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Sag JA zu NEIN!
...dass ich eng verbunden bin mit dem Wort JA, ist kein Geheimnis. Doch nicht immer ist JA sagen positiv besetzt oder stimmig und richtig. Vor allem dann, wenn wir Ja sagen und eigentlich Nein meinen. Dann wird anderen zugestimmt, um zu gefallen, zu entsprechen oder dazuzugehören. Meist wird einem in solchen Situationen erst im Nachhinein bewusst, dass die Zustimmung voreilig und unberechtigt war, die eigene Überzeugung nicht genügend überprüft und dem eigenen Empfinden nicht entsprechend nachgegeben wurde. 

Kinder sind uns hier in ihrer Entwicklung wundervolle Lehrmeister. Mit ungefähr 2 Jahren beginnt bei Kleinkindern die Trotzphase, auch Autonomiephase genannt. Da heißt es zu allem "Nein, nein, nein". Dies ist ein Weg, um den eigenen Willen durchzusetzen und Grenzen abzustecken.
Wieso kommt uns das also bloß im Erwachsenenalter oftmals wieder abhanden? Welche Assoziationen sind - auch gesellschaftlich - verbunden mit dem Wort JA? Und welche mit dem Wort NEIN?
Ja sagt sich leichter, Nein verlang oft eine Erklärung. Und wird gemieden aus
...Angst vor Ablehnung
...Angst vor Irritation
...Angst vor Allein-Sein

Aktuell begegnet mir das Thema, dem ich mit "Sag Ja zu Nein" einen Slogan gegeben habe, gehäuft in meiner beruflichen Tätigkeit als Coach und Beraterin. In persönlichen Coachings geht es oft darum, zu sich selbst zu finden, zu erkennen, was man denn eigentlich will, um dann bestärkt seine Eigenheiten zu bejahen und den eigenen (anderen) Weg oder ein bewusstes Anders-sein wertzuschätzen. In meiner Tätigkeit als Unternehmensberaterin ging es in dieser Woche in einem Workshop um den Umgang mit den eigenen begrenzten Ressourcen, das damit verbundenen Delegieren und Abgeben, aber auch Stop sagen. Gar nicht so leicht, wenn man die inneren Glaubenssätze, die sich da als Hürden in den Köpfen tummeln, erst ummünzen muss.

Auch persönlich kenne ich dieses Thema sehr gut und erinnere mich an Zeiten, wo ich lieber Ja zu anderen oder anderem gesagt habe, weil ich gar nicht so genau wusste, was ich selbst denn eigentlich wollte. Ein Drücken vor Entscheidungen sozusagen. Auch der Beginn des Lockdowns letzten Frühling war so ein Schlüsselmoment für mich - tatsächlich hat mir diese unfreiwillige Einschränkung von außen anfangs sogar geholfen, mehr zu mir zu kommen. Mir wurde die Entscheidung abgenommen, ob ich zu einer Veranstaltung/einem Treffen/einer Verpflichtung "Ja" oder "Nein" sagen wollte, weil es ohnedies keine Wahl gab. So konnte ich entschleunigen und langsam lernen, im Vertrauen zu spüren, was im jeweiligen Moment für mich gut und richtig sei.

Im letzten Newsletter habe ich dich gefragt, wozu du im April bewusst JA sagen möchtest. Vielleicht magst du jetzt in dich hineinspüren, was im Mai pausieren darf. Wo legst du ein Veto ein? Wovon magst du dich distanzieren oder lösen? Wofür entsteht dadurch neuer Platz, Raum und frische Energie?

Wie kann dein NEIN ein JA für dich werden?


NEIN zu Lebensmittelverschwendung!

Ich sage schon seit vielen Jahren bewusst Nein zu Lebensmittelverschwendung und engagiere mich ehrenamtlich in Kooperationsbetrieben, die sich um die Rettung von Lebensmitteln kümmern. Es ist toll zu sehen, wie hierfür ein immer größeres Bewusstsein in der Gesellschaft aufkommt und es "salonfähig" wird, auch schrumpeligen Äpfel oder krummen Karotten eine Chance zu geben und diese genussvoll zuzubereiten. Immer wieder ist es eine Freude für mich, neue Zero-Waste-Tipps zu sammeln bzw. nachhaltige Ideen umzusetzen. Deswegen teile ich heute gerne meine Zero Waste Favoriten mit dir:
  • Ein Banana Bread aus fleckigen-braunen Bananen, die viel zu schade zum Wegschmeißen sind, in allen möglichen Kreationen und Variationen (mit Nüssen, Mehl der Wahl, Haferflocken, Karotten,...). Je brauner die Bananen, umso süßer wird der Teig, sodass kein zusätzlicher Zucker notwendig ist. Die Bananen sind auch als Bananenmilch bzw. gefroren als Nicecream ein Gedicht! Vegan noch dazu, wer darauf wert legt ;-)
  • Die Gemüsetrester nach dem Entsaften von Karotten, Rote Rüben, Äpfel etc lassen sich zu wunderbaren Pizzacrackern verarbeiten - ein tolles Rezept gibt es bei Heavenlynn Healthy.
  • Die Schale einer ausgepressten Zitrone gerne noch in den Wasserkocher geben und aufkochen - ein perfektes, natürliches Mittel zum Entkalken!
  • Karotten schälen und in ein mit Wasser gefülltes Schraubglas stellen - halten lange knackig und frisch!
  • Überschuss an Obst oder Gemüse einfrieren - klappt auch super bei Äpfeln und Avocados!
  • Radieschengrün als Salat, Pesto oder Suppeneinlage verwenden - gibt eine supergute und leicht bittere Note!
  • Bei Brokkoli und Karfiol (Blumenkohl) lässt sich auch der knackige Strunk wunderbar verwenden.
Und abgesehen von diesen Lebensmittel-Tipps habe ich schon sehr lange den Tick, einen Kugelschreiber immer erst ausschreiben zu müssen, bevor ich mit einem anderen schreibe. Kleine Macken hat doch ein jeder, oder? Ebenso empfehle ich, Zahnpasta, Body Lotion und andere Verpackungen von Kosmetika aufzuschneiden, wenn nichts mehr rauskommt. Du wirst Augen machen, wie viel sich im Inneren noch findet! :-)

Hast auch du noch gute Tipps oder besondere Angewohnheiten, dann freue ich mich über deine Inspirationen!

ZEIT FÜR INSPIRATION - FRAGEN OHNE ANTWORT

  • Sagst du öfters JA oder NEIN?
  • Klappt Kopfschütteln und gleichzeitiges JA denken bei dir?
  • Was löst das Wort NEIN bei dir aus?
  • Fühlst du, was du sagst, und sagst du, was du fühlst?
  • Wie tanzt du in den Mai?
  • Glücklich im Überfluss oder rest-los glücklich?
  • Kochst du deine Mahlzeiten nach Gusta oder lässt du dich von den Resten im Kühlschrank und Küchenschrank inspirieren?
  • Andersartigkeit vs. Durschnittlichkeit - was ist attraktiver?
  • Minimal vs. maximal - wie findest du dein Glück?
  • Vollmondenergie - "da glaub ich dran" oder "alles Einbildung"?
  • Glaubst du noch an das, was noch nicht ist, damit es werden kann? (siehe letzte Newsletter-Ausgabe hier)

"Fragen ohne Antwort" - inspiriert durch die Vogue, meine Gedanken und Fragen im Kopf sowie Begegnungen und Unterhaltungen mit anderen Menschen!

JA! COACHING

Wenn du dir bei beruflichen oder persönlichen Themen eine professionelle Begleitung und eine helfende Hand als Unterstützung an deiner Seite wünschst, melde dich bei mir und wir schnüren ein individuelles Coaching-Paket für dich!
 



Vorgestern war ich nach längerer Zeit mal wieder über den Wolken... am Weg von Wien nach Hamburg. Was für ein Freiheitsgefühl - da sind die Gedanken tatsächlich so frei! Herrlich! Da kommen mir immer die besten Ideen, da träume ich, da schwelge ich in Erinnerungen und bin in einem so grenzen- und raumlosen Zustand - nicht mehr hier und auch noch nicht dort. Ich mag das. Und genieße nun für ein paar Tage mein Home Office im Norden - alles Corona-konform, keine Sorge ;-)
Nun wünsche ich auch dir eine Prise dieses schönen Gefühls - in dem Vertrauen, dass alles gut wird, wenn es noch nicht ganz gut sein sollte. Und gut bleibt, wenn es schon genau richtig ist. 

Pass auf dich auf und bleib gesund!

Eine herzliche Umarmung aus meiner Herzensstadt,
deine

               

 

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Mag. Julia Andorfer
Psychologin, Coach & Yogalehrerin
T +43 664 4747782 I hello@juliaandorfer.com 

www.juliaandorfer.com






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