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Blicke auf den Gesamtprozess | Nr. 4 (04/15)
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Liebe Aktive der Gemeinwohl-Ökonomie!


Am 17. und 18. April hat die 3. Delegiertenversammlung der Gemeinwohl-Ökonomie Gesamtbewegung in München stattgefunden. 34 Delegierte aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Serbien und Niederlanden tagten über 2 Tage und haben insgesamt 16 Anträge zu den Themen Bewegungsstruktur, Wahlkriterien, Kommunikation und Vereinsvereinbarungen eingereicht, am Marktplatz eifrig nachgeschärft und im Plenum entschieden.

Gleich im Anschluss hat ebenfalls in München die Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie stattgefunden und einen neuen Vorstand gewählt.
Die Protokolle beider Versammlungen werden in den kommenden Blicken veröffentlicht.

 

Alles Liebe
Nini & Team
BEWEGUNGSPROJEKTE

ECOGOOD-Map online

 




Zur interaktiven Landkarte der Gemeinwohl-Ökonomie: ECOGOOD-Map >>








Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit ist es endlich so weit: Die "ECOGOOD-Map - Die Landkarte der Gemeinwohl-Ökonomie" ist online!

Neben den Vereinen und Regionalgruppen der Gemeinwohl-Ökonomie werden auf dieser Karte alle zertifizierten Gemeinwohl-Unternehmen und Mitgliedsunternehmen angezeigt, sind geographisch verortet, können beliebig gefiltert werden und sind per Mausklick aufrufbar.


Mit der neuen interaktiven Landkarte machen wir sichtbar, dass ein neues Pflänzchen aus dem Boden sprießt und ein Wirtschaftssystem aus Kooperation und Gemeinwohlorientierung sichtbar wird. Die ECOGOOD-Map soll UserInnen unterstützen Ihre Gemeinwohl-Unternehmen zu finden, die Kooperation zwischen den Gemeinwohl-Unternehmen stärken, Vernetzung leichter ermöglichen und interessierten Menschen helfen die Gemeinwohl-AkteurInnen in Ihrer Region einfach und schnell zu finden.

Das bisherige Feedback rund um die ECOGOOD- Map gestaltet sich sehr positiv. Vor allem die Unternehmen finden die Idee wirklich gelungen und sehen großes Potential in der gemeinsamen Darstellung und gegenseitigen Vernetzung.

Für Euer Feedback zur Verbesserung der Services auf der neuen ECOGOOD-Map schreibt an: map-feedback@ecogood.org

Großer DANK an das Projektteam (!)
Ohne das unermüdliche Engagement des Projektteams wäre die Realisierung nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle vor allem Christoph Haselberger, Matthias Dirnberger, die das Projekt seit über einem Jahr begleiten, Holger Pöhlmann und dem Gemeinwohl-Unternehmen X-Net, im Besonderen Niki Dürk und Carina Waidhofer!


 

    Italienische Website online

     Mit großer Freude möchten Euch unsere
    Gemeinwohl-ItalienerInnen ihre neue
     Website präsentieren.
www.economia-del-bene-comune.it

 
 
Über Feedback zur neuen Website freut sich Bernhard Oberrauch: gemeinde@ecogood.org

Jetzt anmelden - AEMS Summer School 2015

 
Alle Mitglieder der GWÖ-Bewegung sind herzlich eingeladen, sich für die diesjährige Alternative Economic and Monetary Systems (AEMS) Summer School in Wien anzumelden.
Geboten werden Einblicke in die Alternativen zu bestehenden Wirtschafts- und Finanzmodellen. Dabei werden die natürlichen Grenzen als auch der Faktor Mensch gleichermaßen berücksichtigt. Die Summer School geht dabei von einem innovativen Modell aus: Die Wirtschaft von Morgen muss sich an zukunftsfähigen Konzepten orientieren. Angeboten werden daher auch Inhalte, die nicht zum Standard-Lehr-Programm einer Universität gehören. Vielmehr geht es um den State of the Art der alternativen Ansätze, konkrete Lösungsvorschläge für ein neues Wirtschaften und die dafür notwendigen Voraussetzungen. Zahlreiche namhafte ProfessorInnen gehören zu den Vortragenden.
  • Zielgruppe: Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung, StudentInnen, Gemeinwohl-UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen in Gemeinwohl-Unternehmen sowie interessierte Privatpersonen
  • ECTS Anrechnung: 5 ECTS Punkte (Die Wirtschaftsuniversität Wien wird die AEMS als freies Wahlfach mit 5 ECTS anrechnen)
  • Sprache: Englisch
Nähere Infos findet ihr hier:
AEMS Summer School - Link zur Website >>
AEMS Summer School - Infoflyer >>


Unterstützung gesucht!

Katharina Kronsteiner sucht dringend Unterstützung bei Organisation der diesjährigen AEMS Summer School. Wenn Ihr Interesse habt bei Einladungen, Programmgestaltung...etc. zu unterstützen meldet Euch bitte bei Katharina.
katharina.kronsteiner[at]aon.at
 

AEMS Summer School gewinnt Umweltpreis der Stadt Wien 2015


Das Projekt AEMS Summer School wurde im Rahmen des „Gesamtkonzepts für nachhaltiges Lernen und Wohnen für StudentInnen“ am 16. März 2015 mit dem Umweltpreis der Stadt Wien 2015 ausgezeichnet.
Im Vordergrund standen innovative und zukunfts-weisende Lernthemen der AEMS sowie die Umsetzung des Nachhaltigkeits-gedankens bis hin zur Unterbringung der StudentInnen in energieeffizienten Studentenheimen in Passivbauweise.

Herzliche Gratulation an die AEMS und ihre PartnerInnen-  OeAD Housing Office und der Universität für Bodenkultur in Wien.

Besonders hervorgehoben wurde der Wille Neues in die Welt zu setzen und dafür die notwendige Extrameile zu gehen- was speziell für die Non-Profit-Projekte eine besondere Herausforderung darstellt. Durch das Projekt werden die Zusammenhänge der ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung sichtbar.

 
AKTIVITÄTEN AUS DEN REGIONALGRUPPEN

GWÖ hält Einzug in Düsseldorfer Schule


Wir freuen uns, dass der erste Schritt in Richtung "GWÖ an die Schulen" getan ist. Am 26. November 2014 hat die Fachkonferenz der Fächer Politik/Gesellschaftslehre einstimmig beschlossen, dass das Konzept der GWÖ am Heinrich-Hertz-Berufskolleg in Düsseldorf Bestandteil des Unterrichts sein sollte. Auf Vorschlag des Konferenzleiters, ist die GWÖ in folgenden drei Themenbereichen der sog. didaktischen Jahresplanung implementierbar:

1) Geschichte der Arbeit unter dem Punkt Perspektiven der Arbeitsgesellschaft:
Demokratisierung und Solidarisierung der Arbeit am Beispiel des Konzepts der Gemeinwohl-Ökonomie

2) Nationalstaat und Demokratie unter dem Punkt Demokratische Gestaltungsmöglichkeiten in Gesellschaft und Politik:
am Beispiel des Konventgedankens der Gemeinwohl-Ökonomie

3) Ökonomie und Ökologie unter dem Punkt Ökologisches Bewusstsein:
am Beispiel des Nachhaltigkeitskonzepts der Gemeinwohl-Ökonomie

Wir würden uns freuen, wenn auch weitere Kolleginnen  - nicht nur an Düsseldorfer Schulen und nicht nur unbedingt im Fach Politik - sich für Gemeinwohl öffnen. Schreibt Eure Meinungen und Ideen dazu an: tfriedrichs@t-online.de  oder schaut zu entsprechenden Terminen (jeden 2.Dienstag im Monat) mal rein, wir sind gespannt!

 

Aktivitäten rund um das Thema "GWÖ in der Schule"

Johannes Dolderer (Freiburg) und Noah Schöppl (Augsburg) möchten die AG "GWÖ in der Schule" in den AK "Jugend und Bildung" integrieren. Eine der ersten Schritte (und Grundideen) wird sein, alle bisherigen AkteuerInnen in dieser Landschaft zu "erheben" und dann miteinander zu vernetzen!
Es ist wirklich toll wieviel zum Thema "GWÖ in der Schule" bereits passiert. (Wien, Frankfurt..etc.) Um die Aktivitäten und einzelnen Initiativen transparenter zu machen und Energien zu bündeln bitten wir Euch mit Johannes Dolderer Kontakt aufzunehmen.
ORGANISATORISCHES

3. Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie

 
     Vereinsvorstand des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-  Ökonomie von links nach rechts: 
     Christian Felber, Franz Ryznar, Lisa Muhr, Stepahnie Ristig-Bresser, Thomas Fischer, Manfred Kofranek.
Nicht am Bild: Gisela Heindl, Paul Ettl und Karl Heinz Slabschi







Am 19.04. 2015 hat direkt im Anschluss an die Delegiertenversammlung in München die 3. Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie stattgefunden.
Der neue Vorstand (Koordinierungs-Kreis) setzt sich aus 9 Personen zusammen, die wir wieder und neulich herzlich willkommen heißen möchten. In den Vorstand gewählt wurden:
  • Ettl Paul (Oberösterreich)
  • Felber Christian (Wien)
  • Fischer Thomas (Bayern)
  • Heindl Gisela (Salzburg)
  • Kofranek Manfred (Wien)
  • Muhr Lisa (Wien)
  • Ristig-Bresser Stephanie (Hannover)
  • Ryznar Franz (Wien)
  • Slabschi Karl Heinz (Niederösterreich)

Gemeinwohl-Bilanz für Gemeinden und Regionen


Die Gemeinden sind die erste und bürgernächste Ebene, wo es nicht nur darum geht, im gegebenen Rahmen wirtschaftlich im Sinne des Gemeinwohls tätig zu sein, sondern in dieser Ebene wird der Rahmen selbst auch zumindest teilweise definiert.
Die Gemeinden sind also zugleich wirtschaftlicher Akteur und setzen Spielregeln. In den Gemeinden und damit auch in den Regionen fließen die Bedürfnisse und das Potential von Unternehmen, Organisationen, Vereinen, Schulen, Familien, Einzelpersonen und allgemein aller Tätigen zusammen.

Im Vinschgau/Südtirol haben sich unter der Begleitung von Günther Reifer 4 Gemeinden zur ersten Gemeinwohl-Region zusammengeschlossen. In dieser Pionierphase wurde noch die Matrix der Unternehmen verwendet, wobei dann klar wurde, dass diese Matrix für Gemeinden nicht ausreicht. Seit ca. zwei Jahren gibt es den AkteurInnenkreis Gemeinden, der anfangs von Heiko Keller koordiniert wurde. Im Treffen des AkteurInnenkreises vom November 2014 wurde der erste Entwurf der Matrix fertig gestellt, und in weiteren Treffen vom Februar bis Juni 2015 wird das Handbuch so weit fertig gestellt, dass es schon für die Experimentierphase verwendet werden kann.

In Spanien wurde parallel dazu auch eine Matrix für Gemeinden erstellt, mit der auch schon eine erste Gemeinde, Miranda de Azan, bilanziert wurde. Die deutschen und spanischen Gemeinwohl-Bilanzen sollen zusammengeführt werden.
Die Gemeinwohl-Bilanz der Unternehmen ist ein Instrument, um zu messen, wie viel die wirtschaftliche Betätigung für das Gemeinwohl leistet. Der Hintergrund dieser Überlegung ist, dass jene Unternehmen und sonstigen wirtschaftlichen Akteure, die bereits viel für das Gemeinwohl beitragen, hierfür in irgendeiner Form (Kunden, Steuern, Vergabe von öffentlichen Aufträgen, etc.) belohnt werden sollen.

Die Gemeinwohl-Bilanz für Gemeinden und Regionen misst nicht nur die eigene wirtschaftliche Betätigung, sondern auch, wie gut sie die Rahmenbedingungen dazu setzt und die Gesellschaft mit einbezieht.
Bernhard Oberrauch wurde zum neuen Koordinator des AkteurInnenkreises Gemeinden gewählt. Der AK ist unter: gemeinde@ecogood.org erreichbar.

 
BEWEGUNGSRELEVANTE INFORMATION

3. Verenetzungstreffen der alternativen Ökonomien


Am 12./13.März 2015 hat in Berlin das mittlerweile 3. Vernetzungstreffen verschiedener wirtschaftlicher Initiativen stattgefunden. Von Seiten der GWÖ waren Nini Schmatz und Thomas Deterding aus Berlin anwesend. Das Bedürfnis nach Kooperationen und Netzwerken ist in der Bewegung spürbar, Vernetzung passiert bereits und wird durch verschiedene Projekte umgesetzt. Im September findet in Berlin der Kongress der Solidarischen Ökonomie statt. Im Zuge des Prozesses wird es auch ein Konvergenzforum geben, welches die Möglichkeit bietet, dass verschiedene Strömungen ihren Austausch intensivieren und sich noch stärker vernetzen. Thomas Deterding ist im Organisationsteam zum Konvergenzforum am Kongress der Solidarischen Ökonomie. Außerdem wird die GWÖ mit einigen Workshops vertreten sein.

Diego Isabel organisiert im Zuge des OuiShare Fests in Berlin ebenso einen spannenden Workshop zum Thema Collaboration mit dem Titel
Let’s co-create new laws that will change the world. A Think-Ocean-Workshop. 

Die ersten Samen für eine fruchtbare Zusammenarbeit sind gesät und durch diese Art der Vernetzung setzen wir ein sichtbares Zeichen für gelebte Kooperation innerhalb der Gemeinwohl-Ökonomie.

Das Protokoll zum Treffen könnt ihr gerne hier einsehen.
Bei Interesse könnt ihr Euch sehr gerne bei Nini melden. Falls jemand Lust verspürt sich am Kongress der Solidarischen Ökonomie zu engagieren bitte bei Thomas Deterding melden: thomas.deterding[at]gemeinwohl-oekonomie.org.

Vergleich GWÖ & EMAS plus


Bei Bemühungen kirchliche oder kirchennahe Einrichtungen mit der GW Bilanz in Kontakt zu bringen, hat sich herausgestellt, dass sich solche Einrichtungen mit EMAS bzw. EMAS plus haben zertifizieren lassen.

Das war Anlass einen gegenüberstellenden Vergleich beider Ansätze GWÖ und EMAS zu machen. Unternehmen oder Institutionen können damit einordnen, welches Wirkungsziel sie mit einer Qualifizierung verfolgen, bzw. welchen Personal und Kostenaufwand sie einsetzen können.

Lutz Knakrügge, Hans Füller und Rainer Müller haben daran gearbeitet, und stellen Euch gerne das Ergebnis als Arbeitshilfe zur Verfügung.

Weitere Vergleiche zwischen ISO 2600 / GRI und GWÖ haben Gerd Hofielen und Ralf Resch gemacht. Sie stehen Euch ebenfalls für Auskünfte zur Verfügung
 
Die angesprochenen Dokumente sind in Plone online.
APPELL ZUR MITARBEIT

Mitarbeit AK Fundraising


Der AkteurInnen-Kreis Fundraising sucht noch eine Person, die sich um den Bereich Wettbewerbe kümmert. Die Aufgabe besteht insbesondere darin,
  • Ausschreibungen zu suchen, zu vergleichen und im Auge zu behalten;
  • Bewerbungen zu formulieren;
  • im Falle eines Gewinns, die frohe Botschaft zu verbreiten (in Zusammenarbeit mit dem noch zu gründenden AK Kommunikation)
Der Arbeitsaufwand liegt bei ca. 3 Stunden pro Woche. Eine regelmäßige Teilnahme an den Treffen und Besprechungen des AK Fundraising wird erwartet. Bei Interesse an der Mitarbeit meldet Euch bitte bis zum 04.05.2015 bei Ulrike Häußler: ulrike.haeussler@gemeinwohl-oekonomie.org.
 
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Impressum:
Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie
ZVR-Zahl: 6682197
www.ecogood.org
 
Um Euch abzumelden oder Eure Daten zu ändern schreibt bitte an:
koordination@gemeinwohl-oekonomie.org