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Blicke auf den Gesamtprozess Nr. 14
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Liebe Aktive der Gemeinwohl-Ökonomie!


Die Gemeinwohl-Ökonomie wächst und gedeiht, der internationale Zuspruch ist sehr groß- die internationale Pressekonferenz für mittelständische Unternehmen in Frankfurt war ein Erfolg. Die Financial Times hat der internationalen Pressekonferenz beigewohnt und mit dem Titel: "A corporate balace sheet with a little added love" hat es die Gemeinwohl-Ökonmie in ein internationales Leitmedium für Wirtschaft und Finanzen geschafft. Hans Steisslinger hat sich die Mühe gemacht und den Artikel ins Deutsche übersetzt.  Ebenso schreitet die Strukturierung innerhalb der Bewegung voran: die Mitgliederversammlung in der Schweiz hat einen neuen Vorstand gewählt, nach und nach gründen sich Regionalvereine (vor allem in Spanien), mit Rhein- Neckar und Berlin gibt es in Deutschland jetzt 2 gemeinnützige Vereine. Ebenso hat sich neben dem Gründungsverein in AT auch der gemeinnützige Forschungsverein gegründet.

Alles Liebe
Nini & Team

Pressekonferenz Frankfurt


Mit der ersten internationalen Pressekonferenz für mittelständische Unternehmen setzte die Gemeinwohl-Ökonomie ein wichtiges Zeichen, dass auch Unternehmen in dieser Größenordung die Gemeinwohl-Bilanz erstellen. Als Medienvertreter waren Chris Bryant von der Financial Times, Kai Kreuzer von Bio-Markt.Info und Rolf Obertreis von der Badischen Zeitung anwesend. Sicherlich hätten wir uns mehrere MedienvertreterInnen erwartet, aber das Bekanntmachen der Pressekonferenz und die zahlreichen JournalistInnenkontakte bei Wirtschafts-Leitmedien durch persönliches Nachtelefonieren waren auch ein guter Anlass, um die Gemeinwohl-Ökonomie bekannt zu machen. Für die Unternehmen, die meist in Begleitung ihrer/ihres Gemeinwohl-Beauftragten anreisten, war die Pressekonferenz ein idealer Ort für Austausch von Gemeinwohl-Erfahrungen, Bestärkung im Weitermachen und Vernetzung. Neben den sechs Unternehmen (satis&fy (DE), WBS Training AG (DE), Taifun-Tofu Gmbh (DE) Lebenshilfe Tirol (AT), FH Burgenland (AT), und der Oikopolis Gruppe aus Luxemburg) interessierten sich auch neue Unternehmen aus dem Raum Rhein-Neckar für die Erstellung der Gemeinwohl-Bilanz. Vielen Dank an Jörg Arolf-Witting vom Energiefeld Rhein-Neckar für die Unterstützung vor Ort und auch allen GWÖ Mitgliedern, welche die sechs Unternehmen zur Gemeinwohl-Ökonomie herangeführt und bis zur Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz gebracht haben.
 

Die Matrix lebt vom Mitmachen! Bringt Euch ein!


Die Weiterentwicklung der Matrix und des Handbuchs wird vom Matrix-Entwicklungs-Team koordiniert und betrieben. Ähnlich wie eine Fach-Redaktion arbeitet das 17-köpfige Team an der fachlichen Vertiefung der einzelnen Indikatoren, schafft die Kompatibilität zu Nachhaltigkeits-Berichts-Systemen und integriert neue Aspekte in die Vorlage für die Gemeinwohl-Bilanz. Damit die Matrix mehr und mehr ein von der Gesellschaft entwickeltes und legitimiertes Instrument wird, braucht es mehr Partizipation der Unternehmer*innen, der Konsument*innen und der Bürger*innen.
Mit unserem neuen Informations-System haben wir eine gute Voraussetzung geschaffen, damit sich alle mit ihren Ideen, ihrer Kritik, ihren Fragen und ihren Anregungen zu Wort melden können.
Hier findet Ihr alle Infos rund die einzelnen Indikatoren: http://balance.ecogood.org/matrix-4-1-de/handbuch Und am Ende der jeweiligen Indikatoren gibt es mit der Kommentarfunktion Möglichkeit, dass jede*r seine Punkte einbringen kann.
Die Redakteur*innen des Matrix-Entwickluns-Teams nehmen Eure und Ihre Anregungen auf, den jeweiligen Bearbeitungsstand des Feedbacks findet Ihr dann hier: http://balance.ecogood.org/matrix-4-1-de/feedback

 


ECG Brand/Label


-Am 4. Juli 2014 fand der 1. Workshop zum GWÖ Label in München statt. Neben den verschieden Positionen aus Unternehmenssicht, Matrix-Entwicklungssteam wurden auch alle bisherigen Label-Vorschläge vorgestellt und besprochen. Alle Informationen zum ersten Workshop - siehe Protokoll.
  • Zentrales Ergebnis des ersten Workshops war folgender Konsens zum Label: Die Einführung eines Labels ohne Abstufung/Kategorien und einer Punktezahl, wäre zum jetzigen Zeitpunkt der ideale Schritt für die Bewegung. Wir würden SICHTBARMACHEN, dass Unternehmen das Gemeinwohl messen und nach den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie wirtschaften, und damit die Gemeinwohl-Ökonomie konkret in den Markt bringen. Allerdings ohne Bewertung/Einstufung der Unternehmen mit Farbcodes oder Kategorien in dieser Phase – als längerfristiges Ziel bleibt die Ampelregelung erhalten. Daher jetzt Gestaltung eines Labels ohne Farb-Abstufung zur Darstellung von Kategorien.
  • Klare Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung eines GWÖ Labels für Produkte von GWÖ Unternehmen. Allerdings muss das GWÖ Label auch als Teil der GWÖ wirken und so gestaltet sein, dass es die Marke GWÖ nicht abschwächt oder gar in den Schatten stellt. Aus diesem Grund wurde am 1. Workshop auch beschlossen, vor der eigentlichen Label-Entwicklung noch ein Workshop zur Positionierung der Marke GWÖ abzuhalten.
- Am 18. November 2014 fand der 2. Workshop, ebenfalls in München statt. Diesmal lag der Fokus auf der Postionierung der Marke GWÖ. Ein ausführliches Protokoll zu diesem Workshop wird in den kommenden Blicken folgen. In zwei Gruppen (Gruppe Bewegung und Gruppe Unternehmen) wurde anhand von Bildercollagen aus Zeitungsausschnitten ein gemeinsames Bild zur Marke GWÖ zusammengestellt. Zusätzlich zum Bild wurden 100 Begriffe auf 5 aussagekräftige Begriffe zur Marke GWÖ verdichtet. Damit steht der Gemeinwohl-Ökonomie ein gutes Grundgerüst zur Positionierung der Marke zur Verfügung. Die nächsten geplanten Schritte werden sein:
  • Protokoll der Ergebnisse vom 18. November und Information an die Bewegung über die Blicke
  • Vorlage des Protokolls an IKT mit der Entscheidung zur Freigabe folgender nächster Schritte:
  • Anpassung des GWÖ Logos im Hinblick auf Einführung eines GWÖ Labels (Praktikabilität, Botschaft)
  • Entwicklung von Label-Vorschlägen im Kontext der Markenpositionierung
  • Abstimmung von Label Vorschlägen im Rahmen von Stakeholder-Dialogen (Unternehmen). Jeweils eine Dialog-Runde in Österreich, Deutschland und Spanien
  • Ausarbeitung von Vergabekriterien für die Verwendung des Labels
  • Abstimmung und Einführung des GWÖ Labels im Rahmen der Delegiertenversammlung
Weitere Informationen zum Projekt und Interesse an der Mitarbeit: andreas.giselbrecht[at]ecogood.org  
 

Blicke Archiv


Mit dem neuen Format sind die Blicke auf Plone umgezogen.

Hier findet ihr alle Blicke 2013 & 2014 im Blicke Archiv.
 

GWÖ Weihnachtszeit


Eine Zeit des Ausgleichs ist wichtig um wieder neue Energien freisetzen zu können. Aus diesem Grund möchten wir euch verkünden, dass das GWÖ Büro zu Weihnachten in die Ferien geht.

Von 20.12. 2014 - 06.01.2014 ist das GWÖ-Büro nicht regelmäßig besetzt, das bedeutet, dass in dieser Zeit grundsätzlich keine Anfragen beantwortet werden. Nach Außen haben wir somit geschlossen und bitten euch in dieser Zeit keine Mails ans Büro zu schreiben und eure Anliegen davor oder danach an uns zu tragen.
Nicht besetzt ist in dieser Zeit:
  • Mitgliederverwaltung (Beatrix Wolf)
  • Finanzen und Verwaltung (Kathrin Zero+ Adela Juria)
  • Externe Kommunikation (Andreas Giselbrecht)
  • IT – (Wolfgang Füreder) eingeschränkt
  • Interne Kommunikation - (Nini Schmatz) eingeschränkt

Zaragoza macht GW-Audit bei Kommunalbetrieb


Immer mehr Städte nähern sich der GWÖ und beginnen mit einem Pilotbetrieb im kommunalen Eigentum. Die erste spanische Stadt ist Zaragoza, die Hauptstadt von Aragón. Der Betrieb "Zaragoza Vivienda", der mit 35 öffentlichen Bediensteten sozialen Wohnbau betreibt und verwaltet, wird die Gemeinwohl-Bilanz erstellen. Die Zuständigen in der Stadverwaltung haben mit Christian Felber, der im Zuge einer Vortragsreise auch nach Zaragoza kam, in einer gemeinsamen Pressekonferenz das Projekt bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit war durch die Vor-Ort-Arbeit des örtlichen Energiefeldes zustande gekommen.

http://www.eldiario.es/economia/empresas-promueven-economia-comun-mundo_0_328617746.html

http://www.elperiodicodearagon.com/noticias/0zaragoza-vivienda-sometera-auditoria-bien-comun_987602.html

Reisebericht Chile


Wie versprochen, der bewegte Bericht von Christian Felber´s Chile Reise hier auf Deutsch.

Treffen der Gemeinwohl-BegleiterInnen in Brixen


Am 08./09. 11 hat in Brixen (Südtirol) ein weiteres GemeindebegeleiterInenn Treffen stattgefuden.

Themen des Treffens waren idealtypische Projektabläufe zur Bilanzierung einer Gemeinde sowie auch die Matrix und deren Weiterentwicklung diskutiert wurde.
Das Protokoll zum Treffen könnt ihr hier einsehen.
 

Visual Map


Wie vielleicht schon viele von Euch gehört haben, gibt es bereits eine interaktive GWÖ Landkarte.
Mit dieser Landkarte soll es den BenutzerInnen möglich sein binnen kürzester Zeit alle gewünschten Informationen inklusiver geographischer Verortung auf einen Blick zu erhalten.


https://www.ecogood.org/visual-map

Diese Open Street Map ist direkt mit unserer GWÖ Datenbank verknüpft und fragt in einer Realtime Abfrage die Daten aus der Datenbank ab. Dank des tollen Einsatzes des Visual- Map- Entwicklungsteams (Christoph Haselberger, Matthias Dirnberger und Thomas Huber) können wir nun bald in die nächste Stufe gehen und neben den GWÖ Energiefelder und Vereinen auch die Unternehmen abbilden. Falls ihr Fragen zum Projekt habt könnt ihr Euch gerne bei Nini melden: koordination[at]ecogood.org
 

Termine


Einstieg nachhaltige Unternehmensentwicklung:auf dem Weg zur Gemeinwohlbilanz (Wien- 02.12.14)
 
Werkstatt für Unternehmenswerte (Wien- 20.01.2014)
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Impressum:
Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
ZVR-Zahl: 6682197
www.ecogood.org
 
Um Euch abzumelden oder Eure Daten zu ändern schreibt bitte an:
koordination@gemeinwohl-oekonomie.org