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2. Ausgabe, Juni 2021

Thema dieser Ausgabe:

Digitale Teilhabe

Digitalisierung & Leaving Care




Im Mai ist Cariboo an den Start gegangen – die erste Frage-Antwort-Plattform rund um den Übergang von der Jugendhilfe in ein selbstständiges Leben!
Auf Cariboo kann jede*r Fragen stellen und mit Antworten Wissen und Infos teilen, unabhängig von Öffnungszeiten und Wohn-orten.

Die Plattform ist der erste Baustein um die digitale Teilhabe von Careleavern in Deutsch-land zu erhöhen und trägt dazu bei, dass Careleaver in einem Netzwerk der Vielen in die Rolle der Wissenträger*innen wechseln können. Carereceiver, Careleaver und Men-schen, die sie fachlich begleiten oder sich engagieren, können Teil der Community sein oder ganz einfach – auch ohne Registrierung – von Antworten profitieren. Cariboo befindet sich in der Beta-Phase und kann ab sofort von allen im Alltag erprobt und ausprobiert werden!
Mehr Hintergrundinfos gibt's auf unserer Webseite.
Hier geht's direkt zu Cariboo

Editorial

Liebe Leser:innen,
In dieser Ausgabe des Brückensteine Newsletters beschäftigen wir uns mit einer „Lawine in Zeitlupe“: Die Rede ist von der Digitalisierung.
Allein der Begriff Digitalisierung löst schon immer ganz unterschiedliche Reaktionen aus: Während die einen die Chancen und Potenziale feiern, löst er bei anderen Skepsis aus. Doch unabhängig davon, ob wir sie gutheißen oder nicht, die Digitalisierung prägt auch die Lebenswelten von Careleavern und ermöglicht ihnen, neue Räume, die sie schon längst nutzen – wie das Beispiel von Michael zeigt, der auf Tiktok eine große Reichweite und Sensibilisierung für die Thematik Leaving Care schafft (siehe unten im Newsletter).
 
Spätestens die COVID-19-Pandemie hat offenbart, wie wichtig permanenter Zugang zu digitalen Ressourcen ist – dies zeigen auch Erfahrungen, wie sie uns Antje Müller vom CLZT berichtet (mehr dazu unter „Digitale Teilhabe schwer gemacht“. Doch gerade dieser elementare Zugang fehlt Careleavern in besonderem Maße. Wie im Rahmen des
Forschungsprojekts „DigiPäd 24/7“ jüngst konstatiert wurde, verschärfen „mangelnde Zugangsmöglichkeiten im Kon-text von Digitalisierung in Heimen […] die soziale Benachteiligung […] und verstärken die Ungleichheit bezüglich ihrer Teilhabe-chancen."
Die Brückensteine möchten in diesem Handlungsfeld vorangehen und die Digitali-sierung zugunsten besserer Übergänge in die Selbstständigkeit nutzen.

Matthias Hild, Programmleiter Brückensteine Careleaver (Foto: Matthias Wehofsky)

Ein Meilenstein ist hierbei, dass wir nach langer Entwicklung und Beteiligung, u.a. vom
Careleaver e.V. und mehr als 70 Careleavern, die neue Online Anwendung "Cariboo" an den Start gebracht haben, die erste von der Community gesteuerte Frage-Antwort-Plattform rund um Leaving Care. Dafür haben sich die Brückensteine vor über einem Jahr einen starken Partner aus der Digital-wirtschaft ins Boot geholt: Orbit Ventures. Mit Nina Halbig und Nono Weinzierl von Orbit haben wir über die Herausforderungen agiler Produktentwicklung gesprochen – das Interview können Sie unten und auf unserer Webseite nachlesen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
Matthias Hild & die Brückensteine

Interview mit Nina und Nono von Orbit Ventures

Wie genau seid ihr in der Entwicklung von Cariboo vorgegangen?

Nina: Das Wichtigste ist: Wir arbeiten Nutzer*innen-orientiert. Das heißt, wir stellen die Bedürfnisse von Menschen in den Mittelpunkt. So schaffen wir es, dass ein Produkt für diese Personen schnell einen Nutzen erfüllt. Das ist ein ganz zentraler Aspekt und nicht nur etwas, wofür Social Impact steht, sondern auch wir als Orbit. 

Nono: Genau, hier unterscheidet sich auch unser Vorgehen zu vielen Projekten im sozialen Sektor: Wir untersuchen erst einmal methodisch den Problemraum, anstelle uns auf Erfahrung und Bauchgefühl zu verlassen. Konkret heißt das: Wir haben Interviews, Beobachtungen und Umfragen durchgeführt, um Probleme zu identifizieren. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir unter-schiedliche Lösungsansätze konzipiert. Diese haben wir wiederum mit Careleavern vertestet, um herauszukriegen, welcher Ansatz der zielführendste ist. Entschieden haben wir uns dann für die Frage-Antwort-Plattform Cariboo.

Für die Produktentwicklung und technische Umsetzung von Cariboo haben sich die Brückensteine mit einem starken Partner aus der Digitalwirtschaft zusammengetan: Orbit Ventures. Nina Halbig und Nono Weinzierl haben den gesamten Prozess begleitet und Cariboo in enger Zusammen-arbeit mit Careleavern entwickelt.
 

Photo: Nono Weinzierl und Nina Halbig von Orbit Ventures
Was waren sind eurer Sicht die wichtigsten Bedürfnisse von Careleavern, die durch Cariboo aufgefangen werden?

Nina: »Es gibt drei Aspekte, bei denen Cariboo hervorsticht. Das erste ist, dass Careleaver Schwierigkeiten haben, zu vertrauen. Das ist sehr allgemein ausgedrückt, wurde uns aber in ganz vielen Gesprächen erzählt. Unser Fokus liegt deshalb darauf, dass wir in der digitalen Lebenswelt, wo sich junge Menschen viel bewegen, unterstützen. Cariboo will hier ein Safer Space sein, also ein Raum, der sicher und vertrauenswürdig ist.
Zweitens, gibt es zum einen Personen, die Probleme lösen, indem sie Unterstützung von anderen annehmen, also generell nach Unterstützung suchen. Und zum anderen eine Gruppe von Careleavern, die, auch auf Basis ihrer oft enttäuschenden Erfahrungen, Hilfe von anderen eher ungern annimmt. Diese Personen können wir mit Cariboo unter-stützen. Bei uns kannst du in Eigeninitiative Probleme meistern, indem du deine Fragen stellst und eine Antwort darauf bekommst. Das dritte ist das Thema Selbstwertgefühl. Wir wissen jetzt, dass es viele Careleaver gibt, die ein geringes Selbstwertgefühl, gleichzeitig aber einen riesengroßen Erfahrungsschatz haben. Mit dieser Peer-to-peer-Plattform können sie dieses Wissen weitergeben. Das motiviert.«

Wo seht ihr Grenzen von agiler Produktentwicklung? Was muss passieren, um Cariboo weiterhin zu optimieren?

Nono: »Die Herausforderungen bei der agilen Entwicklung einer digitalen Plattform sind ähnlich wie die von Careleavern: die Probleme sind nicht irgendwann behoben und vorbei. Die Lösung muss mit den Problemen mitwachsen. Und so ist es auch mit Cariboo: die Zeiten ändern sich. Auch die Fragen und Bedürfnisse von Careleaver werden sich ändern. Damit Cariboo relevant bleibt, müssen auch wir mit der Zeit gehen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Das ist ein Paradigmenwechsel für viele Projekte, sei es im sozialen Bereich oder auch in der Wirtschaft. Viel zu oft ist die Denke leider noch: »Ich mach was, dann mach ich einen Schlussstrich drunter und lass das 50 Jahre liegen.« Das ist total überholt und funktioniert nicht mehr. Es fehlt die Anpassungsfähigkeit.
Deswegen scheitern viele Großunternehmen an der Digitalisierung. Aber auch im sozialen Bereich und bei Cariboo ist das eine große Herausforderung: wir sind nicht irgendwann fertig, sondern werden – damit wir wirklich ein gutes Produkt haben – weiter investieren, weitere Nutzer*innenforschung betreiben, weitere Personen reinholen müssen. Und wer sagt, dass das Ganze nur in Deutschland bleiben muss? Die Welt ist groß!«

Hier geht's zum ganzen Interview

Interview mit Karl, Moderationsmitglied bei Cariboo

Karl, 30, ist Careleaver, Product Manager für digitale Produkte und Apps und hat bei der Entwicklung von Cariboo mitgewirkt.

Welche Chancen stecken in der Verbesserung der digitalen Teilhabe von Careleavern?

Karl: »Digitale Teilhabe heißt, dass wir als Careleaver bei digitalen Themen nicht ausgeschlossen werden. Ich glaube, die junge Generation ist komplett digital. Nur ist es auch wichtig, dass sie lernen können digital zu arbeiten. Sehr viele zukünftigen Berufsmöglichkeiten werden sich im digitalen Bereich befinden oder zumindest Digitalkompetenzen erfordern. Ich arbeite im Digitalbereich und finde, es ist ein sehr kreativer und spannender Beruf. Aber es wird aktuell noch zu wenig gezielt in diese Richtung ausgebildet. Ich glaube, Careleaver und alle jungen Leute sollten schon in der Schule lernen können, wie man sich im digitalen Raum verhält, wie man in digitalen Projekten zusammenarbeitet, worauf es dabei ankommt. Das ist unterrepräsentiert heute, im Gegensatz zur Bedeutung, die es in den Berufs- und Arbeitswelten und in der Gesellschaft hat. Und Careleaver haben dabei oft noch weniger Ressourcen als viele andere. Ein Laptop oder Tablet sollte jedem jungen Menschen zur Verfügung stehen, genauso wie Internet oder ein Smartphone. Nicht als Zwang, aber als Option und Möglichkeit zur Teilhabe.«

Was war für dich als Product Manager das Spannende an der Mitarbeit bei Cariboo?

»Ich arbeite in einem Bereich mit digitalen Produkten in einer sehr großen Firma. Für mich war es daher spannend zu sehen, wie aus einem ganz kleinen Team mit wenig Mitteln ein supercooles Produkt entstehen kann. Und ich bin dabei, weil ich mich selber damit identifiziere. Ich bin mit 3 Jahren in die Jugendhilfe gekommen und weiß, wie schwer es sein kann, keine Eltern zu haben, denen man Fragen stellen kann. Wo andere von Eltern was mitbekommen, haben es Careleaver oft schwerer. Man muss sich über so viele Dinge vollkommen selbstständig informieren. Ich hätte mir damals von Leuten, die eine ähnliche Geschichte haben wie ich, Antworten gewünscht.«

Hier geht's zum ganzen Interview

Engagement von Careleavern in Sozialen Medien

Soziale Medien spielen für die meisten jungen Menschen eine große Rolle – nicht nur im privaten Alltag, sondern auch beruflich. Welch große Wirkung und Reichweite mit Plattformen wie Instagram und TikTok erreicht werden kann, zeigt das Beispiel der Tiktokers Michael: er lebt aktuell selbst noch in einer Jugendhilfeeinrichtung und beantwortet seit letztem Jahr in kurzen Videos Fragen, die ihnen von seinen Followern gestellt werden. Darunter sind Fragen wie »Habt ihr im "Kinderheim" Laptops?«, »Wie lange dürft ihr wach bleiben?« oder »Habt ihr WLAN?«
Dazu kam es eher durch Zufall. Michael stellte fest, dass sein Leben und Alltag in der Jugendhilfeeinrichtung bei Mitschüler*innen auf Neugier stieß und sein erstes Tiktok-Video, in denen er eine kleine Führung durch sein Zimmer unternahm, kam gut an.

 
Im zweiten Video zeigte er die Gemein-schaftsküche seiner Einrichtung und das Video wurde über Nacht prompt 200.000 Mal angeklickt: »Da war direkt für mich klar, ich werde weiter diese Aufklärungsarbeit machen – es ist wichtig, dass die Leute sehen, wie es hier wirklich ist«, erzählt Michael. Aufklärung steht für Michael, der heute auf Tiktok knapp 200.000 Follower und über 4 Millionen Likes zählt, weiterhin im Fokus. Er wolle zeigen, dass es in der Jugendhilfe nicht so schlimm sei, wie alle immer denken. Die meisten seiner Zuschauer*innen seien zwischen 11 und 16 Jahre alt. Das sei genau die Altersspanne, in denen er und auch andere Mobbingerfahrungen machen mussten – aufgrund von Vorurteilen gegenüber »Heimkindern«: »Dass man keine Eltern hat, ist ein gemachtes Fressen für Kinder. Ich möchte erreichen, dass andere Kinder nicht mehr dafür gemobbt werden.«
Durch seine Aktivität auf Tiktok hat Michael auch gelernt, dass das Teilen von persönlichen Informationen im Internet Risiken birgt und es außerdem viele Neider:innen gibt, die ihm den Erfolg nicht gönnen. Er sieht es jedoch gelassen und möchte weitermachen. Wie die Zukunft seiner Tiktok-Tätigkeit aussieht? »Ich habe jetzt viele Videos gemacht, die meinen Alltag zeigen und dass ich ein normaler Mensch bin, der ein normales Leben führt. Wenn ich in anderthalb Jahren ausziehe, werde ich vielleicht zeigen, wie ich selbstständig werde...aber ich werde nicht auf Zwang versuchen, Influencer zu werden. Denn die Leute folgen mir nicht, weil sie mich toll finden, sondern weil sie einfach das Leben interessant finden.«
Wir finden Michael toll und sein Erfolg zeigt, dass das Interesse junger Menschen an der Thematik groß ist. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und wünschen Michael alles Gute.

HIER geht es zu Michaels Tiktok-Kanal und zu seinem Instagram-Account.


Dieses Meme ist im Rahmen unseres Meme-Wettbewerbs der Kampagne
#mehr als careleaver entstanden. Viele Teilnehmende haben Memes
zu ihrem Alltag in Einrichtungen entworfen.
Hier geht's zu unserer Meme Gallery

Digitale Teilhabe schwer gemacht

Wie es teilweise um die digitale Teilhabe von Jugendlichen in Jugendhilfeeinrichtungen bestellt ist, wurde im letzten Jahr durch Corona besonders deutlich. Gespräche mit Careleavern und unseren Brückenstein-projekten offenbaren fast schon kuriose Hürden. So berichtet zum Beispiel Antje Müller vom Careleaver-Zentrum Thüringen über einen digitalen Workshop mit Careleavern: Um sicherzustellen, dass manche Careleaver überhaupt teilnehmen konnten, musste ihr Team zunächst über den Landesfilmdienst Thüringen Videokonferenz-taugliche Laptops entleihen, diese 120km von Erfurt nach Greiz fahren und anschließend das Ganze noch einmal zurück. Die drei jungen Frauen hatten selbst nur veraltete Technik ohne Internetzugang und Kamera zur Verfügung.
Um eine digitale Veranstaltung stattfinden lassen zu können, mussten also mehrere physische Treffen stattfinden und Reisen unternommen werden – in Zeiten von Corona ein absurdes Szenario. Fehlender oder schlechter Internetzugang in Jugendhilfe-einrichtungen ist zudem keine Seltenheit. Viele Careleaver fordern daher eine bessere technische Ausstattung, Zugang zu Internet und die Bereitstellung von arbeitsfähigen Laptops. Gerade in Hinblick auf den bevor-stehenden Übergang, der mit viel voraus-gehender Recherche im Internet verbunden ist, sei es Wohnungs-, Studienplatz- oder Job-suche, entspricht es nicht unserer gesell-schaftlichen Lebensrealität, Jugendlichen diesen Zugang strukturell zu erschweren.



»Es fehlt in stationären Erziehungshilfe-einrichtungen (und in Internaten) insbesondere an konzeptionellen Antworten auf Fragen des Aufwachsens junger Menschen in digitalisierten Welten.« Dieses Zitat stammt aus einer Studie des BMBF-Projekts »Digipäd 24/7« zur "Digitalisierung in Heimen und Internaten von 2020. Sie kommt insgesamt zu einem ernüchternden Ergebnis: »in den Einrichtungen [ist] die digitale Infrastruktur oftmals immer noch nicht ausreichend, es mangelt an grundlegender Ausstattung mit Mediengeräten und schnellen Internetverbindungen.« Die Pandemie habe dringenden Handlungsbedarf offengelegt und die Themen Digitalisierung und Medienentwicklung stärker in den Fokus gerückt.


»Wenn man in der Anfangsphase vom Abitur steckt, ist es einfach unmöglich ohne Internet zu arbeiten!« – Ruth, 20


Ruth ist Careleaverin und Moderations-mitglied von Cariboo. Uns berichtete sie
im Interview: »Bei mir war es schwer in der Jugendhilfe und ich war froh, als ich einen eigenen Laptop hatte. Leider stellt das Jugendamt sowas nicht komplett zur Verfügung, sondern nur einen Anteil, aber der Zuschuss zur Finanzierung reicht halt nicht. Deswegen bin ich der Meinung, dass die Jugendhilfe in Bezug auf Digitalisierung noch großen Nachholbedarf hat. Bei mir war es so, dass wir kein WLAN hatten, weil sie Angst hatten, dass bestimmte Personen dann dummes Zeug im Internet googeln und das Internet missbrauchen. Ich war froh, dass meine Schule Internet hatte und ich da vieles machen konnte. Unsere Gesellschaft wird immer mehr digitalisiert. Daher muss die Jugendhilfe auf jeden Fall was Neues bringen, damit Jugendliche von zuhause aus arbeiten, mobil sein und auch solche Plattformen wie Cariboo nutzen können.«

Brückensteine Podcast über Cariboo

Der Brückensteine Podcast

In der neuesten Folge vom Brückensteine Podcast spricht Karim mit Ruth. Sie ist Careleaverin, vor kurzem in ihre erste eigene Wohnung gezogen und engagiert sich im Careleaver e.V.. Wir Karl ist sie ein Mitglied des Cariboo-Moderationsteams und hat von Anfang an in die Entwicklung der Web-App begleitet. Was genau Cariboo ist, welche Gedanken in den Entwicklungsprozess eingeflossen sind und wie Ruth sich die Zukunft von Cariboo vorstellt, erfahren Sie hier.

 
Hier geht's zur Brückensteine Podcast Folge 7

Neues von den Brückensteinen


 
Careleaver Sommerfestival 2021
Vom 08.-11.07.2021 wird im Garten und den Räumlichkeiten der Kreuzberger Kinder-stiftung ein Treffen von bis zu 40 Careleavern stattfinden, die sich in unseren Projekten engagieren. Von der Paddeltour auf dem Kanal, über Live-Musik und inhaltliches Arbeiten in AGs bis hin zu Unternehmungen in der Stadt, stellt Alina Kierek von Careleaver Weltweit ein buntes Programm für die Teilnehmenden auf die Beine.
Careleaver* Haus Leipzig
»Als Careleaver* Kollektiv Leipzig ist es uns eine Herzensangelegenheit, Careleaver:innen sichtbarer zu machen und Lösungen für ihre Herausforderungen zu erarbeiten. Dazu gehört, Ideen gemeinsam mit ihnen und der Stadtgesellschaft zu entwickeln, die Antworten auf aktuelle Herausforderungen finden. An den Schnittstellen Wohnen, Beteiligung und Öffnung in die Stadtgesellschaft wollen wir daher einen Beteiligungsprozess starten. Dieser lädt ein, Ideen und Mitgestaltungsmöglichkeiten eines Careleaver* Hauses in Leipzig zu eruieren.
Am 13.7. von 16 bis 18 Uhr findet mit anschließendem Ausklang unsere Auftaktveranstaltung "Careleaver* Haus Leipzig" statt, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen! Weitere Informationen finden Sie HIER
AWAKE – Das Brückensteine Fellowship startet in die Bewerbungsphase!
Es gibt noch viel zu tun, um die Bedingungen für Careleaver zu verbessern. Und wer könnte besser Probleme benennen, auf sie aufmerksam machen und neue Lösungen entwickeln als die Careleaver Community selbst? Mit AWAKE haben Careleaver die Möglichkeit, ihr bestehendes Engagement im Bereich Leaving Care auf ein neues Level zu bringen. Wir fördern Careleaver über ein Jahr dabei, gemeinsam mit 10 Fellows Projekte als Botschafter*innen für die Belange von Careleavern zu verwirklichen, Engagement-Skills zu erweitern und sich zu vernetzen.

Die Bewerbungsphase läuft bis 31. Juli 2021. Alle wichtiges Infos gibt's HIER.

Neues vom Brückensteine-Team
Nach zwei Jahren des Aufbaus und der Leitung der Initiative Brückensteine Care-leaver widmet sich Lea Buck neuen beruflichen Aufgaben und übergibt ihre Position der Programmleitung an Sabrina Hanhoff. Wir möchten uns stellvertretend für die gesamten Brückensteine ganz herzlich bei Lea bedanken und wünschen alles Gute für die Zukunft – danke für die wunderbare Zeit! Wir heißen Sabrina ganz herzlich will-kommen! Auch möchten wir uns mit großem Dank von Sarah Schaaf, Projektmanagerin der Toolbox Leaving Care, verabschieden. Alles Liebe für die Zukunft!
 
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Die Initiative Brückensteine Careleaver wird von Social Impact gGmbH koordiniert.

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