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Wie verändern sich die Ernährungsgewohnheiten Ihrer Kund*innen?

Welche landwirtschaftlichen Produkte sind in Zukunft gefragt?

In dieser Ausgabe des Trendradars beantworten wir Ihnen diese Fragen. Wir erläutern die aktuellen Ernährungstrends und stellen Betriebe vor, welche diesen Ernährungstrends bereits erfolgreich folgen.

Was sind die aktuellen Ernährungstrends?

E-Food, Nachhaltigkeit und Gesundheit sind die Schlagwörter unserer aktuellen Ernährungstrends. Unsere Ernährungsgewohnheiten verändern sich permanent. Sie sind Teil unseres Lebensstiles und geprägt von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Corona-Pandemie beeinflusst seit bald zwei Jahren unseren Alltag. Somit hat sie auch erhebliche Auswirkungen auf unsere Ernährung. Einen Überblick gibt untenstehende Food-Trend-Map.

“To go” und “Delivery”

Mittlerweile kennen wir das alle. Wieder mal ein Lockdown. Unsere Lieblingsspeise vom Restaurant können wir plötzlich nur mehr „to go“ mitnehmen oder uns liefern lassen. Aber fühlt sich das nicht auch schon ziemlich normal an? Haben Sie Vorteile davon entdeckt Ihre Lieblingsspeise zu Hause zu genießen und nicht im Restaurant?

Was können Sie tun?

  • Gestalten Sie sorgfältig Ihren Web- und Social Mediaauftritt. Tipps dazu finden Sie im Trendradar #3.

  • Verkaufen Sie Ihre Produkte via Online-Shop. Alleine lohnt sich das für Sie nicht? Schließen Sie sich mit anderen Landwirt*innen zusammen. Tipps zu Betriebskooperationen finden Sie im Trendradar #2.

  • Seien Sie auf dem neuesten Stand, wenn es darum geht aktuelle Trends zu erkennen. Tipps, wie Ihnen dies gelingt finden Sie im Trendradar #1.

  • Beliefern Sie Ihre Kund*innen mit Obst- und Gemüse- / regionale Schmankerlkisten.

  • Legen Sie Ihren Gemüsekisten saisonale Rezepte bei.

  • Schließen Sie sich mit anderen Landwirt*innen zusammen und beliefern Ihre Kund*innen mit Kochboxen.

Zero Waste

Was machen Sie um Müll zu vermeiden? Und was um entstandenen Müll wiederzuverwenden? Darum geht es bei Zero Waste: Müllvermeidung und Recycling. Das prägt auch unsere Ernährungsgewohnheiten.

Was können Sie tun?

  • Bieten Sie B-Ware zu günstigen Preisen im Hofladen oder im Online-Shop an.

  • Finden Sie Alternativen für Plastik, z.B. Stroh statt Plastikfolien bei der Unkrautbekämpfung.

  • Überlegen Sie sich wie Sie alle Ressourcen auf Ihrem Hof bestmöglich nutzen können.

  • Überlegen Sie sich, ob Sie Abfall, der sich nicht vermeiden lässt, auf andere Art und Weise wiederverwenden können.

  • Erklären Sie Ihren Kund*innen bei Ihrem Webauftritt wie Sie Müll vermeiden. Tipps zu erfolgreicher Kommunikation finden Sie im Trendradar #3.

Real Omnivores

Was sind Sie bereit zu essen um keine Ressourcen zu verschwenden und möglichst umweltschonend und klimafreundlich zu leben? Hanni Rützler prognostiziert, dass Real Omnivores = Allesesser die Flexitarier*innen (=flexible Vegetarier*innen) ablösen werden.

Was können Sie tun?

  • Seien Sie kreativ bei dem was Sie anbauen.

  • Probieren Sie etwas Neues aus und testen den Markt dafür.

  • Lassen Sie sich von anderen Betrieben und anderen Ländern inspirieren. In anderen Ländern werden Dinge gegessen, die bei uns z.T. noch wenig denkbar sind, wie Heuschrecken.

Local Exotics

Kurkuma, Safran, Aronia und Alpaka aus Österreich – wirklich wahr? Ja, wirklich wahr. Konsument*innen setzen zunehmend auf Regionalität und Qualität.

Was können Sie tun?

  • Recherchieren Sie welche exotischen Lebensmittel in Österreich besonders gefragt sind, bei welchen ist der Markt bereits regional abgedeckt? Welche werden importiert?

  • Informieren Sie sich für welche exotischen Lebensmittel in Ihrer Region die Anbaubedingungen gegeben sind. Gibt es andere Betriebe von denen Sie lernen können?

  • Denken Sie in die Zukunft, wie könnte sich das Klima weiter verändern und wie können Sie dies zum Positiven nutzen?

Sie haben eine Idee und wollen diese in die Tat umsetzen?

Darf ich angekeimte Erdäpfel essen?

Expertinnenmeinung

“Es ist großartig, dass Menschen mehr die Wichtigkeit des Essens erkennen und sich Gedanken um Lebensmittel machen. Themen wie Herkunft und Produktion von Lebensmitteln finden in den Medien Platz. Der Trend zu Regionalität ist eine hervorragende Möglichkeit für Direktvermarkter und heimische Produzenten. Genießen und Gesundheit stehen gleichermaßen im Vordergrund und fördern die Wertschätzung hoher österreichischer Qualitätsstandards in der Lebensmittelproduktion. Auch das Interesse, Sachen wieder selbst zu machen, ist gestiegen. Marmeladen einzukochen, Joghurt selbst herzustellen, einkochen und selbst Gemüse im Garten anzubauen. Diese Tätigkeiten können eine wertvolle Freizeitbeschäftigung sein und schaffen einen guten Bezug zu den Lebensmitteln und den Wert ihrer Produktion. Lebensmittel dürfen dann auch wieder mehr kosten, da der Wert wieder greifbarer wird.”

- Katrin Fischer, Ernährungswissenschafterin der LK OÖ

Playlist und Quiz

Wir haben hier eine Playlist für Sie - Denken Sie doch über die aktuellen Trends nach und welche Sie und Ihren Betrieb besonders beeinflussen.

Klicken und Nachdenken

Während Sie sich die Songs anhören, können Sie in diesem Buchstabensalat nach Wörtern aus dieser Trendradar-Ausgabe suchen :)

Am Ende des Newsletters finden Sie die zu suchenden Wörter!

Viel Spaß dabei!

Weihnachten…

… wenn es etwas ruhiger wird, kann man auch der Phantasie freien Lauf lassen. Nutzen Sie doch diese Momente, um sich über die betriebliche Weiterentwicklung Gedanken zu machen.

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