzw. bis 30. April für Projekte in der zweiten Jahreshälfte.
Link: BMKÖS – Projektkostenzuschuss

Investitionsförderung
Wer: Theater und Konzerthäuser in Österreich, die kontinuierlich vom Bund Förderungen erhalten, haben die Möglichkeit, um Investitionsförderung anzusuchen.
Was: Neubau, Ausstattung und Renovierung.
Wie: Förderungsantrag und Beilagen gemäß Rücksprache mit Abteilung IV/2 (BMKÖS).
Link: BMKÖS – Investitionsförderung

Prinzipiell ist für Förderungen des Bundes zu beachten, dass diese „nur subsidiär zu den Leistungen der regionalen Gebietskörperschaften“ bewilligt werden. Dies bedeutet, dass andere Gebietskörperschaften wie Bundesländer, Städte etc. ebenfalls Förderungen auszahlen müssen, um für Förderungen des Bundes infrage zu kommen. Die Zusagen der regionalen Fördergeber müssen bei der Antragstellung noch nicht vorgelegt werden, sondern können nachgereicht werden.

 

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FÖRDERUNGEN DER BUNDESLÄNDER
Die Förderangebote der Bundesländer sind sehr unterschiedlich, meist werden Konzerttätigkeiten gefördert, teilweise auch Tonträger Produktionen. Auf Gemeindeebene sind die Aussichten auf Unterstützung oftmals noch vielversprechender, gerade in kleineren Gemeinden ist die Anzahl der Mitbewerber*innen gering, die seltenen Möglichkeiten der Gemeinden, sich mit kulturellen Vorhaben zu schmücken, werden daher gerne genutzt.
Link: Informationen zu Förderungen der Bundesländer


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UPDATES FÜR HILFSMASSNAHMEN AUFGRUND DER CORONA-PANDEMIE
Härtefallfonds | Phase II
Wer: Gefördert werden Ein-Personen-Unternehmer*innen, Kleinstunternehmer*innen, freie Dienstnehmer*innen und Selbständige. Auch nicht gewerbliche Unternehmen, wie freie Berufe, werden gefördert (soweit Kleinstunternehmer*innen).
Wofür: Dabei geht es um die Unterstützung für die persönlichen Lebenshaltungskosten.
Was: Die Förderung besteht in einer Abgeltung des Nettoeinkommensentgangs sowie eines Comeback-Bonus. Das maximale Ausmaß der Abgeltung des Nettoeinkommensentgangs pro Betrachtungszeitraum beträgt 2.000,– Euro (daher insgesamt maximal 12.000,– Euro), mindestens jedoch 500,– Euro, wenn die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen. Allfällige Nebeneinkünfte werden berücksichtigt.
Wie: Online-Antrag bei der WKO. Es gibt neun Betrachtungszeiträume. Anträge können für maximal sechs Betrachtungszeiträume, die nicht zeitlich zusammenhängen müssen, jeweils separat gestellt werden. Seit dem 16. September kann für den Zeitraum 16. August bis 15. September eingereicht werden. Die WKO spricht sich für eine Verlängerung des Härtefallfonds von 6 auf 12 Monate aus.
Link: WKO – Härtefallfonds

Fixkostenzuschuss II (muss noch von der EU genehmigt werden)
Wer: Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte, und mit wesentlicher operativer Tätigkeit in Österreich.
Wofür: Zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19 und den dadurch verursachten wirtschaftlichen Auswirkungen sollen die konkreten Fixkosten betroffener Unternehmen durch einen Fixkostenzuschuss anteilig gedeckt werden.
Was: In der zweiten Phase können laut Angaben des Finanzministeriums Fixkosten ab 30 % Umsatzrückgang beantragt werden und die Fixkosten können bei 100 % Umsatzausfall auch zu 100 % ersetzt werden. Absetzung für Abnutzung (AfA) und Leasingraten können nun auch rückwirkend für den Betrachtungszeitraum für die erste Phase des Fixkostenzuschusses angesetzt werden. Außerdem können Betriebe, die zum Zeitpunkt der Antragstellung im letztveranlagten Jahr weniger als 100.000,– Euro Umsatz hatten, pauschal 30 % des Umsatzausfalls als Fixkosten ansetzen.
Wie: Online-Antrag über FinanzOnline. Die dritte Tranche kann ab 19. November 2020 beantragt werden.
Link: Fixkostenzuschuss

Corona-Kurzarbeit ab 01.10.2020
Wer: Arbeitgeber*innen, die in einem Betrieb / in Betrieben / in Betriebsteilen mit einem Betriebsstandort in Österreich Kurzarbeit durchführen.
Wofür: Die Beschäftigung soll zur Bewältigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Zusammenhang mit COVID-19 gesichert werden, Betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, Betriebliches Know How sichern, Flexibilität im Personaleinsatz bewahren.
Was: Die Arbeitnehmer*in erhält während der Dauer der Kurzarbeit zumindest 90 % vom vor der Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelt, wenn das davor bezogene Bruttoentgelt bis zu 1.700,– Euro beträgt, 85 % bei einem Bruttoentgelt zwischen 1.700,– und 2.685,– Euro und 80 % bei einem höheren Bruttoentgelt.
Eine ausführliche Darstellung der Änderungen gegenüber der Phase II gibt es im Infoblatt „Änderungen in der Corona-Sozialpartnervereinbarung ab 1.10.2020“.
Wie: Antrag über das AMS.
FAQ: Anscheinend kann der/die Arbeitgeber*in eine höhere Reduktion beantragen, muss sie allerdings auf dem Beiblatt 2 zur Sozialpartnervereinbarung begründen. Als Clubbetrieb ist das leicht zu begründen: Keine Steh-Veranstaltungen möglich; nur 10 bis 20 % des Lokals können für gastronomische Zwecke verwendet werden; Veranstaltungen wurden – bis auf Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit jeweils einem Meter Abstand – alle abgesagt.

NPO-Fonds
Wer: Non-Profit-Organisationen (NPO) / Vereine / gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen.
Wofür: NPOs erbringen für unsere Gesellschaft unverzichtbare Leistungen. Auch diese Organisationen sind von COVID-19 stark betroffen.
Was: Einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Der Zuschuss ist die Summe aus förderbaren Kosten und Struktursicherungsbeitrag, wenn diese Summe 3.000,– Euro nicht übersteigt.
Wie: Online-Antrag.
Link: NPO-Fonds

Künstlersozialversicherungsfonds
Wer: Künstler*innen sowie Kulturvermittler*innen die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds und der Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen anspruchsberechtigt sind.
Wofür: Ziel der Phase II ist es, besondere Not- und Härtefälle für Künstler*innen sowie Kulturvermittler*innen abzufedern, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen (SVS) anspruchsberechtigt sind.
Was: Beihilfe in Höhe von bis zu 3.000,– Euro. Die voraussichtlichen gesamten in- und ausländischen Einkünfte im Kalenderjahr 2020 dürfen das 65-fache der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze (29.942,90 Euro) dabei nicht überschreiten.
Wie: Online-Antrag.
Link: ksvf

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Teilt diese Informationen gerne, damit Kolleg*innen davon erfahren und möglichst vielen dadurch geholfen wird.

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UID: ATU40670001
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