Copy
Blicke auf den Gesamtprozess | Nr. 6 (06/15)
View this email in your browser

Liebe Aktive der Gemeinwohl-Ökonomie!

 
In diesen Blicken finden sich zahlreiche bewegungsrelevante Informationen. Das IKT wird zukünftig in den Blicken über die wichtigesten Disskussions- und Entscheidungspunkte informieren. Die ersten Berichte findet Ihr weiter unten in den Blicken.

Sowohl im IKT als auch im Büro des Gründungsvereins kommt es zu personellen Veränderungen.

Ich möchte Euch bei dieser Gelegenheit mitteilen, dass ich ab Oktober in Bildungskarenz gehen werde. Wir haben schon eine Stellenausscheibung erstellt und suchen ab September eine Person die im Rahmen der "Internen Kommunikation und Koordination" das Büro in Wien unterstützen möchte. Die Stellenausschreibung findet Ihr weiter unten in den Blicken. Bei Fragen oder Unklarheiten könnt Ihr mich natürlich sehr gerne kontaktieren.

Schöne Berichte folgen über London, wo Anfang Juni die Präsentation der englischen Ausgabe "Change Everything. Creating an Economy for the Common Good"  der Gemeinwohl-Ökonomie in London stattgefunden hat, über das öffentliche Hearing zur Gemeinwohl-Ökonomie im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel und über eine kraftvolle Begegnung der Gemeinwohl-Ökonomie in Island.

Der Sommer naht und wie auch letztes Jahr möchten wir Euch darüber informieren, dass das GWÖ Büro auch diesen Sommer wohlverdient  in die Ferien geht. Im August haben wir im Büro lediglich eingeschränkten Betrieb. Wir bitten Euch zu dieser Zeit keine Mails an die KoordinaotorInnen zu schreiben und eure Anliegen davor oder danach an uns zu tragen. Bei sehr dringlichen Anfragen werden wir unser Bestmöglichstes tun um Eure Anliegen zu bearbeiten.

Viel Spaß beim Lesen!
Alles Liebe
Nini & Team

Die Blicke im Überblick


Stellenbeschreibung- Interne Kommunikation
Konstituierungstreffen des Vereinsvorstands des Gründungsvereins
IKT- Projekt Protfoliomanamgent
IKT- Personelle Änderungen
"Change Everything" Buchpräsentation in London
Berichterstattung aus Brüssel beim EESC
Reisebericht Island
Kongress Solidarische Ökonomie in Berlin
Inspiration aus Stuttgart
Regionalgruppen Kooperation St.Gallen & Vorarlberg
Erfreuliches aus Berlin

Organisatorisches

* Stellenausschreibung- Interne Kommunikation

 
Ab September ist beim Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie im Rahmen der Internen Kommunikation und Koordination eine Stelle für Mitglieder- und Unternehmensbetreuung zu besetzen.
 
Wir würde Euch bitten Euch in euren Netzwerken umzuhören und sind für Eure Unterstützung bei der Suche einer geeigneten Person sehr dankbar.
Die genau Stellenausschreibung findet ihr hier.

 

* Konstituierungstreffen des Vorstands des Gründungsvereins


Am 03.06. hat in Wien das 1. Treffen des neugewählten Koordinierungskreises stattgefunden. Zu Beginn haben Franz Ryznar und Manfred Kofranek den „Neulingen“ im Vorstand einen historischen Abriss über den Gründungsverein sowie dessen Rolle in der internationalen Organisation gegeben. In der Sitzung wurden zudem im Konsens die offiziellen VereinsvertreterInnen gewählt:

Obann: Manfred Kofranek
Obann Stv. : Lisa Muhr
Kassier: Franz Ryznar
Kassier Stv. : Paul Ettl
Schriftführer: Christian Felber
Schriftführer Stv: Gisela Heindl

Der bestehende GFK (Lisa Muhr, Manfred Konfranek, Christian Felber und Franz Ryznar) bietet an als operatives Gremium seine Funktion weiterzuführen, da sich die Teamarbeit zu viert mit regelmäßigen Treffen (alle 14 Tage) bewährt hat.
 
Die gewählten 9 (Paul Ettl, Christian Felber, Thomas Fischer, Gisela Heindl, Manfred Kofrank, Lisa Muhr, Stephanie Risitg –Bresser, Franz Rynar und Karl-Heinz Slabschi) tagten zudem über 3 Stunden zu Themen wie der Zusammenarbeit des Gründungsvereins mit dem neu gegründeten Forschungsverein und der strategischen Ausrichtung des Gründungsvereins. Im August wird sich der Vorstand für 1.5 Tage zu einer Strategie Klausur treffen. Als wunderbare Aufgabe hat sich der Vorstand in erster Linie die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz für den Verein vorgenommen. Die Vorstandsmitglieder haben sich die Indikatoren untereinander aufgeteilt und möchten die Finalversion bis November 2015 fertigstellen.
 

Berichte aus dem IKT (Internationales Koordinierungsteam)

Liebe Mitbewegte,

ab sofort wollen wir wichtige Diskussions- und Entscheidungspunkte aus unseren Treffen in den jeweils nächsten Blicken veröffentlichen. Hier kommt der erste Bericht:

 

* Projekte, Projekte.......Projekt Portfoliomanagement

 
Die meisten Projekte scheitern, weil ihnen die fundierte Planung fehlt, und natürlich, weil es am Geld oder anderen grundlegenden Ressourcen mangelt. In der GWÖ-Bewegung mangelt es hingegen nicht an einer Vielfalt von kreativen Ideen und Projekten. Beides, Ideen und Mangel möchten wir gerne nutzbringend zusammenbringen.
Seit Frühjahr dieses Jahres arbeitet ein kleines Team zum Thema Projekt-Portfoliomanagement (PPM). Sein Auftrag ist es, im Auftrag des IKT die wertvollen Ideen und Projekte der Bewegung zu sichten, zu sammeln, sie professionell zu unterstützen und dem IKT zur Entscheidung vorzulegen. Es geht um Hilfe, zum Beispiel bei der Erstellung von Projektbeschreibungen, Projekt- oder Budgetplänen. Denn ohne einen genauen Plan ist fast jedes Projekt zum Scheitern verurteilt.
Beim PPM-Team laufen die Fäden zusammen. Hier werden Projektideen und Anträge gesichtet, aufbereitet nach festen Kriterien bewertet und in die "Projekt-Pipeline" aufgenommen. Es interessieren nur Bewegungsprojekte, also Projekte welche mehrere AkteurInnenkreise, Energiefelder oder Vereine betreffen, gerne mit internationalen Charakter. Regionale, lokale Projekte sollen weiterhin in der Region behandelt werden, da möchte sich das PPM nicht einmischen. Die Bewegungsprojekte sollen bestimmte Kriterien erfüllen: sie müssen konkrete, messbare Ziele haben und sie müssen ein Enddatum vorweisen. Werden die harten Kriterien nicht erfüllt, bedeutet dies nicht das Aus für die Projektideen. Das Team versucht gerade hier Hilfestellung zu bieten.
Im nächsten Schritt geht es um die Finanzierung der Projekte. Das IKT verfügt mittlerweile über ein kleines, hoffentlich noch stark wachsendes Spendenbudget für Bewegungsprojekte. Es beauftragt den AK Fundraising mit dem Sammeln der dafür notwendigen Geldmittel. Bei seiner letzten Sitzung im Juni hat das IKT die ersten Projekte zum Fundraisen freigegeben. Darunter z.B. ein Projekt zur Verbesserung unserer Internet-Regionalseiten, ein Projekt zur Vereinfachung von Internetspenden und ein Projekt zur Verbesserung eines Online Mitgliedsantrages. Ein weiteres bereits freigegebenes Projekt sorgt dafür, dass unser Handbuch ins Englische übersetzt wird. Dies alles sind Beispiele dafür, dass der PPM-Prozess erfolgreich gestartet ist und unsere "Projekt-Pipeline" sich langsam mit nutzbringenden Projekten füllt.
Mehr Informationen zum PPM Prozess findet ihr in der Prozessdatei. Wer uns Ideen, Anmerkungen, Projekte mitteilen, oder wer in unserem Team mitarbeiten möchte, kann unser Postfach zur Kontaktaufnahme nutzen:
•    project@ecogood.org
Ihr könnt aber auch direkt mit unsere Teammitgliedern Kontakt aufnehmen:
•    Alexander Sebö, PPM-Koordinator: alex.seboe@ecogoog.org
•    Wolfgang Füreder, IT: wolfgang.fuereder@ecogood.org
•    Manfred Jotter, IKT-Finanzen: manfred.jotter@ecogood.org

 

* Personelle Änderung im IKT


Nachdem an mehreren Stellen in der GWÖ-Bewegung massive Irritationen und
Konflikte mit Ulrike aufgetreten waren, haben wir im IKT über einen
längeren Zeitraum verschiedene Varianten der Konfliktbewältigung besprochen und abgewogen.
Wir haben uns nach einer 2-tägigen Klausur in Salzburg in mehreren
langen Telefonkonferenzen sehr bemüht, gemeinsam mit Ulrike zu einer
Lösung zu kommen, die für alle akzeptabel wäre. Leider ist das nicht gelungen. Daher haben wir die Methode des Systemischen Konsensierens genutzt. (Das ist die innerhalb der GWÖ-Bewegung empfohlene Abstimmungsvariante, wenn sich trotz intensiver Bemühungen bei einer Entscheidung weder Konsens noch Konsent herstellen lässt. Das IKT wurde auf der Delegiertenversammlung 2014 zum AK erklärt und auf der DV 2015 in dieser Definition bestätigt und kann daher über seine Mitglieder autonom entscheiden.) Gemeinsam mit Ulrike haben wir vier Vorschläge entwickelt, die alle eine begleitende Mediation vorsahen. Die Vorschläge wurden auf Ulrikes Wunsch auch mit Isabella Klien, welche die letzte IKT-Sitzung in Salzburg moderiert hatte, abgestimmt, um eine möglichst neutrale Formulierung zu finden. Außerdem konnten alle IKT-Mitglieder weitere Vorschläge einbringen. Ulrike hat sich wie alle an der SK-Abstimmung beteiligt und selbst noch zwei zusätzliche Vorschläge eingebracht - einer davon hat den geringsten Widerstand erzeugt: "Ulrike tritt von Ihrer Funktion im IKT zurück und entscheidet selbst, inwieweit sie ihre anderen Aufgaben in der GWÖ weiter wahrnehmen möchte." Das ist daher die gemeinsame Entscheidung. Der Rücktrittsvorschlag von Ulrike ist damit angenommen.
Ein angeblicher "Ausschluss" von Ulrike, der gerüchteweise die Runde macht, war in keiner der 6 abgestimmten Varianten enthalten. Die von den übrigen IKT-Mitgliedern präferierte Variante sah einen Verbleib Ulrikes im IKT vor, mit einer befristeten Ruhendstellung ihrer Aufgaben während einer Abkühlungsphase, die für Mediationen und persönliche Gespräche genutzt werden sollte.

Dieser Entscheidungsweg war weder kurz noch einfach, und wir hoffen, dass er zu einer nachhaltigen Entspannung und wachsender Klarheit in der Bewegung beiträgt. Im IKT hat er bereits einen Klärungsschub bewirkt. Mediationen halten wir unverändert für eine gute Idee und unterstützen sie.

Unabhängig von Ulrikes Rücktritt suchen wir Verstärkung für das IKT. Eine erfreuliche Meldung dazu: Diego ist zurückgekehrt und hat die Arbeit als assoziiertes IKT-Mitglied wieder aufgenommen, für den Bereich „Globale Expansion“. Die Energiefeld-Koordination hat Christian Kozina übernommen. Die Rolle „Rechtsfragen“ wurde bereits in den letzten Blicken ausgeschrieben, und wir haben eine erste KandidatIn für das nächste Treffen im August eingeladen. Auch für eine dritte Position, „PionierInnen“, gibt es bereits zwei KandidatInnen. Wir werden selbstverständlich bevorzugt Frauen aufnehmen und achten auch auf die Internationalität. Derzeit sind 3 Staaten im IKT vertreten. In den nächsten Blicken folgen dazu weitere Infos mit einem Organigramm.

Wir ersuchen um Eure Unterstützung, dass das IKT in seine "volle Kraft"
kommen und der Bewegung optimal dienen kann. Wir werden unsererseits
alles uns Mögliche dazu beitragen.

Christian Felber, Manfred Jotter, Manfred Kofranek, Christian Kozina

Bewegungsrelevante Informationen

 * "Change Everything"- Reisebericht- London


Anfang Juni ist Christian Felber nach London gereist um die englische Ausgabe der Gemeinwohl-Ökonomie "Change everything. Creating an Economy for the Common Good" zu präsentieren. Besonders schön ist das Vorwort von Ökonomie-Nobelpreisträger Eric Maskin zur Gemeinwohl-Ökonomie:

"Christian Felber thinks big. Not content with marginal change, he proposes a thorough overhaul of our capitalist system. In his world, companies still earn profits. But they are driven not by revenues and costs, but by their Common Good balance sheet, which evaluates them on how cooperative they are with other companies, whether their products and services satisfy human needs, and how humane their working conditions are. A company is awarded Common Good
points accordingly, and its score is published, so that customers know whom theya are dealing with. A good score also entitles the company to favorable government treatment: lower taxes, better borrowing terms, and more public contracts.
 
Could this world actually come about? I honestly don’t know. But I have encountered such a society on a smaller scale. Thirteen years ago, I was introduced to the Camphill movement, which builds communities where disabled people live together with their caregivers (my son lived at a Camphill school for six years). Like Christian’s utopia, these communities place the highest value on cooperation, dignity, and service. If they can do it, perhaps Christian’s vision is not so far-fetched.
"
 
Eric Maskin


Den Bericht über die Buchpräsentation sowie den Aufenthalt in London könnt ihr hier einsehen.
 

* Berichterstattung aus Brüssel


Am 17. Juni reisten Christian Felber und Diego Isabel de Modena nach Brüssel zum öffentlichen Hearing zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie „Economy for the Common Good: a sustainable economic model geared towards social cohesion“ nach Brüssel. Der EESC (European Economic and Social Commitee) versteht sich als Brücke zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft und ist ein beratendes Gremium für EU-Parlament, Rat und Kommission und besitzt ein Initiativrecht für Stellungnahmen, mit denen er die legislativen Gremien auffordern kann tätig zu werden.
 
Die Stellungnahme zur Gemeinwohl-Ökonomie durchläuft 3 Phasen:
Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Thema Gemeinwohl-Ökonomie und tagt 2 Mal. Die zweite Tagung hat am 17. Juni in Brüssel stattgefunden. Bei dem öffentlichen Hearing wurden unter Anhörung von ExpertInnen auch Christian Felber und Antje von Dewitz (Pionierunternehmen: VAUDE) eingeladen.
Im Juli und im September wird der Antrag dem Fachausschuss Wirtschaft präsentiert, im Plenum weiter behandelt und mit einfacher Mehrheit abgestimmt.
Der September wird ein großes Datum für die Gemeinwohl-Ökonomie. Denn wenn der EESC für den Antrag stimmt, hätten wir erstmals eine offizielle Stellungnahme eines offiziellen EU-Organs PRO Gemeinwohl-Ökonomie.
 
So weit, so gut!
Den ausführlichen Bericht inklusive Bilder könnt Ihr gerne hier nachlesen.

* Reisebericht von Christian Felber- Island

 
Von Brüssel ging es direkt nach Island oder "Eisland" auf Englisch, das Land der Geysire, Gletscher, Wildwasser und "Piraten" - so heißt die Shootingstar-Partei, die erst vor zwei Jahren startete und laut jüngster Umfragen mit 37,5% stimmenstärkste Partei wäre. Die traditionellen Parlamentsparteien haben im wahrsten Sinn "abgewirtschaftet", drei Banken waren auf einen internationalen Expansionskurs gegangen, gingen alle drei Bankrott und rissen beinahe den Staat mit in den Abgrund. Kapitalverkehrskontrollen - Sakrileg im Pseudoliberalismus - sind bis heute aufrecht. Ich tauschte mich mit den PiratInnen über Direkte Demokratie und, besser, "Souveräne Demokratie" aus. Hintergrund: Nach dem Ausbruch der Krise wurde zunächst die Regierung aus dem Amt gejagt, danach wählte die Bevölkerung aus den eigenen Reihen einen 25-köpfigen Verfassungskonvent, der eine neue Verfassung für Island ausarbeitete. Diese wurde in einer Volksabstimmung mit 2/3-Mehrheit angenommen. Doch das Parlament verweigert bis heute die Annahme, was laut gültiger Verfassung die Voraussetzung für das In-Kraft-Treten der neuen Verfassung ist: Das ist „unsouveräne Demokratie“. Die SouveränIn ist auf ihre Vertretung angewiesen, wenn sie eine neue Verfassung beschließen möchte. Die alternative Vision: In Island entsteht die erste demokratische = vom Souverän gegebene Verfassung, der Prozess strahlt international als Vorbild aus. Wenn schon kein gallisches Dorf, dann zumindest eine Pirateninsel.

Die ursprüngliche Einladung fand im Rahmen von "Erasmus+" statt: Ich führte 35 junge Menschen aus fast 20 Staaten in die Gemeinwohl-Ökonomie ein. Das Gathering war von Ion aus Valencia organisiert, er arbeitet aktiv an der Verbreitung der Gemeinwohl-Ökonomie. Um die Alternative besser verdauen zu können, unternahmen wir gemeinsam eine unvergessliche Exkursion zum „Golden Circle“. Was das ist, können vielleicht die Fotos erklären.


 
https://mail.ecogood.org/service/home/~/?auth=co&loc=de&id=74414&part=12https://mail.ecogood.org/service/home/~/?auth=co&loc=de&id=74414&part=16https://mail.ecogood.org/service/home/~/?auth=co&loc=de&id=74414&part=9


 

* Kongress Solidarische Ökonomie SOLIKONLOGO solikon2015


Vom 10.- 13 September 2015 finden in Berlin KONGRESS UND WANDELWOCHE DER SOLIDARISCHEN ÖKONOMIE und TRANSFORMATION statt.
Ein vielfältiges Kongress-Programm mit über 100 Workshops, 8 großen Podien und 15-20 Foren als besondere Räume für Austausch, Debatten und Verabredungen.
Die Wandelwoche im Vorfeld (5.-10.9.'15) ermöglicht in zahlreichen Touren über 70 Beispiele Solidarischer Ökonomie und verwandter Strömungen in Berlin und Brandenburg kennenzulernen. Mehr Infos auf http://solikon2015.org
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist KooperationspartnerIn des SOLIKONs. Der Kongress bietet unterschiedliche Formate von Podiumsdiskussionen über Vortragsveranstaltungen hin zu Konvergenzforen und Workshops.
 
Wie viele von Euch bereits wissen gab es bereits mehrere Treffen verschiedener alternativ-ökonomischer Strömungen. Der Kongress der Solidarischen Ökonomie bietet unter anderem auch ein internationales und ein deutschsprachiges Konvergenzforum an, in dem die verschiedenen Strömungen vertreten sein werden. Das deutschsprachige Forum wird von Thomas Deterding (Berlin) koordiniert. Falls Ihr Interesse habt Euch an den Vorbereitungen für das Forum zu beteiligen, nehmt gerne Kontakt zu Thomas auf: thomas.deterding@gemeinwohl-oekonomie.org
 
Für die Gemeinwohl-Ökonomie ist der SOLIKON eine wunderbare Möglichkeit um fruchtbare Vernetzungen und Kooperationen mit den verschiedenen Bewegungen gedeihen zu lassen. Falls Ihr Euch berufen fühlt und den Kongress durch einen GWÖ Workshop unterstützen möchtet meldet Euch rechtzeitig vor dem 15. Juli 2015 beim Orga- Team unter workshops@solikon2015.org und setzt Thomas Deterding (thomas.deterding@gemeinwohl-oekonomie.org) darüber in Kenntnis. Bisher wurde von der GWÖ bereits ein Workshop zum Wirtschaftskonvent und zum Thema TTIP/Non-Financial Reporting eingereicht. Steffi Ristig-Bresser (Mitglied des Koordinierungskreises des Grünungsvereins)
AKTIVITÄTEN AUS DEN REGIONALGRUPPEN

* "GWÖ- Postkastl"- Inspiration für Veranstaltungen

 


In Stuttgart haben im Juni 2 große Veranstaltungen stattgefunden, bei denen die Regionalgruppe Stuttgart GWÖ-Postkarten aufgelegt hat. Interessierte, die mehr Informationen rund um die GWÖ erhalten möchten, konnten ihre Kontaktdaten auf die Postkarten schreiben und in die eigens designte GWÖ- Box werfen. Eine wirklich gelungende Idee, als Alternative zu den  UnterstützerInnenlisten zum Eintragen.

* Kooperation EF St.Gallen und EF Vorarlberg
 

Am 25. Mai 2015 haben sich das Energiefeld St. Gallen/Appenzell-Ausserrhoden sowie das Energiefeld Vorarlberg in der Sparkasse Dornbirn das erste Mal getroffen. Nach einem Austausch von Erfahrungen über die Bilanzierung und das Audit der Sparkasse Dornbirn, den Erfahrungen und aktuellen Projekten beider Energiefelder, beschlossen alle Seiten, in Zukunft in einer Netzwerkstruktur zusammenzuarbeiten. Koordinator_innen sind Susanna Ajkovic und Volker Jäger.
Zum einen sollen weitere Regionalgruppen rund um den Bodensee eingebunden werden. Zum anderen ist geplant, in den Bereichen der GWÖ-Unternehmensentwicklung 2016 in St. Gallen eine größere Veranstaltung durchzuführen mit dem Ziel, die Gemeinwohl-Ökonomie in der Schweiz stärker zu verankern. Zum anderen soll die Arbeit an der Konsumentenbilanz intensiviert und in Kooperation mit anderen Akteuren, die bereits daran arbeiten, weiterentwickelt werden.

 

*  Erfreuliche Nachrichten aus Berlin

 

Gemeinwohl-Ökonomie Berlin


Der Regionalverein Berlin-Brandenburg wurde ab jetzt als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt- befristet bis zum 31.07.2017. Wir wünschen Berlin tatkräftige Verstärkung!
 
Website
Website
Email
Email
Facebook
Facebook
YouTube
YouTube
Impressum:
Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
ZVR-Zahl: 6682197
www.ecogood.org
 
Um Euch abzumelden oder Eure Daten zu ändern schreibt bitte an:
koordination@gemeinwohl-oekonomie.org