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Blicke auf den Gesamtprozess Nr. 2
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Liebe Aktive der Gemeinwohl-Ökonomie!


Alles ist in Bewegung. Die Gemeinwohl-Ökonomie erlebt in Spanien gerade ein Frühlingserwachen- die erste offizielle Gemeinwohl-Gemeinde, Miranda de Azán bei Salamanca, wurde auditiert! Gleichzeitig unterzeichneten in Orendain im Baskenland der Bürgermeister Gorka Egia und Christian Felber den Beitrittsvertrag zur GWÖ - zwei Jahre nachdem sich 89,7% der BewohnerInnen für den Aufbruch in Richtung Gemeinwohl-Gemeinde entschieden hatten. Weitere Einladungen erfolgten von den Rathäusern Barcelona und Sant Cugat in Katalanien. In Valencia wurde am 2. März der 16. GWÖ-Verein gegründet, Präsident ist der bekannte Wirtschaftspublizist Paco Álvarez, der auch GWÖ-Botschafter ist.

In diesen Blicken informieren wir Euch weiters über die laufenden Tätigkeiten innerhalb der Bewegung und möchten gleichzeitig um Eure Unterstützung bitten. Falls ihr Euch für eines der nachfolgenden Themen begeistern könnt meldet Euch bitte bei den zuständigen AnsprechpartnerInnen. Wir haben bereits vieles erreicht, dank Eurer großartigen Unterstützung.

Viel Spaß beim Lesen!


Alles Liebe
Nini @ Team

Bericht aus dem IKT


Das GWÖ Internationale Koordinierungs- Team (Manfred Kofranek zuständig für die AkteurInnen Kreise, Manfred Jotter zuständig für Finanzen/Recht/Steuer, Christian Felber zuständig für die Außenkommunikation, Christian Kozina zuständig für Webauftritt und Delegiertenversammlung, Ulrike Häußler zuständig für die Bewegungskoordination) trifft sich fast monatlich einen Tag zur Durchsprache der relevanten Themen die es innerhalb der Bewegung braucht.

Im Februar war die Weiterentwicklung der Internationalen Bewegung ein großes Thema. Derzeit gibt es 15 Vereine international und wir evaluieren eine Rechtsform die sich für die GWÖ- Besonderheiten eignet. Deshalb bitten wir Euch derzeit von Gründungen von weiteren Vereinen Abstand zu nehmen da es mit jeder weiteren Satzung noch „schwieriger“ wird alle Einheiten zusammen zu führen und weil wir derzeit schon eine Fragmentierung der Ressourcen feststellen. Ausnahmen nur, wenn triftige(re) Gründe als die Vorbehalte dafür sprechen. Falls Ihr aktuell in der Überlegung seid hier was zu tun oder bei sonstigen Rückfragen könnt ihr direkt mit Manfred Jotter (manred.jotter[at]gemeinwohl-oekonomie.org) Kontakt aufnehmen.

Mit gemeinwohligen Grüßen euer IKT Team

 

Fundraising

 


Um auf Dauer eine professionelle Struktur aufzubauen, Projekte zu finanzieren, Mitarbeit auch fair entlohnen und eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können, brauchen wir als Bewegung kontinuierlich finanzielle Unterstützung. In der letzten DV wurde bereits die Notwendigkeit des Fundraising, sowie der zugehörige Prozess beschlossen. Die Energiefelder sind frei in ihrer Initiative hinsichtlich ihrer Fundraising-, Sponsoring- und Crowdfunding-Aktivitäten und verpflichten sich im Gegenzug, ihre Aktivitäten transparent zu machen.
Daher gibt es seit Oktober letzten Jahres den AK Fundraising, unter Leitung von Ulrike Häußler (Internationales Koordinierungsteam - IKT). Teammitglieder sind Alex Sebö (EF München), Reto Urecht (CH), Sonja Westphal (EF Berlin), Thomas Deterding (EF Berlin), Manfred Jotter (Finanzen – IKT/ EF Hamburg) sowie Roland Gutmann (A). Nach einem 3-tägigen Weiterbildungsworkshop zum Thema Fundraising wird nun eine Fundraising – Strategie entwickelt, und zwar für die Bereiche „Privatpersonen“, „Institutionen und Stiftungen“, und „Unternehmen/Großspender“. Die Strategie soll bis Ende März fertiggestellt werden, so dass dann ab April mit der Implementierung begonnen werden kann. Dazu gehört natürlich ganz wesentlich die interne Kommunikation, denn der AK Fundraising gibt zwar eine bestimmte Richtung vor, liefert die Kommunikationsmaterialien (z.B. Flyer, Überarbeitung des Bereichs „Unterstützen und Verbreiten“  auf der Website) und leistet Grundsatzarbeit, doch natürlich ist jede(r) Einzelne in der GWÖ angesprochen, dazu beizutragen, dass sich die Anzahl der Mitglieder erhöht, und das Spendenaufkommen wächst. Daher plant das Team auch ganz konkrete Schritte, um das Bewusstsein über die Notwendigkeit des Fundraising zu erhöhen, und die Aktiven ganz konkret in der Umsetzung zu unterstützen.
Wir würden Euch bitten, Ulrike Häußler (ulrike.haeussler[at]gemeinwohl-oekonomie.org) über alle Aktivitäten im Bereich Fundraising zu informieren, damit koordiniert vorgegangen werden kann, und Mehrfachansprachen von potentiellen SpenderInnen vermieden werden.
Wir suchen auch noch Unterstützung für verschiedene Themen, und freuen uns über aktive (internationale) Mitarbeit!

 


Klausur des MET (Matrix- Entwicklungsteams)


Anfang Januar traf sich das Matrix-Entwicklungs-Team zu seiner Winter-Klausur auf der Fraueninsel im Chiemsee. In den 2,5 Tagen galt es wichtige Grundlagen für die Entwicklung der Matrix 5.0 zu entwickeln und zu diskutieren.
 
Die Matrix 5.0 wird das MET voraussichtlich bis zum Mai 2016 entwickeln und dann in die Diskussion dazu mit der Bewegung gehen.
 
Innerhalb der Klausur waren dies die wesentlichen Diskussionspunkte:
  • Bildung von (individualisierbaren) Fragen-Sets
    Eine Arbeitsgruppe hat ein Modell entwickelt, wie anhand von (auf die Betriebsgröße und Branche abgestimmte) Fragen-Sets und Kennzahlen deutlich zielgerichteter Informationen aufgenommen werden können. Mit dieser Methode wäre es beispielsweise recht einfach möglich, bei den ethisch sensiblen Punkten eines Unternehmens deutlicher in die Tiefe gehen zu können und dafür nicht so relevante Punkte einfacher abzufragen. Zudem wirken viele Kennzahlen auf unterschiedliche Indikatoren und das könnte jetzt sichtbar gemacht werden. Das entwickelte Modell wird nun in der Praxis getestet.
  • Stellung von Eigentum und Unternehmer*innentum in der Matrix
    Das MET ist sich einig, dass es zu diesem Thema eine breite Diskussion und Meinungsbildung in der Bewegung braucht. Es wird daher auf der kommenden Delegiertenversammlung (im April 2015) eine Initiative geben, damit sich die GWÖ-Bewegung auf möglichst breiter Basis bis Ende 2015 mit dem Thema auseinandersetzt und ein Meinungsbild erzeugt.
  • Bessere Anwendungsfreundlichkeit der GW-Bilanz
    Bezogen auf die Matrix und das Handbuch gilt es bessere und zielgruppengerechtere Zugänge zu schaffen (bspw. durch Branchen-Leitfäden, wie die in Entwicklung befindlichen für Unis und Banken).
  • Integration der ökonomischen Resilienz / der Finanzbilanz
    Eine Arbeitsgruppe innerhalb des MET hat hier im letzten halben Jahr schon einige Vorarbeit geleistet und wird dies in den kommenden Monaten fortführen. Ziel ist, dass die ökonomische Resilienz in der Matrix 5.0 umfassend integriert wird. Idealerweise ist der Gemeinwohl-Bericht dann auch kompatibel mit der Finanzbilanz, so dass ein Unternehmen einen Gesamtbericht vorlegen kann.
Daneben gab es einige Beschlüsse und Bearbeitungspunkte rund um die Weiterentwicklung der Matrix und um die Organisation des MET. Einige davon sind:
  • Alle Dokumente rund um die Matrix sind nunmehr in Plone zu finden (http://balance.ecogood.org). Die Dropbox des Redaktionsteams wurde zwischenzeitlich gelöscht.
  • Stärkeres Herausarbeiten des Nutzens und der Sichtbarkeit der Werte
    auch im Vergleich zu anderen Nachhaltigkeits-Berichts-Standards
  • Definition der Null-Linien (Wie kann man den Null-Punkte-Zustand zu jedem der Sub-Indikatoren beschreiben?)
  • Verbesserung der Feedback-Möglichkeiten / Dialog zwischen MET und Anwender*innen
Das MET sucht noch eine*n engagierte*n Mitarbeiter*in: für den Indikator C4 wird noch ein*e verantwortliche*r Redakteur*in gesucht.
Bei Rückfragen zu dem o.g. und bei Interesse an der Mitarbeit im MET meldet Euch gerne bei Christoph (spahn[at]christophspahn.de).
Ach ja: und Spaß gemacht hat´s übrigens auch das Arbeiten und Sein auf der Insel:

EU-Direktive zu Non Financial Reporting


Die EU-Kommission hat beschlossen, dass Unternehmen ab 500 MitarbeiterInnen sich einer jährlichen Berichtspflicht unterziehen müssen, die den Umgang mit Menschenrechten, Arbeitsbedingungen, Umwelt und dem Risiko der Korruption beinhalten soll.
Alle diese Themen sind mit der GWÖ-Bilanz abgedeckt. Nur der Bereich Korruptionsvermeidung sollte noch extra erläutert werden.

Chancen
Falls gezeigt werden kann, dass die GW-Bilanz die Anforderungen zur nichtfinanziellen Berichterstattung abdecken kann, könnte sie in der deutschen Gesetzgebung als Methode anerkannt werden und gleichzeitig ein wichtiges Signal in die Welt der Reporting-Standards senden.
Unterstützung der GW BeraterInnen und AuditorInnen gefragt:
Unternehmen (ab 100 MitarbeiterInnen) die neu die GW-Bilanz erstellen, sollten die Passage zur nichtfinanziellen Berichterstattung in den GW-Bericht einbauen. Dies könnte auch nach der Erstellung durch die BeraterIn formuliert werden. Selbiges gilt auch für Unternehmen die sich erneut zertifizieren lassen. Unternehmen dieser Größenordnung, die einen GW-Bericht aus 2013 haben, könnten diese Passage nachträglich ergänzen. Das ist eventuell auch ein guter Anlass, mit diesen Unternehmen wieder einen Arbeitskontakt aufzunehmen.
Eine Projektgruppe (Rainer Müller; Oliver Viest; Jörg-Arolf Wittig; Ralf Resch) sammelt EU-Konformitätserklärungen, um sie den deutschen Behörden, die an der Umsetzung der EU-Vorgabe in deutsches Recht arbeiten, als positive Beispiele vorzulegen. Deshalb bitten wir Euch entweder einen Link zur veröffentlichten Bilanz oder ein Dokument mit dieser Erklärung an die Projektgruppe zu senden.
Um den Fortschritt dieser Initiative einschätzen und die nächsten Schritte besser planen zu können, wir um Info bis zum 31.5. gebeten.
Falls zusätzliche Infos benötigt werden, könnt Ihr Euch gerne mit der Projektgruppe in Verbindung setzen.
 
Ansprechpartner für die Projektgruppe: Gerd Hofielen

 

Blicke Archiv


Mit dem neuen Format sind die Blicke auf Plone umgezogen.

Hier findet ihr alle Blicke 2013 & 2014 & 2015 im Blicke Archiv.
 
(Foto: Jesús Formigo)


Jubelnachrichten aus Spanien


In Spanien ist MIRANDA DE AZÁN Gemeinwohl-Gemeinde geworden. Das Audit wurde am 01.03.2015 freigegeben. Der Gemeinderat von "Miranda de Azán" in Spanien hat beschlossen Gemeinwohl-Gemeinde zu werden. Wir gratulieren den SpanierInnen ganz herzlich!. Zum spanischen Artikel in der Presse

Orendain im Baskenland


Die 400-Seelen-Gemeinde Orendain im Baskenland hat 2013 einen BürgerInnenbeteiligungsprozess in Richtung Gemeinwohl-Gemeinde gestartet, am 3. März 2015 unterzeichneten Bürgermeister Gorka Egia und Christian Felber den Beitrittsvertrag zur GWÖ. Im Foto seht ihr Bürgermeister Gorka, der im Hauptberuf Volksschullehrer ist mit Schwerpunkt Emotionale Kompetenz, vor dem Rathaus.
 

FAIRMONDO veröffentlicht GW-Bilanz


Fairmondo hat seine Bilanz 2013/14 (Peer Group in Berlin) veröffentlicht:

https://info.fairmondo.de/schwarz-auf-weiss-fairmondos-beitrag-zum-gemeinwohl/

Dass Fairmondo (ehemals Fairnopoly) und die GWÖ gut zusammenpassen, ist auch schon in der Vergangenheit durch gemeinsame Veranstaltungen (z.B. letztes Wochenende mit der GWÖ Hannover auf der 3.Utopianale oder letztes Jahr in Hamburg, Frankfurt und Freiburg) und unseren Blogbeiträgen zum Einstiegsbericht sichtbar geworden.



 


GWÖ Markenworkshop


Auf dem Weg zu einem GWÖ Produktlabel hat sich das Projektteam "Brand/Label" vorbereitend mit der Positionierung der Marke "GWÖ" befasst.

Dieser Workshop diente der Feststellung eines etwaigen Optimierungspotentials von Markenlogo und Marken-botschaft der Gemeinwohl-Ökonomie.

Einen ganzen Tag lang haben wir anhand einer visuellen Bilderreise versucht ein "Bild" für die Marke Gemeinwohl-Ökonomie zu schaffen und mit dem aktuellen Auftritt der Marke GWÖ verglichen.

Ziel ist es, aus einer gut aufgestellten Marke heraus ein starkes Produktlabel zu entwickeln, welches nach Erfüllung zu definierender Kriterien an Gemeinwohl-Unternehmen vergeben werden kann.

Mit diesem Protokoll möchten wir informieren, dass das Ergebnis dieses Workshops anregt, das Logo der Gemeinwohl-Ökonomie nachzuschärfen. Ein entsprechender Antrag dieses Thema mit Nachdruck weiterzuverfolgen gibt es bereits für die kommende Delegiertenversammlung

>> siehe Antrag Nr.  8, Gestaltung Logo/Auftritt http://www.gwoe-steiermark.at/dv/proposals.php


>>hier das Protokoll>>
 

Koordination AK WIFO


Der Wissenschafts- und Forschungskreis sucht eine ehrenamtliche KoordinatorIn. Die Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Durchführung von einem jährlichen Treffen, das Erfassen und Kontakthalten zu den Mitgliedern des WiFO, sowie die Kontaktpflege zu interessierten Hochschulen. Wir danken Volker Jäger für den Aufbau und die 2 jährige Koordination des WiFo. Interimistisch wird die wissenschaft[at]gemeinwohl-oekonomie.org von Ulrich Hoffrage betreut.
 

GWÖ- T-Shirts- Einladung zum Online- Konsensieren des Designs


Auf Nachfrage einzelner Regionalgruppen, haben wir uns dazu entschlossen GWÖ T-Shirts zu produzieren. Menschen die sich für die Gemeinwohl-Ökonomie engagieren, wollen sich auch mit ihrem Anliegen identifizieren und die Botschaft im wahrsten Sinne des Wortes nach außen tragen. 
Bitte geht zu mehr lesen um die Designvorschläge einzusehen.

 >> mehr lesen>>

Hier der Link zum Online Konsieren:

https://www.konsensieren.eu/6qufhm3cu

Bitte klickt auf den Button "Mehr", damit ihr die Layouts sehen könnt.

Das Tool ist sehr einfach- zum Konsensieren ist ein Anmeldung über eure E-Mail Adresse + Pseudonym erforderlich.

Abstimmungen können bis 15.03.2015 erfolgen!

Vielen Dank für Mitmachen!!

WIKIPEDIA AuditorInnen gesucht


Für den Eintrag des Begriffs "Gemeinwohl-Ökonomie" auf Wikipedia in der Sprache Deutsch suchen wir ein ehrenamtliches AutorInnenteam. Ziel ist ein erfolgreicher Eintrag des Begriffs in der Online-Enzyklopädie. Für die englische Sprache ist das bereits gelungen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Economy_for_the_Common_Good

Gefragt ist ein AutorInnenteam, das einen deutschen Gemeinwohl-Ökonomie Artikel auf Wikipedia verfasst, welcher den Kriterien für eine Veröffentlichung entspricht. Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, meldet sich bitte bei Andreas Giselbrecht (andreas.giselbrecht[at]ecogood.org)

TERMINE

GWÖ- BeraterInnenausbildung in Wien 2015


Der nächste Lernweg in Wien zur Zertifizierung als GWÖ BeraterIn findet Mai - August 2015 statt.
Workshoptermine sind der 01./02. Mai sowie der 21./22. August 2015 jeweils im schönen Wien.

InteressentInnen finden weitere Informationen auf der Homepage (https://www.ecogood.org/zertifizierung-als-gwoe-beraterin) oder können sich direkt an die Lernwegbegleiter
Manfred Kofranek  (manfred.kofranek[at]gemeinwohl-oekonomie.org) oder
Christian Rüther (chrisruether[at]gmail.com) wenden
.
 
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Impressum:
Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
ZVR-Zahl: 6682197
www.ecogood.org
 
Um Euch abzumelden oder Eure Daten zu ändern schreibt bitte an:
koordination@gemeinwohl-oekonomie.org